AC: Assault Horizon - Xbox 360 Demo-Preview - insidegames

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AC: Assault Horizon – Xbox 360 Demo-Preview

Veröffentlicht 20. September 2011 | 21:47 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 27. April 2015




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Mit halsbrecherischer Geschwindigkeit donnert meine F-22 Raptor über Miami hinweg. Die Sonnenstrahlen werden von der gold-getönten Cockpitkanzel reflektiert, doch mir bleibt keine Zeit zum Betrachten des schönen Bildes, denn Miami wird angegriffen. Von den “bösen” Rebellen.
Also fliege ich ein schnelles Manöver und befinde mich auf der berühmten 6 Uhr Position, genau hinter einen Feind. Das Maschinengewehr surrt, der Flieger vor mir versucht zwischen den Hochhäusern abzutauchen. Es beginnt eine adrenalingeladene Verfolgungsjagd zwischen den Wolkenkratzern, bei der jede falsche Bewegung den Tod bedeuted…

Genauso düst ihr in der neuen Demo zum kommenden Action-Flugsimlulator aus dem Ace Combat Universum namens “Assault Horizon” über den Himmel. Ob sich der 500 MB- Download aus dem Marktplatz lohnt und ob ihr vielleicht sogar schon eine Vorbestellung plazieren solltet klären wir in dieser Preview.

Call Of Duty in der Luft

Ersteinmal vorweg: Wer eine realistische Flugsimulation mit tausenden von verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten, wie Landeklappen und co. erwartet, der wird von der Ace Combat Serie enttäuscht werden. Denn hier liegt der Focus auf Action, Action und Action.

Das wird auch schon direkt in der ersten (Demo-) Mission klar. Ihr fliegt über Amerikas Küstenstadt Miami und dabei explodiert alles was explodieren kann, nicht nur Flugzeuge. Damit ihr auch keine der rot-gelben Feuerbälle verpasst, zoomt die Kamera bei bei jeder Entladung heran und ihr dürft das schöne Schadensmodell, mit allen absplitternden Teilen betrachten. Verschnaufpausen lässt man euch allerdings nicht. Denn Assault Horizon setzt nicht, wie z.B. HAWX auf eure zielsuchenden Langstrecken Raketen, mit denen ihr gegnerische Flugzeuge schon vom Himmel holen könnt obwohl ihr noch 20 Kiliometer weit weg seid. Stattdessen gibt es einen Dog-Fight-Modus, in dem ihr ihr Feinde aus nächster Nähe erledigen könnt. In manchen Spielszenen trennen euch nur wenige Meter von den Triebwerken einer Rebellenmaschine, in solchen Fällen kommt das Bord-MG zum Einsatz. Damit ihr in Ruhe zielen könnt, übernimmt der Autopilot häufig für euch die Steuerung des Fliegers, ihr müsst dann lediglich feuern und Gas geben. Der Autopilot verhindert dann aber waghalsige Manöver, weshalb kopfüber fliegen nur sehr selten möglich ist.
Die Kamera lässt sich mit dem rechten Analogstick verändern, sodass ihr hin und wieder mal einen Blick nach hinten, oder auf den Boden werfen könnt. Dort könnt ihr bis auf ein paar 3D Häuschen und Wasser nicht viel sehen, da die Bodentextur aussieht, als hätte man sie 1:1 von Google Maps kopiert. Kurz: ziemlich schlicht gehalten. Das Gleiche gilt für die Hintergrundmusik, die sich gefühlte hundert mal pro Mission wiederholt.
Dafür hat man sich bei den Sounds richtig ins Zeug gelegt, wodurch der Nachbrenner und die Schallwellen einer Explosion  euch wohlig in den Ohren klingen. Wo wir gerade bei Explosionen sind, in Assault Horizon bestraft euch das Spiel nicht (direkt) mit dem virtuellen Tod, wenn ihr auf der Erdoberfläche aufschlagt.

Jetzt kommen die Helis

In der zweiten Demo-Mission steuert ihr keinen wendigen Flieger mehr, sondern einen gepanzerten Kampfhelikopter. Man schickt euch in den Nahen Osten um dort feindliche Terroreinheiten auszuschalten. An Bord habt ihr allerhand Raketen, Bomben und reichlich MG-Munition.   
Was sich anfangs interessant anhört, stellt sich schnell als unübersichtliche Ballerei heraus. Daran schuld ist vor allem die 3rd-Person-Perspektive, wodurch ein Großteil des Blickfeldes von eurem klobigen Fluggerät verdeckt wird. Zum Glück gilt auch hier: Kollidiert ihr mit Häusern oder Untergrund ist noch lange nicht Ende Gelände. So schwebt ihr also nun 20 Minuten lang über einer afgahnischen Kleinstadt mit lineren Hochhäusern, zerschießt zwischendurch Mengen an Rebellen – gänzlich unblutig übrigens. Woher die USK 16 Wertung kommt erschließt sich mir (bis jetzt) nicht. Ein wenige Abwechslung gibt es dann aber doch, denn von Zeit zu Zeit ändern sich eure Missionsziele. Einmal müsst ihr Marines auf dem Boden Feuerschutz aus der Luft geben (HAWX!), ein andermal anstürmende Fahrzeuge ausschalten. Feindliche Rakteten sind auch kein Problem, per Tastenkombination führt der Helikopter einen sauberen Salto über die Längsachse durch.

Ersteindruck: Sehr gut.
Ace Combat bringt frischen Wind in das Genre der Flugsimulatoren. Auch die Story klingt interessant und wirkt durch die teils interaktiven Videosequenzen dramatisch inszeniert. Wenn es nicht zuviele langweilige Helimissionen gibt, erwartet uns hier ein Hit!


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Kategorien: Previews Vorschau Xbox 360
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