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End of Watch – DVD-Review / Test

Veröffentlicht 10. April 2013 | 15:39 Uhr von Nicolas




End-of-Watch

Found-Footage voll im Trend: Mit End of Watch erscheint ein weiterer Film, der auf die Handkamera-Technik setzt. Der Film kommt zwar erst morgen im Handel an, Universal Studios Switzerland hat uns aber freundlicherweise ein Ansichtsexemplar zur Verfügung gestellt. Was wir von End of Watch hielten, lest ihr in unserem Review.

End of Watch erzählt die Geschichte der zwei Polizisten Miguel und Brian. Sie sind Kumpel, sowohl im Beruf als auch im Privaten. Brian dreht für sein Studium einen Dokumentarfilm über seine Arbeit, und hat deshalb immer seine Kamera dabei. Lediglich als Streifepolizisten im Einsatz, entdecken die beiden etwas, was größer ist als sie selbst. Durch ihren Fund wird ein mexikanisches Kartell auf sie aufmerksam und nimmt die beiden Buddys ins Visier, die eigentlich nur ihre Arbeit erledigten.

Buddy-Cop-Movie vom Feinsten

Buddy-Filme, zu Deutsch Kumpel-Filme, sind keine Seltenheit. Des Öfteren sind die Freunde verschieden, vertragen sich aber aufgrund einer Gemeinsamkeit gut, und in End of Watch ist dies genau der Fall. Brian, ein klassischer Amerikaner, der eigentlich nach der großen Liebe sucht, aber nur eine Frau nach der anderen datet. Miguel ist mexikanischer Abstammung und hat kurz nach der High School geheiratet. Verbinden tut die beiden der Job bei der Polizei. Das Wichtigste bei einem Buddy-Film ist die Chemie der beiden Freunde, und diese ist bei End of Watch absolut hervorragend. Beispielsweise spielen diverse Szenen im Polizeiauto und beobachten die Zwei bei alltäglichen Gesprächen. Hier wirkt kein Lacher aufgesetzt, keine Konversation gestellt – als wären sie echte Cops. Stark! Die Story ist nichts Überwältigendes, arbeitet sich aber solide vorwärts und kommt zu einem tollen Ende, das man so nicht direkt hatte kommen sehen. Die Geschichte zeigt neben der Jagd nach dem Kartell auch einige Nebenstränge, die die Story nicht stören, sondern ideal unterstützen.

Schauspieler machen alles richtig

Jake Gyllenhaal und Michael Peña verkörpern die beiden Hauptfiguren und dies, wie erwähnt, in vorbildlicher Manier. Da gibt es rein gar nichts zu meckern. Gyllenhaal und Peña werden durch sehr gute Nebendarsteller ergänzt. Peñas Frau Gabby, gespielt von Natalie Martinez, hat nicht sonderlich viel Screentime, kommt aber definitiv sehr gut rüber. Anfangs noch auf der Suche nach der großen Liebe, trifft Gyllenhaals Brian auf die dynamische Janet, gespielt von Anna Kendrick, die sein Leben versüßt. Gott sei Dank wird sie nicht auf ihr Äußeres reduziert, sondern selbst sie erhält erstaunlich viel Tiefe. Allgemein wird den Charakteren durch diverse Nebenhandlungen, wie die Geburt von Miguels und Gabbys Baby, wahnsinnig viel Tiefe verliehen. Dadurch wirkt End of Watch noch viel realistischer. Zur sehr realistischen Atmosphäre trägt auch die Kameraführung ihren Teil zu bei.

 

Shaky-Cam mal anders

Die sogenannte Shaky Cam ist total im Trend. Horrorfilme wie Paranormal Activity, Partyfilme wie Project X oder der superhelden-ähnliche Film Chronicle setzten bereits auf den Found Footage-Style. Während die genannten Streifen voll und ganz auf diese Technik vertrauen, verwendet End of Watch diese nicht durchgehend. Brian, einer der beiden Cops, arbeitet an einem Projekt für sein Studium. So wird seine Kamera begründet. Dass diverse Bösewichte aber ebenfalls stets eine Kamera bei sich haben, wirkt teilweise etwas seltsam. Da aber immer wieder darauf angespielt wird, dass die Person tatsächlich eine Kamera in den Händen hält, funktioniert dies erstaunlich gut. Es wirkt nicht komisch, wenn ein Vorgesetzter von Brian und Miguel sagt, sie sollen die Kamera weglegen. End of Watch ist in erster Linie aber kein Actionfilm, denn an Schießereien wird eher gespart. Wenn es zu Actionsequenzen kommt, wird die verwackelte Kamera so eingesetzt, dass sie nicht störend wirkt und man immer noch sehen kann was geschieht. An diesem Unterfangen scheitern viele moderne Actionszenen, nicht aber bei End of Watch.

Fazit

End of Watch ist ein realistischer Cop-Film mit fantastischen Schauspielern. Nicht nur glänzen Gyllenhaal und Peña in den Hauptrollen mit wahnsinniger Chemie, auch die Nebendarsteller/Innen können sich sehen lassen. Dank toll geschriebenen Dialogen, insofern sie tatsächlich in schriftlicher Form existieren, erhält der Film eine ganz eigene Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Der Film unterhält nicht nur durch die Intensität der einzelnen Szenen, sondern auch durch ideales komödiantisches Timing. Denn nicht selten entlockt End of Watch dem Zuschauer einen Lacher oder zwei, obwohl der Film ansonsten sehr ernst ist.


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Kategorien: Filme Test
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