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Far Cry 4 – Angespielt / Vorschau von der gamescom 2014

Veröffentlicht 17. August 2014 | 18:37 Uhr von Jan Clement




Far-Cry-4-Artwork

Auf der gamescom 2014 hatten wir spontan bei Ubisoft in der Business Area die Gelegenheit Far Cry 4 anzuspielen. Zur Auswahl standen uns dabei zwei verschieden Missionen, welche sowohl spielbare Legenden als auch das Gebirge zeigten. Dabei wurde viel von den Vorgängern übernommen und in die neue Umgebung übertragen.

Beide anspielbaren Missionen waren in der Mitte des Spieles angesiedelt und hatten somit schon einiges an Featuers zu zeigen. In der ersten Mission spielten wir nicht den Protagonisten Ajay sondern befanden uns in einer Art Legenden-Mission, so die Aussage des Entwicklers. Diese Legenden-Missionen sollen dem Spieler die Geschichte von Shangri La nahe bringen und spielbar machen. Sie treten sozusagen in die Fußstapfen der „Drogen“-Missionen aus Far Cry 3.

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In der besagten Mission standen uns neben unseren Waffen – Bogen & Messer – auch noch ein freundlich gesinnter Tiger beiseite, welchen wir auf die Gegner hetzten konnten. Diese waren allesamt von einem Eingeborenen Stamm und auf der Jagd nach uns. Fragen wie: Wieso, weshalb und warum wir vor allem gegen Ende einen riesigen Steinkreisel drehen mussten, welcher sich darauf hin gegen Himmel erhob, blieben leider unbeantwortet.

Das Gameplay brachte bis auf eine kleine Neuerung keine Überraschungen mit sich. So erhielt man für kurze Zeit eine Zeitverlangsamung wenn man den Bogen voll gespannt hatte, um besser zielen zu können, konnte die Gegner per Messer mit einem Takedown ausschalten und Verwundungen wurden geheilt, indem man sich Objekte aus Wunden am Arm zog oder den Finger wieder einrenkte. Bedingt durch euren Tiger, gab es auch schwerer Gegner, welche sich nur in Zusammenarbeit mit diesem erledigen ließen. So musste der Tiger den schweren Gegner festhalten und ihr von hinten an diesen heran laufen, um ihn per Takedown mit dem Messer erledigen zu können.

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Kühle Luft gab es in den Bergen der zweiten anspielbaren Mission. Hier mussten wir zu Beginn mit einem Wingsuite quer über eine riesige Schlucht fliegen und auf der anderen Seite vor der gegnerischen Basis landen, in welcher sich ein Vasall von Pagan Min befand. Nachdem wir uns zu Beginn noch leise per Armbrust und Messer durch das Lager geschlichen hatten, bemerkten uns dann doch einige Gegner und eine wilde Schießerei brach aus. Auch die Tiere, welche sich in der Nähe des Lagers befanden, bemerkten dies und fingen an sowohl uns, als auch die Gegner anzugreifen. Den Vasallen mussten wir dann am Ende noch per Messer töten und ein Bild von diesem machen um Pagan Min zu erzürnen.

Nachdem das Gefecht vorüber war, konnte man wieder einiges an Gegenständen erbeuten. Quer durch das Lager lagen mehrere Kisten verteilt. Die Gegner hatten meist etwas Geld dabei und auch die Tiere ließen sich wieder häuten, da man erneut aus deren Häuten Ausrüstung wird herstellen können. Zieht man hier einen Vergleich zum vorherigen dritten Teil, fällt es auf, dass sehr viel glech geblieben ist. Selbst das Waffenrad besitzt noch das selbe Designe wie in Far Cry 3 und hat lediglich eine neue Farbe verpasst bekommen.

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Auch wenn es viele Ähnlichkeiten zu Far Cry 3 gibt, kann man dies nicht wirklich negativ bewerten. Jedoch ist uns negativ aufgefallen, dass das Sound-Designe so wirkte als ob noch einige Tiefen fehlen würde. Die Schüsse der Waffen und Explosionen klangen alle noch sehr klinisch und es fehlte der „Wums“ dahinter. Ebenso fielen die langen Ladezeiten auf, wenn man eine der beiden Missionen wählte oder neu laden musste, weil wir starben. Dieses Problem ist aber laut Aussage eines Betreuers bekannt und es wird an diesem gearbeitet.

Die Grafik wirkt zwar schön aber auch teilweise etwas zu schwach, wenn man bedenkt wozu Ubisoft mit der Snowdrop-Engine fähig ist. Angespielt wurde Far Cry 4 auf einer Playstation 4, wo wir sehr gut mit der Steuerung zurecht kamen.

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Fazit

Far Cry 4 ist sicherlich kein schlechtes Spiel und auch eine Empfehlung wert, jedoch sind wir auf der anderen Seite auch etwas enttäuscht. Nämlich darüber, dass das gewisse Extra fehlt, wie zum Beispiel eine entscheidende Neuerung im Gameplay oder der große grafische Sprung nach vorne. Aber man muss ja auch nicht immer mehr wollen, wenn ein Spiel schon gut funktioniert und dass tut es auf jeden Fall. Wir werden sicherlich unseren Spaß mit Far Cry 4 haben, wenn es dann am 18. November 2014 für PC, Playstation 3, Playstation 4, Xbox 360 und Xbox One erscheint.


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Kategorien: Gamescom 2014 Screenshots Spielemessen Vorschau
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Kommentare

  • Casso sagt:

    Der dritte Teil hatte mich seiner Zeit wirklich überzeugt und in den Far Cry-Bann gezogen. Mit dem Far Cry 4 habe ich mich, zugegeben noch nicht sonderlich befasst. Was ich allerdings lese und teilweise sehe macht Lust auf mehr. Werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

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