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Dredd – Blu-ray Review / Test

Veröffentlicht 18. April 2013 | 17:37 Uhr von Nicolas




Judge Dredd

Mit Dredd erscheint das Remake von Judge Dredd (1995) im Handel. An den Kinokassen floppte der Film, Fans der Comics auf der ganzen Welt erfreuten sich dennoch an dem Actionstreifen. Was wir davon halten, lest ihr in unserem Review.

Mega City One – eine gigantische Metropole voller Gewalt, Chaos und Verbrechen inmitten des düsteren und zerfallenen Amerikas. Die Bewohner leiden und verfallen immer mehr der Droge Slo-Mo, die sie die Relität in extremer Zeitlupe erleben lässt. Einzig und allein die “Judges” können gegen die Verbrechen in ihrer Stadt ankämpfen. Dredd, als oberster Judge gefürchtet, nimmt gemeinsam mit seiner neuen Rekrutin Cassandra Anderson, den Kampf gegen Ma-Ma auf, eine Drogenbaronin, die eiskalt über den grössten Slum der Stadt herrscht. Als Dredd und Anderson einen Handlanger aus ihrem skrupellosen Clan zu fassen kriegen, entfacht Ma-Ma einen erbitterten Krieg, in dem sie vor nichts zurückschreckt, um ihr Imperium zu schützen. Die Zahl der Todesopfer steigt und auch Dredd und Anderson müssen in diesem erbarmungslosen Kampf an ihr Äußerstes gehen, um am Leben zu bleiben …

 

Simple Story funktioniert
Dass Dredd keinen Oscar gewinnen würde, dürfte jeder begreifen. Die Story ist wahnsinnig einfach: Zwei Polizisten müssen eine Drogenbaronin zur Strecke bringen und dafür ein 200-stöckiges Gebäude hoch. Fertig, das ist die Handlung. Mehr braucht es auch nicht, denn in Dredd geht es einzig und allein um die Action, und daran wird nicht gespart. Der Film baut sogar voll und ganz darauf auf. Die Schießereien werden durch diverse Slo-Mo-Effekte unterstützt, dazu später mehr. Die Dialoge und One-Liner sind so billig und blöd, dass es schon wieder zum Lachen ist. Da der Film aber alles andere als ernst ist, kann das gar nicht übel genommen werden. Das Tempo des Films ist ideal. Es wird nicht zu lange geredet, immer wieder gibt es Schießereien – dass was der Zuschauer sehen will. An Gewalt fehlt es in Dredd auch nicht. Gesichter werden zerschossen, Körper verbrannt oder Arme weggesprengt, alles vorhanden.

Dredd bleibt ein Symbol
Die Schauspieler sind in Dredd eher Nebensache. Karl Urban spielt Judge Dredd, wobei jeder diesen Part hätte übernehmen können, denn Dredd behält seinen Helm stets an. So bleibt er ein Symbol und wird nicht vermenschlicht. Urban spielt seine Rolle gut, zieht seine Mundwinkel konsequent nach unten und macht mit seiner Stimme auf Batman. Sein Sidekick Anderson wird von Olivia Thrilby gespielt. Ihre Figur hat hellseherische Kräfte, welche teilweise sehr geschickt eingesetzt werden. Sie selbst spielt nicht schlecht, hätte aber genauso gut von einer anderen Dame verkörpert werden können. Die Drogenbaronin Ma-Ma, gespielt von Lena Headey, ist anfangs richtig böse, bleibt aber über den gesamten Film sonst sehr flach. Man erfährt, sie sei eine Prostituierte gewesen und habe dann irgendwie das Gebäude und die Drogenszene dort übernommen, das wars aber auch schon. Allgemein wirkt sie gar nicht so mächtig wie sie sollte, worunter ihre Rolle deutlich leidet. Der restliche Cast ist nur da um totgeschossen zu werden, also nichts Erwähnenswertes.

 

Slo-Mo als sinnvolles Stilmittel
Obwohl der Film zum Großteil nur in einem großen, grauen Gebäude spielt, sieht Dredd großartig aus. Hauptsächlich sind die Slow-Mo-Szenen dafür verantwortlich. In der ersten Viertelstunde des Films wird die Slow Motion gleich viermal verwendet, danach fehlt diese, bis sie gegen Ende wieder zum Zug kommt. Eine etwas gleichmäßigere Verwendung wäre wünschenswert gewesen. Der Effekt ist aber richtig gut gemacht. Die Slow-Mo wird simpel aber sinnvoll in die Story eingebettet, dies mit der gleichnamigen Droge. Die Konsumenten erleben die Welt um sich herum drastisch verlangsamt, wenn sie benebelt sind. Sobald jemand im Film die Droge einnimmt, verlangsamt sich das Bild und die Farbigkeit sowie die Schärfe des Bildes werden drastisch erhöht. Dies sieht einerseits fantastisch aus und andererseits wird es gut in die Story eingebunden. In einer Schießerei zu Beginn des Films wird immer wieder zwischen Slow Motion und Echtzeit gewechselt, was das Ganze sehr dynamisch und interessant macht. Außerdem kommt die Wirkung der intensiven Gewaltszenen verlangsamt viel heftiger zur Geltung und wirkt teils richtig hässlich.

Fazit
Dredd
weiss zu unterhalten, denn der Film nimmt sich kein bisschen ernst. Die One-Liner sind billig, die Story simpel und die Action brachial. Dredd bietet alles, was zu einem hirnlosen, aber unterhaltsamen Actionstreifen gehört. Optisch ist der Film stark, wobei die Slow-Motion-Szenen am meisten fürs Auge bieten. Trotz dem einfach Szenario wird der Dredd nie langweilig und weiß über die ganzen 96 Minuten zu unterhalten. Actionfans dürfen getrost zugreifen!


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Kategorien: Filme Test
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Kommentare

  • Marcel sagt:

    Das Fazit kann ich so unterstreichen, absolut kein Überflieger, aber nen fetten Sound und schnelle, unterhaltsame 96 Minuten Laufzeit

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