Die Gears of War 3 Betavorschau - Teil 1 - insidegames
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Die Gears of War 3 Betavorschau – Teil 1

Veröffentlicht 18. April 2011 | 7:29 Uhr von Fabrice

Letzte Änderung 16. Juni 2012




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Wir gehören zu den glücklichen Gamern die schon seit ein paar Tagen an der Gears of War 3 Beta teilnehmen dürfen. In den kommenden Wochen darf sich jedoch auch ein Grossteil der Öffentlichkeit der Beta anschliessen, als erstes sind die Besitzer der Epic Edition von Bulletstorm an der Reihe. Da wir uns schon ausgiebig austoben konnten, werden wir bis zum Ende der Beta im Mai einige Artikel online stellen um euch die Wartezeit bis zum offiziellen Release im September zu versüssen.

Den Anfang machen wir mit einem allgemeinen Überblick der Beta sowie den ersten, noch brandheissen Eindrücken aus der Beta.

Vier Maps sollt ihr sein

Die Betaversion vom Gears of War 3 Mehrspielermodus bietet einiges zum entdecken und ausprobieren. Insgesamt werden vier Karten geboten auf denen man sich in blutige Einzelteile ballern kann.

  • Checkout: Die Karte Checkout präsentiert einen alten und verwüsteten Supermarkt. Man bekämpft sich zwischen Warenregalen, Verkaufsständen und Kassenanlagen. Auf dieser Karte gibt es kaum lange Sichtwege, sondern hauptsächlich Nahkämpfe zwischen den Regalen und Ständen.
  • Trashball: Bei Trashball handelt es sich um ein Spielfeld des gleichnamigen Sports aus der Vorkriegszeit. In der Mitte der Karte befindet sich ein weites, offenes Feld mit nur kniehohen Deckungmöglichkeiten, während links und rechts Gänge zum flankieren einladen. Der Clou bei dieser Map ist die alte Anzeigetafel die noch immer im Zentrum der Decke hängt. Durch genügend Feuerkraft kann sie gelöst werden, wodurch sie zu Boden stürzt, neue Deckungmöglichkeiten bietet und den Spielfluss der Karte gehörig verändert.
  • Trenches: Auf der Karte Trenches gibt es Positionen und Plätze die sowohl Nah- als auch Fernkämpfern zusagen. Während im unteren Teil der Karte lange Sichtwege die Kämpfe beeinflussen, gibt es im oberen Teil viele Deckungsmöglichkeiten, welche perfekt dazu geeignet sind um mit einer Schrotflinte nach vorne zu preschen. Wie auch schon bei Trashball gibt es auch auf Trenches ein spielveränderes Element: ein dichter Sandsturm. Mehrmals während eines Matches sind im Hintergrund einige Kriegshörner zu hören, welche den bevorstehenden Sturm ankündigen. Weht erstmal der Sand über die Map sieht man kaum 5 Meter weit, wodurch nur noch Kämpfe im Nahkampf möglich sind. Ausserdem bietet der Sturm genügend Deckung zur Flucht oder Flankierung.
  • Old Town: Die letzte Karte im Bund hört auf den Namen Old Town und spielt in einem malerischen Dörfchen. Die Mitte der Karte wird von einem Marktplatz dominiert, wobei es rund um den Markt herum mehrere Wege gibt. Diese sind vom Marktplatz aus nicht erreichbar, aber sehr wohl einsehbar. Auch bei Old Town handelt es sich um eine Karte die nicht speziell auf einen Spielstil ausgelegt ist und verschiedene, taktische Ansätze erlaubt.

Die vier Karten die es in der Beta zu spielen gibt, sind allesamt gut gelungen. Sie bieten in der Regel genügend Spielraum für unterschiedliche Spielweisen und die Möglichkeit vielfältig auf gegnerische Aktionen zu reagieren. Dennoch gilt hier, wie auch bei vielen anderen Punkten die in unseren Beta Specials noch aufgeführt werden, das nur ein wirklicher Langzeittest genügend Einblick in die Materie bietet. Wir präsentieren hier lediglich einen Ersteindruck aus der unfertigen Beta, was bedeutet das sich bis im September noch viel ändern kann.

Neue Spielmodi braucht das Land

Während in der Vollversion die Auswahl natürlich viel grösser sein wird, beschränkt sich die Auswahl der Modi in der Beta auf drei grundlegend verschiedene Modi. Zum einen wären das die bekannten Modi Capture the Leader und King of the Hill, neu für die Gears of War Reihe ist jedoch der eigentlich klassische Team-Deathmatch Spielmodus mit welcher natürlich genauer unter die Lupe genommen wird.

Wie üblich treten auch im Team-Deathmatch 5 gegen 5 Spieler an um den Sieg zu erringen. Das Team welches zuerst zwei Runden auf einer Map für sich entscheiden kann, gewinnt auch die Karte. Zu Beginn jeder Runde hat jedes Team 15 Respawnmöglichkeiten auf seinem Konto. Stirbt ein Spieler, wird ein Respawn abgezogen. Sobald alle 15 Leben aufgebraucht sind, geht es um die Wurst: Die Spieler des Teams ohne Respawn haben nur noch das Leben, welches sie gerade am nutzen sind. In der oberen linken Ecke wird dabei angezeigt wieviele Spieler noch übrig sind. Gerade dadurch können unglaublich spannende Runden entstehen, denn gerade gegen Ende hin wenn beide Teams möglicherweise keine Leben mehr haben geht es um alles oder nichts. Problematisch in diesem Modus sind jedoch die eigentlichen Plätze an denen man respawnen kann. Diese ändern sich nur in extremen Härtefällen, wodurch es schnell passieren kann dass man vom Feind gnadenlos in seinem Startgebiet blockiert und erledigt wird. Schlussendlich ist eine Beta jedoch genau dazu da um herauszufinden was gut funktioniert und was nicht, wodurch wir auf eine Änderung im fertigen Produkt hoffen können.

Von Bajonetten und Kettensägen

Das in der Beta präsentierte Waffenarsenal ist äusserst eindrucksvoll. Zum einen trifft man auf viele alte bekannte wie das Lancer Sturmgewehr, den Gnasher (eine Pump-Action Schrotflinte) oder den Torque-Bow der explosive Pfeile verschiesst die einen Gegner in tausend Stücke zerreissen. Viel interessanter als die alten bekannten sind aber logischerweise die Neuzugänge und von denen gibt es einige.

Zum einen hätten wir den Retro-Lancer, sieht fast aus wie das Original, verhält sich aber komplett anders. Zum einen entspricht das Feuerverhalten eher dem einer Nahkampfwaffe. Bei Dauerfeuer verzieht der Retro-Lancer stark nach oben, wodurch gezielte Fernschüsse fast unmöglich werden. Setzt man sie dagegen auf kurze oder mittlere Distanzen ein, kann es schnell tödlich werden .Da es sich hier um die alte Version des Lancers handelt, dürfen wir auch nicht mit einer aufmontierten Kettensäge die Gegner in Scheibchen schneiden. Stattdessen befindet sich vorne auf der Waffe ein Bajonett (ok, Bajonett ist fast noch untertrieben so übertrieben gross wie die Klinge ausgefallen ist), welches uns einen tollen Sprintangriff vollführen lässt. Hält man die Nahkampftaste nämlich gedrückt, fängt der eigene Charakter an zu sprinten um etwaige Gegner gnadenlos aufzuspiessen. Ein anderer Neuzugang ist die abgesägte Schrotflinte. Diese fasst jeweils nur eine Patrone, ist auf kurze Distanz jedoch immer tödlich. Sitzt der Schuss jedoch nicht, muss man zuerst relativ lange Nachladen und gibt so seinem Gegner die möglich zum kontern. Die spannendste Neuerung ist jedoch der Digger Launcher, eine Waffe aus dem Sortiment der Locust. Sie verschiesst kleine Tierchen die sich durch die Erde auf einen Gegner hin fressen. An diese kleinen Viecher wurde jedoch perfider Weise eine Sprengladung angebracht. Entdeckt der Digger über sich einen Gegner, springt er aus dem Boden und reisst alles mit sich das um ihn steht. Da er sich durch den Boden wühlt, ist der Digger pefekt dazu geeignet Feinde zu erledigen die sich feige hinter einer Deckung verschanzen und auf ihre Opfer warten. Wird der Digger Launcher jedoch abgefeuert, hört man zum einen einen hohen, schrillen Ton der als erste Warnung verstanden werden darf. Ausserdem sieht man wie die Erde meterhoch in die Luft geschleudert wird, während der Digger seinem Weg folgt. Dadurch ist es nicht unbedingt schwer dem Geschoss auszuweichen, doch in der Hitze des Gefechts ist das leider einfacher gesagt als getan.

Bis jetzt fügen sich die neuen Waffen gut ins Spiel ein. Der Digger Launcher ist eine herrliche Neuerung, während der Retro-Lancer neue Spielweisen eröffnet. Die abgesägte Schrotflinte setzt auf eine unglaubliche Kraft, versagt jedoch total in Sachen Distanz. Einzig der Gnasher, die bereits bekannte Schrotflinte, erscheint in gewissen Situationen fast zu übermächtig, da sie auf eine doch ziemlich beträchtliche Distanz Schaden verursachen kann. Das Ganze ist jedoch nicht weiter tragisch, schliesslich befinden wir uns noch im Anfangsstadium der Beta und Epic hat noch mehr als fünf Monate Zeit um an ihrem Baby zu werkeln.

Hat sich das Warten gelohnt?

Bisher sieht das Exklusiv Line-Up der XBox 360 im Jahr 2011 relativ mager aus. Forza 4 ist einer der wenigen (bisher bekannten) Spiele, doch Gears of War 3 wird wohl der grösste Wurf von Epic Games in den letzten 10 Jahren sein. Obwohl es noch ein halbes Jahr dauert bis das Spiel erscheinen wird, gibt sich schon die Beta von Gears of War 3 extrem sauber und poliert. Die Beta macht vieles richtig und bietet teilweise deutlich mehr Spass als die Mehrspielermodi von fertigen Spielen wie z.B. BioShock 2. Natürlich, es gibt noch viele Bugs, Glitches und Ungereimtheiten, aber genau dafür ist schliesslich eine Beta da. Heutzutage wird eine Beta von vielen Spielern fälschlicherweise als persönliche Testversion des fertigen Spiels angesehen, was es aber definitiv nicht ist. Eine Beta dient zum einen den Entwicklern als Möglichkeit Fehler ausfindig zu machen, die einem internen Testerteam nicht auffallen würde, da sie einfach nicht ausprobiert würden. Zum anderen dient eine Beta aber zum Teil auch einem gewissen Marketingzweck.

In den nächsten Tagen werden wir euch einen weiteren Teil unserer Betavorschau präsentieren in welchem wir uns mehr auf das Gameplay selber konzentrieren. Was gibt es hier noch so alles neues zu entdecken? Seid gespannt! In der Zwischenzeit kann man sich jedoch in unsere Forum begeben, dort befindet sich nämlich ein Gewinnspiel in welchem ihr einen von fünf Betakeys gewinnen könnt!


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