Free Radical Softwares Mitbegründer – Ego-Shooter sind immer ein Minus-Geschäft - insidegames
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Free Radical Softwares Mitbegründer – Ego-Shooter sind immer ein Minus-Geschäft

Veröffentlicht 5. Mai 2012 | 17:08 Uhr von Sandra

Letzte Änderung 10. Februar 2013




crashlab

Eine Aussage, die man so nicht vermuten würde und dennoch vertritt Steve Ellis,  Mitbegründer der britischen Entwicklerschmiede Free Radical Software – heute unter dem Label Crytek UK wieder am Markt vorhanden, diese Meinung. Ellis scheint ein Mann zu sein, der eine solches Statement vertreten als auch begründen kann. In seiner beruflichen Vergangenheit war er u.a. zuständig für die Multiplayer Komponenten in dem N64 Klassiker GoldenEye (Rare) und bei Free Radical Software entstanden bekanntermaßen drei Teile Time Splitters.

Nichts desto weniger sind Ego-Shooter aus der Sicht von Ellis Minus-Geschäfte, es sei denn sie tragen den Namen Call of Duty, dann nämlich würde es sich rechnen. Battleflied hingegen sei schon wieder grenzwertig und die vielen anderen Spiele dieses Genres seien nicht einmal in der Lage ihre Entwicklungskosten wieder einzuspielen, gibt Ellis zu Protokoll. Zudem erinnert er sich, als man 2008 begonnen hat Time Splitters 4 zu erstellen; Ellis musste förmlich Klinken putzen, ging von Publisher zu Publisher und bekam doch nur Absagen, da niemand daran interessiert war den vierten Teil der Shooter-Reihe auf den Markt zu bringen. Und das Desinteresse begründete sich nicht damit, dass man das Spiel nicht aufgrund seiner Inhalte bringen wollte, sondern weil man im Vorfeld schon sicher war, dass es ein Minus-Geschäft würde, vor allem dann, wenn man versucht was neu oder anders zu machen. Da stecke zu viel Risiko drin, dass die Publisher nicht mehr tragen wollen ist das Fazit aus dieser Zeit. Deutlich macht Ellis dies auch nochmal am Beispiel von Crysis 2. Nach Auffassung von Ellis ein sehr guter Shooter, der aber auch Unsummen an Entwicklungskosten verschluckt hat. Dies hat, so Ellis, Crytek mit den Verkäufen von Crysis 2 nicht wieder reinholen können.

Wie berichtet wird, hat sich Ellis von diesen Entwicklungen los gesagt und sich mit u.a. ehemaligen Rare-Kollegen zusammengetan und das Studio Crash Lab gegründet. Gemeinsam will man den mobilen Markt (Smartphones, Handys, Tablets und Co.) bedienen. Zwei potentielle Kandidaten sind bereits für iOS in der Machen: Zum einen ein Sidescrolling Shooter mit Namen Flying Rocket Defence und ein Puzzle-Spiel mit Namen Twist Pilot. Über die laufenden als auch kommenden Projekte könnt ihr euch hier informieren.

Quelle: Edge


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Kommentare

  • Marco Achat sagt:

    “(…)Und das Desinteresse begründete sich nicht damit, dass man das Spiel nicht aufgrund seiner Inhalte bringen wollte, sondern weil man im Vorfeld schon sicher war, dass es ein Minus-Geschäft würde, vor allem dann, wenn man versucht was neu oder anders zu machen. Da stecke zu viel Risiko drin, dass die Publisher nicht mehr tragen wollen (…)” —– Dieser Ausschnitt ist für mich so essentiell, dass man ihne ohne Probleme auch für jedes andere Genre (aber nicht für jedes Spiel) anwenden kann: Man kann inzwischen die besten und großartigsten Ideen haben, sich das Hirn über neue Innovationen kaputtmachen, wenn im vorhinein abzusehen ist, dass es ein Minus-Geschäft wird / werden kann, dann wirds nicht produziert.

    Sehr sehr schade diese Entwicklung…

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