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Duke Nukem: Forever – Eindrücke aus der exklusiven Demo

Veröffentlicht 5. Juni 2011 | 14:12 Uhr von David

Letzte Änderung 16. Juni 2012




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Mehr als 14 Jahre ist es nun her, als der Duke auf den heimischen Rechnern Ärsche trat und Babes vor fiesen Aliens rettete. Duke Nukem: Forever wurde auch schon vor einer halben Ewigkeit angekündigt, doch es ist nie erschienen. Entwickler wurden gewechselt, Publisher getauscht, doch die Fans warteten und warteten… Es erschien in der ewig langen Wartezeit immer wieder neues Bild- sowie Videomaterial des Dukes, doch die Fans warteten immer noch…
Dann an der PAX (Penny Arcade Expo) im Jahr 2010 war der Tag gekommen, auf den die Spieler seit mehr als zehn Jahre gewartet haben.

Die Ankündigung des Dukes!

Dann häuften sich die Gerüchte und Fakten. Doch bald war es fix. Duke Nukem: Forever kommt, entwickelt von Gearbox. Jenes Team welches auch für Titel wie Borderlands oder Brothers in Arms: Hell’s Highway verantwortlich ist. Die Legende lebt. Doch nun ist er da! Zumindest zum Teil. Denn seit dem 3.6.2011 ist die Einzelspieler-Demo von Duke Nukem: Forever, bestehend aus mehreren Teilen der Kampagne, erhältlich. Reines, ungetrübtes und unschuldiges Gameplay von Duke Nukem: Forever, in den Händen der Spielerschaft. Den Zugriff erhalten vorerst nur Käufer der Borderlands: Game of the Year-Edition oder Vorbesteller des Spiels selbst. Doch ist es den Hype wirklich wert? Wir haben einen Blick auf die First-Access-Demo auf der Xbox 360 geworfen und können euch sagen, worauf ihr euch gefasst machen könnt.
Der Duke lebt…

Mit der Story werdet ihr in der Demo nicht vertraut gemacht. Nach einem nett inszenierten Intro geht es schon los mit den Problemen mit denen der blonde Frauenheld zu kämpfen hat. Unter anderem sind das die ziemlich langen Ladezeiten. Selbst wenn ihr einmal ins virtuelle Gras beißt, die Ladezeiten werden eure Nerven fordern. Es kann schon vorkommen, dass ihr gut eine Minute vor dem Bildschirm warten müsst, bis es weitergeht. Das Spiel beginnt eigentlich recht witzig, der Duke verrichtet auf dem Pissoir sein Geschäft und ab da geht es schon mit den witzigen Spielereien los: die Toilettenspülungen können betätigt werden, die Duschen können zum Laufen gebracht werden oder aus der Kloschüssel kann auch ein Kotstullen entwendet und an Wände und weitere Objekte geschleudert werden. Auch an den sarkastischen, voll mit dunklem Humor durchzogenen Kommentaren hat sich nichts geändert: so weit so gut.

“And your game, is it good?” “After 14 years it should be…”

An den Spielereien hat sich nicht viel geändert, doch wie sieht es mit der oberflächlichen Grafik bzw. dem Gameplay aus? Nette Interaktionen mit der Umwelt schön und gut, aber dies sollte auch dementsprechend verpackt sein. Grafisch ist Duke Nukem wohl in den 14 Jahren Entwicklungszeit stecken geblieben. Während der Testzeit kann man sehr viele grafische Ungereimtheiten ausmachen, wie die oft sehr mies dargestellten Texturen, welche wirklich aus dem Playstation 2-Zeitalter stammen könnten. Clipping ohne Ende oder die Tatsache, dass Gearbox von Kantenglättung noch nie etwas gehört zu haben scheint. Dieselben “Krankheiten” zeigen sich auch bei den Charakteranimationen, von Duke genauso wie bei den Soldaten und den Babes. Im technischen Bereich fällt Duke Nukem: Forever leider durch. So sollte kein Spiel 2011 aussehen. Schon gar nicht wenn es schon 14 Jahre Entwicklung hinter sich hat…
Ebenfalls fällt während dem Demo-Durchlauf das Missions-Design negativ auf. Es gibt zwar Möglichkeiten, abseits den Storypfaden Kleinigkeiten zu entdecken, jedoch verlaufen die Missionen wie auf einem roten Faden, man muss sich der Story widmen, was an sich ja kein Problem darstellt, aber es macht wenig Spaß in tristen Umgebungen rum zu eiern.

Babes, fette Knarren, ein Monstertruck und Kaugummi. Ich habe alles.

Wie schon vermutet, darf der Duke auch im neuesten Teil auf ein großes Arsenal an Waffen zurückgreifen. Auch in der Demo zeigt sich das Waffen-Repertoire sehr vielseitig. Duke’s Pistole, eine Shotgun, ein Schrumpf-Strahl und viele weitere Alien-Technologien könnt ihr benutzen um den Aliens den Garaus machen.

Ebenfalls darf im legendären Duke-Monster-Truck Platz genommen werden. Auch Bosskämpfe beinhaltet die Demo, wie einen meterhohen Obermotz, der nach dem Besiegen ganz lässig das große Auge entfernt bekommt und es über dem Platz seine Spur hinterlässt. Auch sonst ist das Gameplay rein auf Action ausgelegt und das merkt man auch. Ständig explodiert etwas, Körperteile fliegen durch die Luft und mit dem roten Lebenssaft wurde auch nicht gespart. Jedoch spielt sich Duke Nukem Forever nicht so flott wie es sich anhört. Auch zu großen Massenschlachten kommt es nicht, was bei dem recht happigen Schwierigkeitsgrad wohl gar nicht so schlecht ist. Also sind die über 1.5 GB gefressener Speicherplatz gut angelegt, zumindest was den Umfang angeht.
Der Multiplayer ist in der Demo jedoch nicht enthalten. Die First-Access-Club Testversion bezieht sich lediglich auf die Kampagne.

Abschließend bleibt nur noch zu sagen, der Duke ist der Duke. Ich denke, wer früher den Blondschopf nicht mochte, wird heute genauso wenig mit ihm anfangen wie damals. Alte Fans werden jedoch den Humor, den Charme und den Witz des Spiels lieben, auch wenn es technisch wahrlich kein Glanzstück ist.
Das Gameplay ist spaßig und kurzweilig. Allen Skeptikern sei gesagt, abwarten und Tee trinken, in einer Woche ist es so weit, dann steht der Duke auch bei euch im Regal! Wer besonders tief in die Geldbörse greifen möchte, der greift zur Balls of Steel-Edition. Im Lieferumfang enthalten sind eine lässige Büste des Frauenhelden und ganz viel Zusatzinhalt!

In technischer Hinsicht erwarten wir uns jedoch viel mehr, wenn die Demo wirklich nur aus einer frühen Version des Spiels stammt, denn wenn dann zum Release von Duke Nukem: Forever die Grafikmängel ausgebeult worden sind vermag das Spiel vielleicht mehr zu überzeugen.

 

Demo-Eindruck:

Mittelmäßig -


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Kategorien: Previews Vorschau Xbox 360
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