Crysis Macher Crytek über Gebrauchtspiele - Sperrung von Gebrauchtspielen wäre fantastisch - insidegames

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Crysis Macher Crytek über Gebrauchtspiele – Sperrung von Gebrauchtspielen wäre fantastisch

Veröffentlicht 30. April 2012 | 10:53 Uhr von Sandra




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Crysis Macher Crytek hat sich jüngst in einem Interview über den Handel mit Gebrauchtspielen ausgelassen. Wie der Director of Creative Development Rasmus Hojengaard zu verstehen gab, würde man eine Sperrung von Gebrauchtspielen begrüßen. Mit dieser Aussage reiht sich Crytek bei den Entwickler und Publishern ein, die eine ähnliche Haltung eingenommen haben und vor allem ihre Einnahmen durch den Gebrauchtspiele-Markt geschmälert sehen.

Hojengaard betont, dass er die Problematik derer verstehen kann, die vom Gebrauchtspiele-Markt leben; Software nutze sich nicht ab, durch den Weiterverkauf wird der Wert des Spiels nicht gemindert und man kann alle Funktionen nutzen. Nachteil für Entwickler und Publisher: Sie verdienen nicht an diesem Geschäft, gleichwohl ihre Sache weiter veräußert wird. So sprach sich Hojengaard dafür aus, dass Microsoft und Sony für ihre nächste Konsolengeneration einen Sperre für Gebrauchtspiele integrieren – Zitat:

Aus der Geschäftsperspektive betrachtet wäre das fantastisch. Es ist seltsam, dass der Second-Hand-Handel immer noch erlaubt ist, weil es in anderen Bereichen der Software-Industrie nicht so läuft. Es wäre toll, wenn sie [gemeint sind Sony und Microsoft, Anm. d. Red.] das Problem irgendwie beheben könnten.

Konkrete Zahlen, welche die Gewinneinbußen belegen, die durch den Weiterverkauf von Spielen entsteht, konnte Hojengaard nicht vorlegen. Allerdings scheint der Gebrauchtspiele-Markt nicht das vordergründige Problem von Crytek zu sein. Vielmehr genieße die Softwarepiraterie die Aufmerksamkeit des in Frankfurt/Main ansässigen Unternehmes. Wie erhobene Daten zu Crysis 2 offenbaren würden, gilt selbiger als der Titel, der am meisten raubkopiert wurde. Demnach sei Crysis 2 rund vier Mio. Mal illegal bezogen wurde. Bei Crysis 3 werde man versuchen das zu verhindern. Auf die Frage wie, antwortete Hojengaard: „Das müssen sie jemand anderen fragen, der sich damit auskennt“.

Quelle: Computerbase


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Kategorien: PS3 News Xbox 360 News
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Kommentare

  • Marco Achat sagt:

    Und wieder werden leider die Begriffe “Gebrauchtmarkt” und “Raubkopien” in den selben Zusammenhang gebracht, was leider vollkommen falsch ist (keine Kritik am Artikel von Holyana).

    Davon mal abgesehen werden die Games doch heute schon mehr und mehr uninteressanter für den Gebrauchtmarkt, Stichwort: “Online-Code”.

    In diesem Sinne: Geh ich halt wieder auf einen Flohmarkt… ;-)

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