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Bullet to the Head – Stallone ist zurück (Film-Kritik)

Veröffentlicht 10. März 2013 | 20:36 Uhr von Nicolas




Bullet-of-the-Head-Kritik

Nachdem Stallone zuletzt die Leinwand mit anderen Actionstars teilen musste, kehrt er nun solo zurück. Was The Last Stand für Schwarzenegger war, ist Bullet to the Head für Sylvester Stallone. Wir waren im Kino und haben uns den neuen Actionstreifen angesehen.

In Bullet to the Head, oder Shootout – Keine Gnade wie er in den deutschen Kinos heisst, geht es um James Bonomo (Sylvester Stallone); einen Auftragskiller, dessen Partner umgebracht wurde. Nach dem Partner sollte auch James umgelegt werden, er kann sich in einer Schlägerei mit dem Mörder (Jason Momoa) aber behaupten und überlebt. Leider entwischt ihm der Bösewicht und nun will Jimmy Rache. Doch nicht nur sein Partner wurde gerichtet, auch der von Taylor Kwon (Sung Kang), einem koreanischen Polizisten aus Washington DC. Wie es scheint, steckt hinter den Morden dieselbe Bande. Die beiden schliessen sich nach einigen Auseinandersetzungen zusammen, um gegen die gemeinsamen Feinde vorzugehen.

Oscarwürdig?
Soviel zur Story. Mehr muss eigentlich auch nicht interessieren, denn die Geschichte ist absolut nebensächlich. Für Bullet to the Head hatten die Drehbuchautoren wohl die Aufgabe, einen mehr oder weniger plausiblen Grund zu finden, dass Stallone sich beweisen kann. Wer hier einen oscarwürdigen Streifen erwartet, ist selbst Schuld. Sowohl der Trailer, als auch die Schauspieler lassen auf das totale Gegenteil schliessen. Die Handlung strotzt nur so vor Löchern und man denkt immer wieder, wer jetzt dieser Typ war und warum Stallone den grad kaltgemacht hat. Vollkommen hohl ist der Film aber nicht, denn einige Szenen erfordern sogar etwas Aufmerksamkeit seitens der Zuschauer. Wenn man sich nicht merkt, das der Polizist an Jimmys Waffe herumgeschraubt hat, begreift man die Folgeszene nicht aufs Erste. Die Dialoge sind ebenso platt wie die Charaktere, allerdings hat es einige sehr knackige One-Liner, vor allem seitens Stallone.

Stallone, der Unzerbrechliche
Man kann von Stallone halten was man will, aber der alte Knacker hats mit seinen 67 Jahren einfach immernoch drauf. Er trägt den Film von A bis Z mit seinen witzigen One-Linern und der Prügel, die er sowohl austeilt, als auch einsteckt. Bei Last Stand kommt Schwarzenegger als verletzlicher, altgewordener Actionheld daher, Stallone ist hier nichts anzumerken. Er verhält sich, als wäre er noch in seinen besten Jahren und tritt den Bösewichten kräftig in den Allerwertesten. Da geht sein Sidekick Sung Kang, bekannt aus Fast Five, ziemlich unter. Er versucht immer wieder, Sly die Stirn zu bieten, doch dieser plättet ihn mit seinen Aussagen jedes Mal aufs Neue. Schauspielerisch sind beide nicht die Knaller, aber für einen Film wie Bullet to the Head reichts völlig aus. Ihr gemeinsamer Gegenspieler Keegan, gespielt von Jason Momoa, ist ebenfalls kein Profi-Rhetoriker, aber bedrohlich ist der Mann. Der 1,93-Meter-Hüne ist ein würdiger Bösewicht, wenn auch etwas matt an Charakter. Seine Motivation wird nie wirklich erklärt, was aber ebenfalls recht nebensächlich ist. Hauptsache er und Stallone gehen mit Äxten aufeinander los. Was will man mehr? Die restliche Besetzung ist okay, aber nicht weiter nennenswert.

Soundeffekte vom feinsten
Technisch gibts am Film nicht viel auszusetzen. Die Kämpfe lassen die neumodische Shaky Cam mehrheitlich weg, man sieht richtig schön, wie ein Typ gegen die Wand geworfen wird und wie Stallone Schlag um Schlag austeilt. Die Soundeffekte der Schlägereien und Schusswechsel sind phänomenal. Bei jedem Faustschlag gegen eine Brust zuckt man zusammen, als ob Stallone direkt neben einem stehen und irgendeinen Bösen verprügeln würde. Visuell hat der Film einige sehr schicke Aufnahmen, kann hier aber nicht so auftrumpfen wie mit den Sounds. Bullet to the Head wird seinem Namen allerdings mehr als gerecht, denn praktisch jede Figur, die draufgeht, stirbt durch eine Kugel in den Kopf. Dass jegliches Blut computergeneriert ist, fällt zwar auf, stört aber nicht weiter.

Fazit
Bullet to the Head kann mit brachialer Action, coolen Sprüchen und tollen Soundeffekten punkten, wird jedoch durch die äusserst löchrige Story und die flachen Charaktere darauf reduziert, was es schlussendlich auch sein sollte: Ein unterhaltsamer, jedoch hirnloser Actionfilm. Wer auf Actionfilme mit 80er-Touch steht, macht mit Bullet to the Head nichts falsch und wird bestens unterhalten. Ein typischer Film aus der Sparte: «Hirn aus, Film an». Wer mehr erwartet, wird enttäuscht – und ist irgendwie selbst Schuld.


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