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Deutsches XCN Q&A zu Homefront

Veröffentlicht 31. März 2011 | 22:45 Uhr von Fabrice




HomeFront Logo

Es ist wieder einmal Zeit für ein XCN Q&A. Dieses Mal dreht es sich um den Ego-Shooter Homefront und wie immer haben wir eine exklusive deutsche Übersetzung des Q&A nur für euch.

Die Fragen wurden von Rex Dickson (Lead Level Designer) und Richard Carrillo (Multiplayer Game Designer) beantwortet

Was würden Sie sagen sind die Hauptunterschiede zwischen dem Einzelspielermodus von Homefront und anderen, modernen First Person Shootern?

Der grösste Unterschied der Homefront von anderen Shootern abhebt, ist die Darstellung von echten Menschen in einem Szenario der Gewalt. Die Reaktionen der Menschen im Spiel sind sehr emotionsgesteuert, was Homefront wirklich einzigartig macht. Das Spiel ist voll von erinerrungwürdigen Momenten die einen auch noch nach Spielende beschäftigen können. Die Themen sind dunkel, erwachsen und emotional wodurch das Spiel wirklich einzigartiger, fesselnder und unterschiedlicher wird als alles andere auf dem Markt.

Wie sieht es mit dem Mehrspielermodus aus? Denke Sie das die Leute genau so lange Homefront online spielen wie andere erfolgreiche Shooter?

Wir wussten vom ersten Tag an, dass ein Shooter aus unserem Studio einen starken Fokus auf dem Multiplayer haben muss. Zum Teil wegen den talentierten Leuten hier bei uns, zum anderen Teil weil das Online Gaming ein florierendes Segment ist. Homefront bietet das was wir am besten können: epischen, gross ausgelegten Multiplayer mit einer Mischung aus Infanterie und Fahrzeugen für bis zu 32 Spieler auf einer Karte (auf allen Plattformen werden hierfür dedizierte Server bereit gestellt). Unsere In-Game Währung „Battle Points“ und der Spielmodus „Battle Commander“ sind erfrischende Elemente im Mehrspielerbereich, für alle Arten von FPS Fans da draussen.

Können Sie uns genau erklären wie der Online-Pass funktioniert? Wir haben gehört das die Leute auch ohne Code online spielen können. Stimmt das?

Das stimmt so. Der „Battle Code“ (Online-Pass), den man in jeder Neuversion dabei hat, gibt dem Spieler Zugang zum kompletten Multiplayer. Wenn sich jemand Homefront gebraucht kauft, kann er immernoch bis Stufe 5 aufsteigen. Wie auch immer, man kann sich auch nachträglich noch einen Code vom XBox Live Marktplatz kaufen um vollen Zugang zu erhalten. Der Grund dafür ist einfach: wir stellen ein massives Netzwerk aus dedizierten Server bereit die nicht gerade billig sind. Dafür gibt es eine toll und angenehme Multiplayer Erfahrung.

Was haben Sie für Erfahrungen mit John Milius als Autor gemacht? Denken Sie das Sie auf Grund von seiner Arbeit bei Homefront eine tiefgängigere und packendere Geschichte haben als bei vergleichbaren Spielen?

Selbstverständlich! John hat mehr als 35 Jahre Erfahrung im Bereich des Story-Telling mitgebracht. Von Apocalypse Now bis zu Die Rote Flut hat er absolute Klassiker geschaffen. Seine Hauptaufgabe bestand darin die Hauptgeschichte aufzubauen. Er hat uns auch in anderen kreativen Aspekten sehr geholfen, wie es zu vermeiden das sich die Geschichte um etwas dreht wie „Rette das ganze Land auf eigene Faust“. So konnten wir uns auf eine kleinere, menschlichere Geschichte konzentrieren mit der man sich besser identifizieren kann. Er hat auch Spielideen beigetragen wie die verwendeten Guerilla-Taktiken beim Angriff auf das Big Box Geschäft oder der Van in dem Elvis zu hören ist.

Wie sieht es mit abwechslungsreichen Umgebungen aus? Zu sehen gibt es hauptsächlich Vorortszenen die draussen spielen. Gibt es auch noch andere Settings im fertigen Spiel?

Die Einzelspielerkampagne handelt hauptsächlich im Freien und startet in der Stadt Montrose, Colorado. Durch die koreanische Besatzung bringen wir die Spieler durch einst blühende Vororte, zu Schulen, Baseballfelder und andere altbekannte Plätze. Von da geht es nach Westen durch Utah bis nach Kalifornien. Genauer gesagt nach San Francisco und auf die Golden Gate Bridge, welche fantastisch war zum designen.

Wie funktioniert das Battle Points System im Multiplayer? Werden diese nach jedem Tod wieder zurück gesetzt?

Die Battle Points repräsentieren unsere In-Game Währung die man in jedem Spiel verdienen und ausgeben kann. Damit kann man alles mögliche kaufen, von einer Splitterschutzweste über Raketenwerfer bis zum Apache Helikopter. Man kann sich also schon vorstellen das diese Belohnungen spielentscheidend sein können. Ausserdem sollte man die Punkte gleich ausgeben da sie nach jeder Runde wieder verfallen.

Welche Mehrspielermodi gibt es bei Homefront?

Es gibt Team-Deathmatch für bis zu 24 Spieler und Bodenkontrolle, ein zielbasierter Modus für bis zu 32 Spieler. Die grösste Neuerung ist der Battle Commander den es im TDM und bei BK gibt. Hier bekommen beide Teams einen KI-Kommandanten der Spieler mit Belohnungen versorgt wenn er Abschussserien erreicht. Im Gegensatz dazu bemerkt das der feindliche KI-Kommandant und setzt Jäger auf den entsprechenden Spieler an. Wenn der Spieler eine längere Serie schafft, erhöht sich seine Sterne-Anzeige (bis zu 5 Sterne) wodurch mehr und mehr Jäger auf ihn angesetzt werden. Es bringt eine coole Dynamik mit sich wodurch gute Spieler mehr gefordert werden und Anfänger eher einen talentierten Spieler ausschalten können.

Ende letztes Jahr wurden einige neue Regionen (Brasilien, Russland und Süd Afrika) offiziell mit XBox Live versorgt. Können Sie sicherstellen das alle Spieler weltweit unter den gleichen Bedingungen spielen können?

Wir haben ein Netzwerk aus dedizierten Servern um allen Spielern eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können. Zwar unterstützen wir auch Peer-to-Peer Verbindungen, die dedizierten Server eliminieren jedoch jeglichen Hostvorteil und bieten Platz für ganze 32 Spieler.

Wie haben Sie den Multiplayer ausbalanciert? War die Balance eine schwere Aufgabe?

Durch jede Menge Tests. Und das ist kein einfacher Prozess durch die Anzahl an Waffen, Drohnen, Ausrüstungen und Fahrzeugen in der Kombination mit den vielen Spielern. Wir haben hier bei Kaos tägliche Tests durchgeführt.

Was haben Sie bei Frontlines gelernt das Sie jetzt Homefront verwenden konnten?

Ein guter Teil unseres Teams hat schon bei Frontlines mitgearbeitet und logischerweise haben wir davon gelernt. Vom Kartendesign, über die Spielbalance bis hin zum Gebrauch von Drohnen und Fahrzeugen.

Es gab bereits ein paar Spiele mit einem ähnlichen Hintergrund (wie z.B. Turning Point). Wie gut wird dieses fiktive Szenario wohl bei den Spielern ankommen? Was denken Sie ist an der Geschichte anders als bei anderen Spielen die sich um eine Invasion drehen?

Was Homefront im Einzelspieler besonders auszeichnet ist die Darstellung was der Krieg aus den Menschen macht. Wie die Menschen auf den Krieg reagieren bringt viele Emotionen in das Spiel ein und das macht es so einzigartig. Es ist nicht einfach nur ein Invasions-Spiel. Die Story beginnt zwei Jahren nach der Besetzung, also sehen wir nicht den Kampf gegen eine einfallende Armee, dieses militärische Szenario wurde schon so oft gebraucht.

Wie zugänglich ist das Spiel für nicht Amerikaner? Haben US Spieler schlussendlich mehr vom Spiel?

Wir versuchen nicht auf Patriotismus aufzubauen, sondern auf das Gefühl von unschuldigen Menschen die in einem Krieg gefangen sind. Es gibt einige universelle Themen im Spiel auf die alle Menschen gleich reagieren: Babys und Kinder im Kreuzfeuer oder ein gewohnter Platz der in ein Gefängnis verwandelt wurde. Der Verlust der eigenen Identität unter einer brutal Besetzung. All das teilen wir auch über Grenzen hinweg – denn wir sind alles menschliche Wesen.

Wieso wurde Korea als einmarschierende Macht gewählt? Denken Sie koreanische Spieler werden damit zurechtkommen? Denken Sie das es ähnlich akzeptiert werden wird wie es bei den Deutschen in 2. Weltkriegs Spielen schon gemacht wird?

Die Nord Koreanische Regierung war eher abweisend gegenüber dem Westen seit dem Korea Krieg. Wir erfinden hier also nicht einfach irgendetwas. Es ist einfach eine fiktive Geschichte die auf etwas realem aufbaut und es wurde nicht geschaffen um ein schlechtes Licht auf Korea zu werfen. Das Spiel dreht sich um eine militärische Besetzung: professionell ausgebildete Soldaten die den Befehlen einer fiktiven Allianz (die Grosse Koreanische Republik) bestehend aus Korea, Japan und anderen südostasiatischen Staaten folgen. Wir haben sowohl positive als auch negative Reaktionen von koreanischen Amerikanern bekommen und so ist es auch beim normalen Publikum.

Deutsche Übersetzung von MrNice für insidegames.ch


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