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Battlefield 4 – Wird laut Analysten das Image von Electronic Arts schädigen

Veröffentlicht 28. Dezember 2013 | 11:31 Uhr von Manuel




Battlefield 4

Viel gewollt, nichts gekonnt. Drastisch ausgedrückt kann man diese kleine Weisheit fast 1 zu 1 auf Battlefield 4 umlegen. Wenn man bedenkt mit welchen Zielen und Ambitionen man zum Release ans Werk gegangen ist, und was am Ende dabei herauskam, könnte einem nach wie vor schwindlig werden. Denn Fakt ist nach wie vor, dass der neueste Shooter von DICE reichlich Probleme mit sich selbst hat.

Auch wenn Electronic Arts und DICE in den letzten Wochen immer wieder versichert haben das Besserung in Sicht ist, konnten immer wieder nur kleine Baustellen erledigt werden. Oftmals wurden damit aber wieder neue, noch größere aufgetan, und man stand noch schlechter da als zuvor. Das entging auch einigen Investoren nicht, die sicherlich nicht wenig Geld in das neueste Battlefield Projekt investiert haben. Das Ergebnis konnte man sich selbst ausmalen, aktuell muss sich EA mit 3 Klagen auseinandersetzen, in denen dem Publisher Betrug vorgeworfen wird. So soll man bereits vor Release von den Problemen gewusst haben und diese nachweislich nicht zur Aussprache gebracht haben.

Das ist die eine Seite der Medaille, die andere nennt sich die Qualitätssicherung von Electronic Arts. So hat man entgegen der einstigen Versprechungen nach Sims 4 und SimCity einen weiteren Titel auf den Markt gebracht, der gerade im Bereich Multiplayer mit schwerwiegenden Fehlern zu kämpfen hat. Selbst Wochen nach dem Release ist nach wie vor noch keine hundertprozentige Lösung in Sicht, und einige anfangs gut gelaunte Käufer fragen sich immer deutlicher für was man so viel Geld für ein Spiel ausgibt, wenn es geradezu versucht mit Fehlern ist.

Die ganze Welle gegen Electronic Arts ging an niemanden spurlos vorbei, und während sich viele noch die Hoffnung machen das es doch noch irgendwann eine finale Lösung für all die Probleme geben wird, sehen das einige Analysten aus dem Hause The Metley Fool viel negativer. So hat man mit Battlefield 4 entgegen dem eigenen Ziel wieder viele Spieler in die Arme von Konkurrent Activision getrieben, denn eigentlich wollte man Call of Duty den Rang ablaufen. Das funktioniert aber leider nicht mit solch drastischen Problemen. Auf dem Papier habe man zwar das deutlich bessere Spiel, das sich augenscheinlich von der Konkurrenz abhebt, dennoch kann man das nur wenn man einen perfekten Titel abliefert. Da genau das nicht geschehen ist, könnte es schon bald sehr negativ für Electronic Arts ausfallen. So sieht man jetzt schon auf Dauer das Image des Publishers geschädigt.


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