insidegames

Dark Souls 3 – Angespielt und gestorben auf der gamescom 2015

Veröffentlicht 6. August 2015 | 18:23 Uhr von Jan Clement




Dark-Souls-3-Artwork

Im Rahmen der gamescom 2015 haben wir am Stand von Bandai Namco in der Entertainment Area die Gelegenheit ergriffen, um mit Dark Souls III den neusten Teil der Serie anzuspielen.

Wir werden direkt in das Spiel hinein geworfen und können uns zu Beginn noch zwischen zwei Kriegern als Charakter entscheiden. Entweder als Wächter mit Rüstung und Schild oder als wilder Nordling in den Kampf ziehen? Der Wächter sollte dank der guten Rüstung die bessere Wahl sein, da das Blocken eines der wichtigsten Elemente ist, wenn man nicht schon nach ein paar Metern ins Gras beißen will. Leider ist das Charaktermenü in der Demo noch nicht verfügbar, weshalb wir keinen genaueren Einblick in die Attribute erhalten können und auch am Leuchtfeuer lassen sich keine weiteren Informationen finden.

Unser Kampf beginnt auf einer Burgmauer, welche im abendlichen Sonnenlicht liegt. Wie für Dark Souls üblich, gibt es keinerlei Infos weshalb wir dort sind, wohin wir müssen und warum Gott verdammt überall NPCs (Verlorene) herum sitzen und verzweifelt beten. Wir entscheiden uns zunächst die Burgmauer nach rechts hinunter zu gehen und diese dort etwas zu erkunden. Gleich nach den Stufen stehen uns auch schon die ersten Gegner gegenüber. Wilde Hunde, die bellen, bevor sie im schnellen Tempo auf uns zugerast kommen. Ein abgepasster Schritt zur Seite und einige Hiebe reichen zum Glück aus, um diesen die Seelen zu rauben. Doch direkt werden wir von einer Armbrust in den Rücken getroffen.

dark-souls-3-gamescom-2015-screenshot-01

 

Wie immer ist die Welt sehr verwinkelt und man übersieht leicht Gegner, die auf einem Vorsprung oder in Ecken versteckt sind. Auch sind manche schwer von den ganzen Verlorenen zu unterscheiden, welche auf den Burgmauern verteilt sind. Also immer schön das Schild oben halten, denn man weiß nie, was hinter der nächsten Ecke lauert. Auch finden sich so wieder in einigen schwer zugänglichen Stellen und Gängen Gegenstände wie Feuerbomben und Wurfmesser, die unseren Kampf erleichtern können.

Weiter nach oben auf der Burgmauer, warten die ersten Verlorenen „humanoiden“ Gegner, welche uns mit ihrer Axt, Hellebarde und dem guten abgebrochenen Schwert begrüßen. Nacheinander die Gegner einzeln zu besiegen ist relativ einfach, doch greifen mehrere auf einmal an, ist die Ausdauer relativ schnell dahin und es reicht nicht mehr, um noch zu parieren oder auszuweichen. Mit unserem ersten Tod verlieren wir wie üblich alle Seelen und lassen sie am Ort unseres Todes zurück.

An der Spielmechanik hat sich im weitesten Sinne nicht viel geändert. Wie üblichen haben wir unser Waffen- bzw. Ausrüstungsrad und können durch unsere Waffen und Ausrüstung mit diesem wechseln. Auch die Tastenbelegung ist genau gleich geblieben wie in den Vorgängern und somit ist ein schneller Einstieg in das Spiel für Veteranen garantiert. Das ein- oder beidhändige führen von Waffen ist ebenso wieder mit von der Partie und für das Risiko nicht effektiv blocken zu können teilt man eine enorme Menge Schaden aus.

Nachdem wir uns erneut vom Leuchtfeuer aus den Weg nach rechts über die Burgmauer erkämpft haben, stellen wir fest in einer Sackgasse gelandet zu sein. Also ein Stück zurück und ein paar Treppen der Burgmauer hinunter. Aber auch dort ist ein Gittertor, welches wir von unserer Seite aus nicht öffnen können. Man merkt also, dass die Welt nach wie vor sehr verwinkelt ist und es Passagen und Abkürzungen zu öffnen gibt. Auch im weiteren Verlauf finden wir Sprünge, die uns in kleine Gänge mit Belohnungen und wieder zurück auf die Burgmauer führen.

dark-souls-3-gamescom-2015-screenshot-02

 

Da sich der rechte Weg über die Burgmauer also als Sackgasse herausgestellt hat, versuchen wir uns nun in linke Richtung einen Weg zu bahnen. Auch hier stoßen wir, wie bereits zuvor, auf die Verlorenen, welche uns einige Male gut zusetzen. Das verlorene Leben kann aber bekanntermaßen durch Tränke wieder aufgefüllt werden und so nehmen wir ein paar Schlucke zu uns. Im Kampf muss neben dem Leben natürlich auch wieder auf die Ausdauer geachtet werden. Schlagen, Blocken und Ausweichen zieht Ausdauer ab, welche sich mit der Zeit regeneriert. Hält man das Schild hoch, regeneriert sich diese langsamer, ebenso wie in den vorherigen Teilen der Serie.

Ein paar weitere Treppen hinauf liegt die Leiche eines mittelgroßen Drachen. Wieso, weshalb, warum fragen wir uns, während wir das Monstrum betrachten. Nachdem wir uns mithilfe von Feuerbomben den weiteren Weg gegen eine große Gruppe von Gegnern geebnet haben, laufen wir ein paar weitere Stufen empor, sehen Gegner und auf einmal kracht ein riesiger Drache auf den Turm vor uns. Als dieser Luft holt heißt es natürlich gleich die Beine in die Hand zu nehmen, erinnert man sich nur an den Drachen auf der Brücke im ersten Dark Souls.

Schnell über die Burgmauer nach unten, doch ein weiterer Gegner versperrt uns den Weg. Aber diesmal ist es kein einfacher Verlorener mit Waffe, sonder ein Ritter. Dieser setzt uns übel mit schnellen Hieben zu, die viel Schaden machen und es kommt zu einigen haarscharfen Momenten. Doch mit der Schlagkraft des Breitschwertes, welches wir auf dem Weg gefunden haben, können wir diesem gut zusetzen und auch durch den Rückstoß einige Folgetreffer landen.

Letztlich heißt es dann auf weiterem Wege, gerade als wir in das Verlies hinunter gehen, dass die Spielzeit zu Ende ist, auch wenn wir noch so gerne weiter gespielt hätten und vor allem noch bis zum Bossgegner gekommen wären. Doch Dark Souls III bietet wieder so viele Ecken und wunderbare Aussichten, dass man gerne mal einmal die Zeit vergisst und nicht gerade darauf aus ist, möglichst schnell durch die Bereiche zu kommen. Einen großen Teil tragen dazu auch wieder die Kämpfe bei, in welche man sich nicht einfach Hals über Kopf stürzen, sondern seine Schritte wohl überlegen sollte.

Die Grafik und der Sound waren zudem auch bombastisch. Als der Drache auf den Turm krachte und Feuer spie, bebte uns das Headset vor lauter Bass auf dem Kopf. Ebenso von der Optik her macht das Spiel einiges her, auch wenn wir den größten Teil an der Oberfläche verbracht haben. Jedoch machte auch schon der kleine Einblick in das Verlies einen guten Eindruck auf die düstereren Stellen des Spieles.

dark-souls-3-gamescom-2015-screenshot-03

 

Fazit

Für Dark Souls muss man entweder ein Herz haben und sich durch das Spiel beißen oder man gehört einfach nicht zu den Spieler, die auf solch bockschweren Spiele stehen. Mit Dark Souls 3 scheint From Software das Beste aus allen Teilen zu kombinieren und hat das Ganze auch noch ordentlich mit Sounds und Optik verpackt. Ob das ganze daher stammt, dass Hidetaka Miyazaki nun wieder als Hauptverantwortlicher mit an Bord ist, bleibt zu vermuten. Auf jeden Fall erwartet uns mit Dark Souls 3 wieder eine gefährliche und spannende Reise in eine düstere und geheimnisvolle Welt voller Gefahren und zahlreicher Tode. Schon verrückt, das Sterben so schön sein kann.


- ANZEIGE -


Kategorien: Gamescom 2015 PC News PS4 News Spielemessen Vorschau Xbox One News
Tags:

Weitere News und Spiele zum Thema

Im Forum als Great Healer oder auf Google+ unterwegs. Leidenschaftlicher Gamerscore- und Erfolge Sammler und Student der Sozialen Arbeit in Köln!

Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Erfolge Trophy Leitfaden Keyword-Wolke:


Es ist noch kein Keyword vorhanden

- ANZEIGE -


*