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Battlefield Hardline – Rescue Modus auf der gamescom 2014 angespielt

Veröffentlicht 21. August 2014 | 16:11 Uhr von Jan Clement




Battlefield-Hardline-Screenshot

Auf der gamescom 2014 hatten wir dank PR-Fastpasses die Gelegenheit Battlefield Hardline in der Entertainment Area anzuspielen. Somit mussten wir Pressefritzen uns auch einmal aus unseren abgetrennten Bereichen bewegen und konnten etwas Luft von der großen Messe schnuppern. Dabei ging es an der Playstation 4 im neuen Rescue-Modus heiß her, welcher uns sehr stark an einen großen Shooter-Meilenstein erinnert hat.

Wie bereits der neue Trailer zur gamescom 2014 verkündete, geht es im Rescue Modus darum, dass Polizisten Geiseln aus den Händen von Verbrechern befreien müssen. Dabei spielen 5 Polizisten gegen 5 Verbrecher und sobald man abgeschossen wurde, bleibt man für den Rest der Runde außer Gefecht, es sei denn ein Operator (Sturmsoldat) belebt die Gefallenen schnell genug wieder. Da der Modus somit auf intensives Teamplay ausgelegt ist, nahmen wir uns gleich einen alten Battlefield-Hasen und guten Freund der Redaktion TubbyPudding mit zum anspielen.

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Eine Runde des Rescue-Modus bestand dabei aus einem Best of 7, wobei nach drei Runden die Seiten gewechselt wurden. Wir begannen auf Seiten der Polizei und hatten erst einmal ordentlich Zeit unsere Ausrüstung anzupassen. Wir entschieden uns für den Operator, da wir auf Grund des permanenten Todes hofften einige Kameraden durch Wiederbelebung vor dem Ausscheiden retten zu können. Als Waffe nahmen wir die bekannte M16A3, welche als gute Allzweckwaffe für den Häuserkampf geeignet schien.

Gespielt wurde auf der Karte Gewächshaus, welche eine mittlere Größe hatte und durch das, von vielen Seiten begehbare, Gebäude einige interessante Vorgehensweisen bot. Diese war uns bereits aus dem Trailer bekannt, welchen wir noch am Tag zuvor live auf der Pressekonferenz von Electronic Arts gesehen hatten. Die erste Runde verlief noch wenig taktisch, da alle heiß auf den Kampf waren. Die Polizisten stürmten in zwei Gruppen beide Seiten des Hauses, aus welchen uns auch schon die Verbrecher entgegen kamen, da sie nicht die Geiseln bewachten, sondern das offene Gefecht suchten. Im darauffolgenden Kreuzfeuer gelang es unserem Team die Verbrecher ohne große Verluste zu erledigen und somit die Runde zu gewinnen, indem wir alle Verbrecher ausschalteten.

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Nach dem Schock der ersten Runde, wählten die Verbrecher eine behutsamere Art und verschanzten sich im Keller bei der Hanfplantage sowie Geiseln. Diese spielten wir doch geschickt aus, indem ein Team aus drei Leuten mit viel Krach von der linken Häuserseite aus Angriff, während die anderen beiden Spieler jeweils einzeln über andere Wege Angriffen. So war es nach dem flankieren für TubbyPudding ein Kinderspiel zwei der Verbrecher hinterrücks auszuschalten, während wir mit unseren Teamkollegen und ballistischem Einsatzschild diese ablenkten. Während noch einer der Verbrecher am Leben war, konnten wir in Ruhe und mit Deckung die beiden Geiseln retten und somit auch die zweite Runde für uns entscheiden.

Wollen wir uns einmal der technischen Seite des Spieles zuwenden, bevor es in die weiteren Runde geht. Wie beschrieben, gewannen wir die zweite Runde durch das Retten der Geiseln. Es erscheint jedoch etwas unlogisch, dass wir noch genau so agil und schnell unterwegs sind wie zuvor, wenn wir eine gut 80 Kilo schwere Geisel auf den Schultern tragen. Neben diesen Logik-Fehler sind uns aber keine weiteren Mängel aufgefallen. Die Grafik macht keinen Sprung nach vorne, wirkt aber deutlich optimierter mittels der Frostbite-3 Engine, wodurch die Umgebung durchaus realistisch wirkt. Auch das Gameplay geht gewohnt gut mit dem Controller von der Hand und ist unverändert zu den Vorgängern. Der kraftvolle Sound wird auch wieder so einige Nachbarn stören.

Durch die zahlreiche Auswahl der Ausrüstung, wird man zu Beginn jeder Runde immer wieder Überlegungen zum Vorgehen in einer Runde anstellen. Auch wir mussten uns erst einmal durch die Menge an Ausrüstung arbeiten und entschieden uns dann statt der Epinephrin-Spritze für einen Greifhaken und anstatt des Stupsnase Revolvers nahmen wir den Taser mit. Dies sind nur einige eurer möglichen Ausrüstungsstücke. Alleine bei den Nahkampfwaffen hatten wir eine riesige Auswahl, wobei diese alle nur einen optischen Unterschied machen sollten.

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Frisch mit unserem Greifhaken bestückt, schossen wir gleich zu Beginn der dritten Runde ein Seil auf das Dach, über welches wir hofften das Haus infiltrieren zu können. Dies funktionierte auch sehr gut und wir konnten einige Feuerunterstützungen und Niederhaltungen vom Dach aus erzielen, während die restliche Teamkameraden die gewohnt gute Leistung erbrachten und die Gegner zurück in das Haus drängten. Während des Gefechts im Haus, mussten auch wir samt TubbyPudding dann einmal das zeitliche Segnen und konnten uns kurz über unsere ersten Eindrücke vom Spiel unterhalten, während die restlichen Polizisten die Runde gewannen und uns somit 3 zu 0 in Führung brachten.

Mit dem Seitenwechsel ging es dann für uns schon in die entscheidende Runde. Würden wir als Verbrecher die Polizisten daran hindern die Geisel zu retten, würden wir mit einem 4-0 gewinnen und somit die Gegner dominiert haben. Wir verschanzten uns bei den Geiseln, da die Polizisten nicht gewinnen konnten, ohne in deren Nähe zu kommen. Diese machten auch einen schwerwiegenden Fehler und kamen allesamt durch einen einzigen Eingang in den Raum hinein. Während durch ein Molotowcocktail die Hanfplantage in Rauch aufging, wurden drei unserer Gegner schon beim Stürmen des Raumes zersiebt. Den letzten beiden Polizisten gelang es noch zwei unserer Kameraden zu erledigen, doch wurden dann auch zwischen den Flammen erwischt.

Gewonnen! Und das gleich auch noch als zweimaliger MVP, denn sowohl wir als auch TubbyPudding hatten mit einer Statistik von jeweils 8 Abschüssen und einem Tod die besten Abschussquoten. Hier zeigt sich auch der starke E-Sport Aspekt, welcher in dem Modus steckt. Man bedarf eines guten Teamplays als auch Beherrschung des Spiels, denn stupides Stürmen bedeutet meist nur den Tod. Man merkt dem Modus auch sehr schnell seine vielen Ähnlichkeiten zum Hostage-Rescue-Modus (cs-Modus) aus der Counter-Strike Reihe an, welche hier eindeutig als Vorlage gedient haben muss.

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Fazit

Am meisten Battlefield ist am neuen Teil eigentlich nur noch der Name im Titel des Spieles. Wir finden dass etwas schade, da man doch Hardline als eigenständige IP hätte aufziehen können und somit nicht einige alt eingesessene Fans vergrault hätte. Denn Battlefield Hardline machte uns trotz vorheriger Skepsis überraschend viel Spaß und scheint keinesfalls ein stumpfer Abklatsch des Franchise Battlefield zu sein. Es werden sicherlich einige spannende Runden im Rescue-Modus werden, wenn man mit Freunden zusammen ein Squad bildet.


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