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Gears of War: Judgment – Overrun-Modus im Test / Review

Veröffentlicht 16. März 2013 | 19:42 Uhr von Ricky




Gears of War Judgment Logo

Der Countdown läuft – zumindest für alle Gears of War-Jünger, welche bereits die Tage bis zum 22. März 2013 zählen, da europaweit offizielle Gears of War: Judgment exklusiv für Xbox 360 in den Handel kommt. Um euch schon einmal einen ersten Vorgeschmack liefern zu können, haben wir einen sogenannten „Early Access Code“ bekommen, der es uns erlaubt hat den neuen Mehrspieler-Overrun-Modus auszutesten.

 

Alles neu macht Judgment

Hinlänglich bekannt sein dürfte, dass Gears of War: Judgment, wenn man so will, der Anfang vom Ende ist. Nachdem die Trilogie, da Marcus und Dom die Hauptakteure gewesen sind, als abgeschlossen gilt, machen sich nun Leutnant Damon S. Baird, der auch als technisch sehr versiert gilt zusammen mit dem ehemaligen American Football Star Privat Augustus „Cole Train“ Cole auf die Geschichte aus ihrer Sicht zu erzählen. Zeitlich gibt es einen Sprung zurück; Satte 15 Jahre ‚back in Time‘, vor die ganzen Ereignisse der eigentlichen, ersten Trilogie.  Marcus und Dom, welche die Teile eins bis drei dominiert haben, werden indes keine Rolle spielen. Dafür bekommen Baird und Cole Train innerhalb ihrer Einheit, der Kilo Squad Support von Sophia Hendrix und Garron Paduk. Was genau dieser Trupp erleben wird, erfahrt ihr schon recht bald in unserem ausführlichen Review zum Hauptspiel Gears of War: Judgment, denn wir widmen uns jetzt ausschließlich unseren Erfahrungen und Eindrücken, die wir im Overrun Mehrspieler-Modus gesammelt und gemacht haben.

 Gears of War Judgment

Overrun Modus: Horde trifft Beast

Neben der neu inszenierten Story abseits von Marcus und Dom im Singleplayer Modus wird auch der Multiplayer Modus modernisiert und präsentiert sich, neben der sogenannten Standardkost, mit frischen Spielmodi. Dazu gehört auch der Overrun Modus, der sich als bestes als eine Art Horde trifft Beast Modus beschreiben lässt. Neben kleinen Änderungen, die es in Sachen Steuerung zu berichten gibt, beweist sich auch das Gameplay als interessant und vor allem neu, so ganz anders, als man es von Gears of War 3 gewohnt sein könnte.

Für unseren Overrun Modus Test haben wir mit dem vorzeitigen Zugang die Option erhalten eine Map immer wieder und wieder spielen zu können: Skyline. Eine recht verzwackte, verwinkelte Map mit verschiedenen Ebenen als auch vielen Winkeln. Ideal , wenn man so will, für taktisches, strategisches Teamplay. Einfach mal rein und los ballern hat so gut wie keinen Effekt, außer dem schnellen Ablegen des eigenen Alter Ego. Auf welcher Seite ihr spielt, Locust oder Cog, könnt ihr nicht beeinflussen, das wird Spiel seitig festgelegt. Ist entschieden, welcher Front ihr angehört, müsst ihr jeweils drei Runden überstehen. Startet ihr als Locust, spielt ihr drei Runden lang auf der Seite der Eindringlinge, bevor es dann einen automatischen Wechsel auf die Cog-Seite gibt, da ihr dann ebenfalls drei Runden schaffen müsst.

 

Im Dienste der Locust

Seid ihr die Erden und damit Menschen angreifenden Locust, müsst ihr dafür sorgen, dass eure Schlupflöcher, durch welche die Locust auftauchen können, wieder geöffnet werden, denn diese wurden zu eurem Leidwesen verschlossen.  Spielerisch verhält sich das Geschehen vergleichbar dem aus Gears of War 3 bekannten Beast-Modus. So gilt es neben dem Öffnen der Erdlöcher natürlich auch die generischen Cog zu erledigen und deren Hindernisse zu beseitigen. Das gibt Punkte und hilft eurem Team auf der Siegerseite zu stehen.

Es gibt verschiedene Locust-Typen, u.a. auch neue Rassen, welche im neusten Gears dabei sind. Damit die Figuren ausgewählt und genutzt werden können, müssen Punkte erspielt werden, welche dann beim Erreichen einer gewissen Höhe neue Locust freigeben. Punkte werden, wie erwähnt, durch das Erledigen der Cog und das Zerstören deren Schutzwälle, Geschützstände, usw. gewonnen. Alle Locust haben verschiedene Fähigkeiten und natürlich Waffen. Partiell sind die Figuren gleich denen, die ihr aus Gears of War 3 kennen könnt, jedoch wurden sie modifiziert. Als Beispiel sei der Kantus genannt, der in der Lage ist seine Team-Locust-Kollegen zu heilen. So steht dieser zwar noch schreiend im Raum und heilt alles, was in Schreinähe ist,  sendet aber dabei eine Art Blitz aus, so wirkt es optisch, welcher den zu heilenden Locust erreicht. Ist dieser geheilt und eventuell ein weiterer verwundeter Teamspieler in der Nähe, wandert dieser Heilblitz weiter und kümmert sich um den nächsten bzw. um alle angeschlagenen Locust/Teamspieler, die in Reichweite sind. Auch der Serapede hat sich verändert und ist in der Lage effektiver anzugreifen, denn er kann sich aufrichten und auf seine Gegner spucken. Neu ist der Rager inklusive seiner Waffe der Breechshot. Der Rager kann, wie sein Name vermuten lässt, sich ordentlich in Rage=Wut versetzen und dies in Zusammenspiel mit seiner Waffe gut gegen die Cog einsetzen. Das Verhalten des Rager in totaler Wut ist vergleichbar mit dem Verhalten des Berserkers in Gears of War 3 – allerdings ist der Rager deutlich agiler, bewegungsfreundlicher, schneller.

Mit von der Partie ist ebenfalls der Mauler, der große klobige Kerl mit Schutzschild, dass er nicht mehr nur einfach vor sich hält und damit Kugeln abwehren kann, nein, das Schild ist nun drehbar und somit als Waffe auch im Nahkampf mit mehreren Cog gut einzusetzen. Die kleinen Ticker (Zecken) sind hingegen unverändert: Klein, schnell aber leichte Beute für die Cog. Ansonsten hatten wir noch den bekannten Grenadier im Auswahlrepertoire, sowie den Corpser  und den Wretch, der nun nicht mehr einfach nur eine kleine Hürde überspringen, sondern richtig klettern kann – jedoch nur an vorgegebenen Stellen.

 Gears of War Judgment

Die Cog rufen zum Dienst

Hat das Spiel entschieden auf welche Seite ihr spielt und es sind die Cogs oder eben auch Gears, sieht das Geschehen für euch ganz anders aus. Hier heißt es sich an doch einiges neu gewöhnen. Schon die Wahl des entsprechenden Alter Egos kann zur schweren Aufgabe werden. Wer blindlings einfach nur danach geht einfach einen Typen zum Ballern zu haben, wird nicht lange Freude auf dem Schlachtfeld haben – vor allem da ihr besonders auf der Cog-Seite gutes Teamplay beweisen müsst, sofern ihr gewinnen wollt, versteht sich.  Die Hauptaufgabe der Gears besteht darin die Locust daran zu hindern die Erdlöcher zu öffnen. Verteidigen ist das oberste Gebot und ist Kern eures Schaffens auf dem Schlachtfeld.

Insgesamt sind die Cog/Gears in vier Klassen unterteilt: Baird als Mechaniker (Engineer) ist der einzige, der Geschützstände aufstellen und defekte Zäune reparieren kann. Baird ist die einzige Figur, die dafür ein Repair-Toll dabei hat. Ergänzt wird Baird durch Soldat Private „Cole Train“, der mit einem Granatenwerfer ausgestattet derjenige ist, der das Team mit Munitionskisten versorgen kann. Denn daran sollte man sich sofort gewöhnen, dass keine Muni mehr frei im Level rum liegt oder anderweitig eingesammelt werden kann. Spielt ihr auf der Seite der Cog, schaut dass ihr Cole mit von der Partie habt, damit immer einer für Munitionsnachschub sorgen kann. Solltet ihr im Kampf gegen die Locust angeschlagen werden, hofft darauf, dass einer eurer Cog-Teamplayer Sofia Hendrik ausgewählt hat. Die Gute ist nicht nur eine gute Kämpferin an der Waffe (Lancer), sondern sie ist der „Medic“ (Heiler) in der Truppe. Geht ihr also zu Boden, braucht es Sofia, damit ihr wieder aufstehen könnt. Wahlweise könnt ihr mit Sofia zu demjenigen gehen, der am Boden krabbelt und diesen per bekannten Tastendruck wieder auf die Beine helfen. Ist der Cog, den es zu heilen gilt, zu weit weg oder in einem gefährlichen Gebiet, könnt ihr euch der Stim-Gas bedienen, einer Art Granate, die ihr in Richtung des angeschlagenen Cog werft und alle die dessen Radius sind, erfahren Besserung. Last not least wäre noch der Scout alias Garron Paduk zu nennen, der vorzugsweise als Späher und Sniper fungiert. Ausgestattet mit einer neuen Scharfschützenwaffe, Markza, könnt ihr auf Distanz bleiben und  aus dem Hinterhalt zu schlagen. Oder auch von erhöhten Positionen, denn mit Paduk könnt ihr – vergleichbar mit dem Wretch, an bestimmten Stellen nach oben klettern. Zudem bietet die Höhe auch den Vorteil, dass ihr von dort aus nicht nur die Umgebung besser im Blick habt, nutzt ihr ergänzend die ebenfalls neuen „Beacon“ (Signalfeuer), eine Art Granate, könnt ihr sich versteckende Gegner hinter Ecken, in geschützten Bereichen, usw. für kurze Zeit sichtbar machen.

 

Wie sehr wurde die Steuerung erneuert?

Auch wenn Berichte im Vorfeld haben Schlimmes ahnen lassen, von wegen die Steuerung wird verändert, so können wir – zumindest einmal für den Mehrspielerpart Entwarnung geben. Die grundlegende, und vor allem Gears of War Spielern vertraute Steuerung, ist erhalten geblieben. Uns ist, für den Moment bezogen auf den Overrun Modus, aufgefallen, dass der Waffenwechsel nicht mehr, wie bisher, über Steuerkreuz erfolgt, sondern über die Y-Taste. Auch sind es nunmehr nur noch zwei Waffen, die ihr dabei habt. Ob das ggf. im Singleplayer und/oder anderen Mehrspieler-Modi wieder anders sein könnte, muss für den Moment noch abgewartet werden. Gut gefällt uns, dass Granaten nicht mehr als Waffe per se ausgewählt werden müssen, sondern dauerhaft vorhanden sind und über die LB-Schultertaste genutzt werden können.  Auch müssen Granaten nicht mehr, sagen wir, umständlich angebracht werden. Ehedem galt, dass Granaten zwar festgesteckt werden konnten, als Falle oder direkt am Gegner, aber dafür musste man auch entsprechend vor dem Widersacher oder an betreffender Stelle stehen. Anders jetzt, da Granaten auch „springen“ und ist ein Gegner in der Nähe, hängt sich die Granate, gut geworfen, auch direkt fest und erledigt den Opponenten. Im Gesamten erinnert das ein wenig an die Plasma-Granaten aus Halo, die ebenfalls hängen blieben, wenn man sie gezielt auf Gegner geworfen hat und dies funktioniert nun auch in Gears of War: Judgment (Overrun-Modus).

Ansonsten gilt – um kurz die Technik an sich anzusprechen: GoW: Judgment wirkt obwohl ein neues Spiel, vertraut. Die zur Verfügung stehende Karte Skyline geht voll in Ordnung und präsentiert sich fürs Auge ansprechend und abwechslungsreich. Der Sound sowie die Spracheausgabe gehen in Ordnung und sind ohne Beanstandung, was auch für die Kamera gilt, die zügig das zeigt, was man braucht.

Gears of War Judgment

Fazit:

Uns hat der Overrun-Modus grundlegend gut gefallen, auch die Ideen dahinter erweisen sich als deutlich strategischer und taktischer. Schade ist leider, wenn man Team-Kollegen hat, die nach der Prämisse „Hirn aus, Munition rein und ballern bis der Arzt kommt“ spielen. Dann hat man, zumindest wenn man im Cog-Team spielt, keine Freude. Das Zusammenspiel ist super wichtig geworden und das beginnt schon mit der Auswahl des Alter Egos im Overrun-Modus. Wenn alle nur eine Figur nehmen, ist es fix Essig mit der Verteidigung und die Locust überrennen das Level. Anders wiederum die Locust-Seite, auf der man auch als „lonely Wolf“ noch Chancen hat. Zwar hilft auch auf dieser Seite das Teamplay definitiv weiter, aber wenn man mal ein paar vorpreschende, schießwütige Gesellen dabei hat, ist das leichter zu kompensieren als auf der Cog-Seite.

Gesamt und abgesehen von diesen Faktoren ist der Overrun-Modus eine gelungene, gute, neue Idee und es macht Spaß zu spielen. Der 22. März 2013 darf kommen – am besten sofort!


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Kategorien: Previews, Xbox 360, Xbox 360 News
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Autor: Ricky

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