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Divinity Original Sin: Enhanced Edition – Angespielt / Vorschau PS4 und Xbox One Version

Veröffentlicht 11. August 2015 | 14:50 Uhr von Jan Clement




Divinity-Original-Sin-Enhanced-Edition-Artwork

Auf der gamescom 2015 in Köln, hatten wir beim Stand von Focus Home Interactive die Gelegenheit, Hand an Divinity Original Sin – Enhanced Edition zu legen. Dabei handelt es sich wie der Name schon vermuten lässt, um eine Neuauflage des bereits für PC erschienenen Titels, welcher jetzt für Konsolen (PS4, Xbox One) erscheint. Das Spiel wurde dabei komplett überarbeitet und wir haben es in gut 30 Minuten im Coop-Modus an der Playstation 4 anspielen können.

Wir starten in die Welt als Magier und Kriegerin und können erst einmal etwas herum laufen und die Welt erkunden. Dabei verläuft alles wie bei klassischen RPGs. Herumlaufen, Gegenstände einsammeln und mit Zaubern in der Welt herum schießen. Nachdem wir uns etwas die durchaus nett wirkende Welt angeschaut haben, laufen wir weiter zu einem Tempel und treffen dort auf unsere ersten Gegner.

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Anders als in den vorherigen Divinity Teilen, funktioniert das Kampfsystem nicht mehr in Echtzeit, sondern ist nun rundenbasiert. Dabei sind unsere Charaktere und die Gegner abwechselnd am Zug und haben jeweils pro Zug eine bestimmte Anzahl von Aktionspunkten zur Verfügung. Mit diesen könnt ihr euch im Kampf bewegen, Angriffe ausführen oder diese auch für spätere Züge aufheben, um mehrere anzusparen.

Besonders in den Kämpfen fällt die zu nutzende Umgebung auf. So können wir als Magier eine Ölpfütze herbei zaubern und diese dann mit einem Feuerball in Brand stecken, so dass die Gegner darin in Flammen aufgehen. Die Kriegerin tut ihr übliches, indem sie den Schaden auf sich zieht, Gegner durch heranstürmen umwirft und ansonsten auf diese eindrischt. Die drei Untoten, die ersten Gegner in der Demo, sind natürlich schnell erledigt und wir setzen unseren Weg in den ersten Dungeon fort.

Das Spiel wurde für die Enhanced Edition komplett vertont und so müssen wir unterwegs nicht stehen bleiben und Dialoge lesen, sondern können diesen einfach zuhören. Larian Studios hat dazu einen ganzen Haufen an AAA-Sprechern verpflichtet, um alle Dialoge zu vertonen. Auch das Einfinden in die Controller Steuerung gelingt nach kurzer Zeit sehr gut und wir sind nach ein paar Minuten in der Lage, ohne weitere Probleme uns im Spiel zurecht zu finden.

Da wir die Demo im Coop-Modus spielen, sehen wir natürlich auch zwangsweise die entsprechenden Features von diesem. Befindet man sich nahe beieinander, hat man einen Bildschirm, auf welchem sich beide Charaktere befinden. Läuft man aber ein Stück auseinander, teilt sich der Bildschirm, so dass jeder Spieler unabhängig vom anderen durch die Welt streifen kann. Auch kann dabei jeder in unterschiedliche Dungeons oder Bereiche gehen und der andere Spieler ist nicht verpflichtet in diese mit hinein zu gelangen. Dies gefiel uns sehr gut, da es ansonsten doch immer etwas nervig ist, wenn man auf andere Spieler, mit denen man vielleicht nicht in Kontakt steht, warten muss.

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Auch in den Dungeons selbst, ist es wichtig mit der Umwelt zu interagieren. So muss man Fässer aus dem Weg räumen oder zerstören, mit Wasserfässern Feuer am Boden löschen oder auch Gegenstände auf Schalter stellen, um Türen zu öffnen. Diese ganze Interaktion mit der Umwelt, lässt das Spiel sehr lebendig erscheinen und zieht einen in die Spielwelt hinein. Neben den Ölfilmen, welche sich in Brand stecken lassen, gibt es auch zum Beispiel Dunst, welchen man mit Blitzen elektrisieren kann.

Am Ende des Dungeon treffen wir auf den Bossgegner, welcher uns beschuldigt ein Artefakt aus diesem entwendet zu haben, welches aber schon im Vorfeld die Gegner zu Beginn der Demo geklaut hatten und damit entkommen sind. Mehr Hinweise auf die überarbeitete Story gibt es nicht, aber das Spiel ist ja schon bereits in der normalen Version vor einiger Zeit erschienen. Während des Spieles wird man auch auf einige Begleiter treffen, mit welchen ihr durch die Welt ziehen könnt oder es lassen sich alternativ auch Söldner anheuern, die euch ebenfalls begleiten, aber keine eigenen Story bieten.

Eure Charaktere lassen sich in klassischer RPG Manier erstellen. Ihr seid jedoch nach der Erstellung komplett frei, wie ihr diese weiter ausbauen wollt. So könnt ihr beispielsweise einen Krieger erstellen, diesen dann aber im weiteren Verlauf zu einem Magier entwickeln. Einiges an Beute lässt sich natürlich ebenfalls finden, teils untereinander craften und auch ein Stealth-System zum verdeckten Angreifen der Gegner ist mit im Spiel eingebaut.

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Fazit

Neben den ganzen actiongeladenen Spielen a la Diablo war Divinity Orginal Sin – Enhanced Edition vor allem Dank seines ruhigeren Gameplays durch die rundenbasierten Kämpfe eine willkommene Abwechslung. Vor allem für Konsolen, wo der Markt noch nicht von dieser Art Spiele überflutet zu sein scheint, wird es sicher den ein oder anderen Spieler geben, der in den gut 80 bis 120 Stunden Spielzeit einiges an Spaß haben wird.

 


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Kategorien: Gamescom 2015 PS4 News Vorschau Xbox One News
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