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Beyerdynamic MMX300 – Hardware Review
Das MMX 300 Headset von Beyerdynamic gehört wohl zu den komfortabelsten Headset, die je auf meinem hübschen Köpfchen saßen. Kann das MMX 300 aber auch im Klang mit aktuellen Headset-Größen mithalten? Das verrät uns diese Review.
Ein Alleskönner?
Wer einen sehr guten Klang mit dem perfekten Tragekomfort sucht, der ist bei dem MMX 300 definitiv an der richtigen Adresse. Im Gegensatz zu Headsets aus dem mittleren Preissegment, verwöhnt das MMX 300 die Hörsinne mit einem feinen und viel leiser gestimmten Bass und sauberen Tönen im Hochtonbereich. Dabei verfehlt das MMX 300 nie sein Ziel: Heftige Explosionen werden dem Spieler um die Ohren geschmettert und zurückhaltende Klänge werden meisterhaft, klar und detailliert Richtung Trommelfell geleitet. Das MMX 300 eigent sich für alle Medien, sei es Musik, Filme oder Videospiele. Dank dem USB-Adapter kann man das gute Stück auch mit einer PlayStation 3 verbinden und als Chat-Möglichkeit nutzten. Xbox 360-Besitzer dagegen schauen in die Röhre. Der Nachteil: Das MMX 300 verfügt über keine Möglichkeit die beiden Soundkanäle zu trennen. Spielsounds und Chatstimmen, sind somit immer auf gleicher Lautsträke und machen die Kommunikation schwer. Anders wie bei PC-Software wie z.B. Teamspeek oder Skype, gibt es keine Filtermöglichkeiten auf der Konsole. Die Konkurrenz macht das in diesem Punkt einfach besser und bietet eine separate Lautstärkeregelung für beide Sound-Inputs.
Die geräumigen Hörmuscheln eignen sich selbst für große Ohren und sind optimal gepolstert. Die Polsterung ist dabei nie unangenehm und erstaunlicherweise kann man das MMX 300 vier bis sechs Stunden auf den Ohren liegen haben, ohne dabei irgendetwas unangenehmes zu empfinden. Die großen Polsterschalen decken die Ohren perfekt ab und schirmen Außengeräuche vollständig ab. Damit eignet es sich sehr gut für LAN-Partys, um ungestört zu zocken.
Der Anpressdruck des MMX 300 liegt bei 5,7 Newton, sitzt also trotz des angenehmen Tragegefühls fest auf dem Kopf und wird auch bei schnellen Kopfbewegungen; dank der gemütlichen 2,2 Zentimeter tiefen Polsterung, nicht verrutschen.
Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Das Beyerdynamic MMX 300 kommt mit einem klassischen, schlichten Piloten-Headset-Stil auf den Markt. Im Gegensatz zu den meisten Gamer-Headsets baut das MMX 300 weniger auf eine pompöse Erscheinung mit ganz viel Neon- und Blickfunktionen, sondern mehr auf Komfort und Leichtigkeit. Mit gerade einmal 336 Gramm, liegt das MMX 300 weit unter dem Gewicht von Tritton und Razer. Anstelle von hartem Plastik oder dickes Leder, setzt Beyerndynamic auf weiches Velours für seine Ohrmuscheln. Kabelsalat gibt es auch keinen. Der USB-Adapter, der über eine seperate Lautstärkeregelung verfügt, lasst sich abtrennen von den normalen Anschlusskabeln. Die Kabelführung ist einseitig, links ausgelegt und bietet mit seinen 2,5m die perfekte Kabellänge für Desktop-Systeme und stört auch nicht bei Notebooks mit zu langen Kabeln.
Geliefert wird das Beyerdynamic MMX 300 in einer soliden Tragetasche mit extra Fächern für weiteres Equipment.
Fazit:
Das MMX 300 gehört zu den besten PC-Headsets in der Preisklasse unter 300€. Mit einem perfekten Tragekomfort, schlichten Design und sehr gutem Ton, hängt es die Konkurrenz auf dem PC ab. Anders sieht es bei den Konsolen aus: Während die PlayStation 3 noch über die Möglichkeit verfügt USB-Headsets anzuschließen, müssen Xbox 360-Besitzer passen. Auch die Auslegung für Chatfunktionen bietet das MMX 300 nicht. Da können Produkte von Razer, Tritton und Co. klar punkten. Wer sich aber auf den PC beschränken will und auf ein auffälliges Design verzichten kann, macht mit dem MMX 300 definitiv nichts verkehrt.
Kategorien: Hardware, Hardware, PC, PC News, Playstation 3, PS3 News
Tags: Beyerdynamic, Hardware, Headset, MMX 300, PC, Review
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