Firefall – Entwickler ist der Meinung: „Konsolen sind tot!“ - insidegames

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Firefall – Entwickler ist der Meinung: „Konsolen sind tot!“

Veröffentlicht 3. Mai 2012 | 21:17 Uhr von Sandra

Letzte Änderung 19. Juni 2012




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Red 5 Studios, Free-2-Play Anbieter und Schöpfer des als Team-basierten First-Person Shooters im MMO-Gewand beschriebenen Firefall  hat in Gestalt seines Geschäftsführers Mark Kern eine sehr provokante These in den Äther geworfen. Kerns Ansicht nach sei die große Zeit der Konsolen vorbei! Sie stünden kurz vor ihrem Ende, seien eigentlich tot und auf Seiten der großen Publisher und Hersteller haben man das nur noch nicht festgestellt. Mark Kern begründet seine Aussage damit, dass die alten Publishing-Modelle mehr und mehr an Reiz verlieren. Vor allem für die meisten Anbieter sei das viel zu kostspielig und unterm Strich rentiere es sich nicht, da es nicht mehr genug abwirft.

Anders dagegen das immer mehr im kommende Free-2-Play Modell, bei dem Entwickler viel mehr Freiraum genießen würden und somit auch hinreichend Optionen haben ihre Kreativität zu entfalten. Auf diese Weise könne man auch Spieler schneller und effektiver innovative Spielerlebnisse bieten. Der wichtigste Faktor dabei sei aber, so Kern weiter, dass man sich das Geld für Werbemaßnahmen und andere Aktionen sparen kann – besser noch, das sei Geld, dass gleich in das eigentliche Spiel fließen kann. Das Spiel rückt wieder mehr ins Zentrum – Zitat:

Es braucht keine Distributoren mehr, um Erfolg zu haben. Somit kann man das frei gewordene Geld in das eigentliche Spiel anstatt ins Marketing investieren. Außerdem kann man auf diese Weise mit seinen Spieler sozusagen wachsen. Es entsteht eine Art Wettstreit, bei der Spielspaß im Mittelpunkt steht und nicht das Marketing. Und genau das sollte auch der Bereich sein, in dem Entwickler agieren. Wir sollten unsere Stärken, unsere Ideen einbringen und um Spielspaß wetteifern und nicht um eine Marke, eine Lizenz, die hinter einem Spiel steht.

Kern wagt zudem einen Ausblick in die Zukunft und vertritt die Meinung, dass der Konsolenmarkt keine rosigen Aussichten vor sich hat. Anders dagegen das mobile sowie „klassische“ PC-Gaming. Vor allem müsse sich etwas ändern, denn das derzeitige Gebaren, welches zahlreiche Unternehmen an den Tag legen, kann Kern nicht nachvollziehen. Als Beispiel nennt er Square Enix und seine astronomischen Forderungen hinsichtlich der Portierung eines alten Spiels – Zitat:

Es ist an der Zeit, dass sich etwas ändert. Ich glaube, Konsolen sind tot. Es ist auch nicht nachvollziehbar, wie man auf der einen Seite fantastische Spiele fürs iPad kaufen kann, aber ein Publisher wie Square Enix verlangt für die Portierung eines alten Spiels extrem hohe Summen. Das ist lächerlich, aber sie kapieren das einfach nicht, vor allem nicht, das sie die Hürde für einen Einstieg viel niedriger ansetzen müssen.

Für Kern und sein Red 5 Studio Grund genug zu sagen, dass die eigene Produktion Firefall nicht für Konsolen umgesetzt wird. Das Einzige, das man sich noch vorstellen könnte, so Kern, sei eine iOS-Plattform Umsetzung, aber für einen Konsolen-Port besteht keine Notwendigkeit.

Quelle: Eurogamer


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Kommentare

  • Chris sagt:

    Komisch diese Aussage von netten Herrn Kern. Xbox und PS4 verkaufen sich gut. Wobei ich leider zugeben muss das die Xbox sich leider etwas schwer tat am anfang aber jetzt. Nix mit Konsolen sind tot. Sie sind lebendiger wie nie!

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