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gamescom 2013 – Next-Gen Controller im Vergleich

Veröffentlicht 3. September 2013 | 21:49 Uhr von Nicolas




Auf der gamescom 2013 waren die neuen Konsolen, die gegen Ende Jahr rauskommen, auch für die Massen anspielbar. Oft trat die Frage u.a. im Internet auf, wie sich denn die neuen Controller anfühlen. Wir haben die neuen Spielgeräte genau unter die Lupe genommen und berichten euch hier, wie die Gamepads in der Hand liegen, wie es mit dem Gewicht aussieht und wie sie sich im Gegensatz zu den aktuellen Joypads verändert bzw. verhalten.

Endlich, wir konnten die neuen Konsolen an der gamescom 2013 ausprobieren. Am Xbox-, am Playstation- und an diversen Third-Party-Booths konnte man die frische Hardware antesten. Am Xbox-Stand waren Peggle 2, Ryse: Son of Rome, FIFA 14 und Forza Motorsport 5 für die Massen anspielbar. Die Playstation 4 konnte man mit Drive Club, Killzone: Shadowfall und Knack anspielen. Watch Dogs, bei welchem nur das Tablet-Gameplay anspielbar war, und Assassin’s Creed 4: Black Flag liefen bei Ubisoft auf der Playstation 4 – oder zumindest mit Playstation 4-Controllern. Wir durften ausgiebig mit den Gamepads hantieren und erzählen euch, wie sich die Controller im Gegensatz zueinander und zu den alten Generationen unterscheiden.

Xbox One vs. Xbox 360 Controller

Während die PS3 einen eher kleinen, schicken und leichten Controller bietet, spielt man auf der Xbox 360 mit einem massiven, schweren Gamepad. Diese Philosophie wurde beim Xbox One-Controller weitergezogen. Das neue Gamepad ist etwas leichter als die aktuelle Version, liegt aber immer noch sehr gut in der Hand. Dazu ist er etwas flacher, da das Akku-Pack nun direkt in den Controller eingebaut ist. Die überarbeiteten Analogsticks wissen auch zu gefallen. Am Digikreuz hat Microsoft auch gearbeitet, es steht jetzt nicht mehr raus, sondern ist nahtloser in das Pad eingebaut. Ganz neu sind die Rumble-Funktionen in den Triggern. Wir testeten diese bei der Forza Motorsport 5-Demo und zuerst sind diese etwas irritierend. Nach dem zweiten Mal über-den-Sand-Fahren ist die Irritation aber auch schon weg und vermischt sich gut mit den normalen Rumbles. Sowas kann den Spieler noch mehr ins Spiel reinziehen, damit kann man also richtig viel machen. Etwas Abzug kriegt der Controller für die Bumper. Gedrückt wird nur noch ganz auf der Seite, der Finger wird nicht auf die Taste gelegt. Leider muss man dafür den Zeigefinger etwas unförmig verbiegen. Man gewöhnt sich schnell dran, seltsam ist es zu Beginn aber trotzdem. Ebenfalls etwas schlecht platziert ist der Xbox-Guide-Button. Dieser ist komplett aus der Reichweite des Daumens oder der Zeigefinger. Es ist aber davon auszugehen, dass man Kinect auch anschreien kann und das Dashboard wird aufgerufen.

Xbox 360 Controller im Vergleich mit Xbox One Controller

Playstation 4 vs. Playstation 3 Controller

Wie bereits erwähnt hat die Playstation 3 einen eher leichten und schicken Controller, der aber für Leute mit großen Händen eher schwer zu bedienen ist. Zudem wurden die nach innen gezogenen Trigger und die nach außen gebuchteten Analogsticks oft kritisiert. Alle diese Mängel hat Sony beim PS4-Controller angepasst. Der Controller ist merklich, aber nicht drastisch schwerer als das PS3-Gamepad und liegt wesentlich besser in der Hand. Dank der überarbeiteten Oberfläche, die nicht mehr so glatt ist, gewinnt das Gamepad sehr an Griffigkeit. Die Trigger sind nun nicht mehr nach innen gebogen, sondern eher gerade und nach aussen abstehend, sodass man bei längerem Drücken nicht mehr abrutscht. Auch die überarbeiteten Analogsticks sind sehr gelungen, da nun auch, wie bei der Konkurrenz, nach innen gebuchtet. Weiterhin bleibt der Controller aber eher für kleine Hände. Er ist zwar etwas grösser als der Vorgänger, aber immer noch vergleichsweise schlank. Das Touchpad ist momentan noch ein ähnlich nutzloses Feature wie Six-Axis beim Dualshock 3 und wird bei vielen First-Party-Titeln für kleine Spielereien verwendet. Bei Assassin’s Creed 4: Black Flag kann man beispielsweise den Cursor auf der Karte per Touchpad navigieren, was mit dem Analogstick oder dem Smartphone- oder Tablet-App aber viel besser funktioniert.

Playstation 3 Controller im Vergleich mit Playstation 4 Controller

Xbox One vs. Playstation 4 Controller

Beide Parteien haben an ihren Spielzeugen gewerkelt, Sony hat am Design und am Handling wesentlich mehr angepasst als Microsoft. Nach wie vor liegt der Xbox-Controller aber besser in der Hand als der der Playstation, wobei Sony massiv aufgeholt hat. Das Gewicht ist meiner Meinung ebenfalls bei der Xbox One ansprechender, obwohl auch hier die Japaner gute Arbeit geleistet haben und das Handling um ein Vielfaches verbessert haben. Die Trigger und die Bumper des Playstation 4-Controller sind viel besser als vorher, die Bumper sind sogar ein Stück besser als die der Konkurrenz. Die beiden Buttons in der Mitte des Pads konnten wir bei beiden Parteien nicht ausprobieren, da sie in Demos für herzlich wenig gut waren. Die Rumble-Funktion in den Triggern des Xbox One-Geräts geben dem Spieler in gewissen Situationen ein gutes Feedback, was er richtig und/oder falsch macht. Sowas fehlt beim Gegenspieler. Das Touchpad halte ich für ziemlich sinnfrei, da es wohl nur für kleine Spielereien genutzt wird, was beim Spielen eher stört als hilft.

Alles in allem erhält von mir der Xbox One-Controller den Zuschlag, obwohl die Bumper sehr gewöhnungsbedürftig sind. Das Handling ist sonst einfach weiterhin besser als bei den Sony-Gerätschaften, die aber nicht zu verachten sind.

Xbox One Controller und Playstation 4 Controller


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Kategorien: Gamescom 2013 News PS4 News Spielemessen Xbox One News
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