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Activision – Matchmaking-Tricks sollen zu mehr Mikrotransaktionen und Item-Käufen führen

Veröffentlicht 23. Oktober 2017 | 17:04 Uhr von Sandra




Activision - Logo

Wie bringt man Spieler dazu mehr als nur den eigentlichen Kaufpreis für ein Spiel zu entrichten – abgesehen von offensichtlichen Optionen wie Season-Pass, generell DLCs oder Item bzw- In-Game-Währungs-Paketen? Eine Frage, mit der sich Activision offenbar eingehender beschäftigt hat und die vermeintliche Lösung wurde bereits 2015 zum Patent beim amerikanischen Patent- und Markenamt angemeldet als auch erfolgreich eingetragen.

Das Patent von Activision sieht demnach vor, dass Spieler zum Kauf von In-Game-Items via Mikrotransaktionen animiert werden sollen. Funktionieren soll das Ganze über einen „Matchmaking-Trick“, da man auffällige gute Spieler mit vorzugsweise weniger guten Spielern vermittle, um diese dann wiederum auf diese Weise anzuspornen bessere In-Game-Objekte zu erstehen, sodass die weniger erfolgreichen Spieler mit den besseren Spielern mithalten und diese auch besiegen können.

Weiterhin könnten die Daten aus den Matchmakings dahingehend verwendet werden, dass Spieler gezielt zum Kauf eines bestimmten Gegenstandes, beispielsweise einer Waffe, motiviert werden könnten. Dabei sollen Daten aus den Profilen der verschiedenen Spieler helfen:

Ein Spieleinsteiger/Anfänger beispielsweise entscheidet sich dazu in einem Activision-Spiel einen Scharfschützen zu spielen. Eine Information, die (schon jetzt) im Spielerprofil und damit auf dem Server von Activision und dem betreffenden Spiel automatisch hinterlegt wird. Das von Activision ausgetüftelte Patent wiederum würde, sofern es zum Einsatz kommt, dafür sorgen, dass der Einsteiger beim Matchmaking eher mit stärkeren/besseren Spielern nebst höherwertigem/besserem Equipment (Waffen, etc.) vermittelt wird. Als Ziel verspricht sich Activision, dass beim Spieleinsteiger während eines solchen Spiels der Wunsch geweckt wird, ebenfalls gute und bessere Items zu haben, die dann natürlich käuflich erworben werden können.

Eine weiterer Aspekt des Patents von Activision sei auch, dass Spieler, die gerade erst ein Item gekauft haben, idealerweise noch ein oder gar mehrere weitere als auch bessere Objekte, als die, die gerade im Besitz sind, kaufen. Das würde sich demnach erreichen lassen, dass entsprechende Spieler in Matches vermittelt werden, in denen sie die vor allem dann auch deutlich besseren Items im Einsatz sehen, die sie ggf. kurz vorher zwar angeschaut aber eben nicht gekauft haben. Auf diese Weise könne man auch einen Kaufreflex provozieren.

Activision hat, nachdem die Inhalte des Patents von 2015 bekannt wurden, erklärt, dass es sich um ein Versuchsprojekt handle, dass von einem R&D-Team entworfen wurde, dass unabhängig von Activision arbeite. Zudem gab Activision zu verstehen, dass dieses System bisher in keinem Spiel von Activision eingesetzt wurde.

 


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Kategorien: PC News PS4 News Xbox One News
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