God of War: Ascension – Eindrücke & Anspielbericht vom Presse-Event - insidegames

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God of War: Ascension – Eindrücke & Anspielbericht vom Presse-Event

Veröffentlicht 7. März 2013 | 19:00 Uhr von Nicolas




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Der wütende Spartaner kehrt zurück: Mit God of War: Ascension erscheint am 13. März 2013 der neuste Ableger der erfolgreichen Reihe. Insidegames hatte die Chance, das Spiel bereits vor Release an einem Presse-Event in Zürich anzuspielen und mit einem Produzenten zu sprechen.

Vor uns ein Nachtclub, in dem man sonst nur betrunkene Jugendliche antrifft. Doch heute war alles anders. Wir gingen durch den Eingangstrakt; Es war dunkel und neblig. Es begrüßte uns eine griechische Statue und aus der Nähe erklang der wütende Ruf eines zornigen Spartaners. Aus den Dunstschwaden heraus traten wir in einen ebenso dunklen Raum, der nur durch Bildschirme beleuchtet war. Der komplette Raum stand ganz im Zeichen von God of War: Ascension.

God of War: Ascension - Event Zürich

God of War: Ascension – Event Zürich

Kratos hats nicht verlernt
Wir hatten die Möglichkeit den Singleplayer etwas ausführlicher anzuspielen. Gleich zu Beginn merkten wir, das sich am Gameplay nicht viel getan hat. Kratos prügelt immer noch wie ein Wahnsinniger auf seine Gegner ein, welche gleich am Anfang jedoch noch etwas kleiner sind. Wir bekämpften eine Art kleine Käfer, welche unter die Haut von grösseren Kreaturen krabblen können. Eine solche, große Kreatur bekamen wir auch gleich danach zu Gesicht. In gewohnter God ofWar Manier machten wir kurzen Prozess mit dem Ding und schickten es in die Hölle – oder wie das griechisch-mythologische Pendant dazu genannt wird – in den Tartarus. Die Kamera ist leider immer noch etwas störrisch und Kratos verschwindet zwischendurch hinter einer Wand, wo man ihn nicht sehen kann. Der wütende Spartaner fühlt sich im Vergleich zum dritten Teil nicht sonderlich schwächer an, obwohl er in Ascension nur ein Halb-Gott und noch kein vollwertiger Gott ist.

God of War: Ascension - Event Zürich

God of War: Ascension – Event Zürich

Gewalt wird von den Fans erwartet
Die Frage, wieso Kratos sich nicht merklich schwächer anfühlt, stellten wir direkt Jason McDonald. Der Lead Combat Designer bei God of War: Ascension meinte dazu, dass Kratos sich nie schwach anfühlen sollte. Er sei schließlich ein Krieger und Halb-Gott, auch in Ascension. Seine Power wurde allerdings etwas reduziert. Es sind nicht mehr so lange Kombos möglich wie noch in God of War 3 und Kratos hebt Waffen auf, was er bisher nie getan hat. Außerdem sei er noch nicht so stinkig drauf wie in der originalen Trilogie, da er noch nicht mehrere Male betrogen worden sei. Dies zeigte sich z.B. im E3-Trailer, in dem er eine Frau zur Seite stösst, anstatt sie dem Tod zu überlassen. Typischer für den hasserfüllten Kratos sind Aktionen wie das Aufschlitzen eines Zyklopen. Hierbei bestand die Herausforderung für die Entwickler darin, die Balance zwischen lächerlicher und ekelhafter Gewalt zu finden. Die Serie stehe letzlich auch für das gewalttätige Auftreten Kratos’ und das würden die Fans erwarten, ergänzte McDonald. Zudem passt es ins Setting, da die griechische Mythologie eine grosse Gewalt-Orgie gewesen sein soll.

God of War: Ascension - Event Zürich

God of War: Ascension – Event Zürich

Mythologie-Buch als Inspiration
In God of War 3 geht Kratos so ziemlich jedem bekannten griechischen Gott an die Gurgel. Da dies storymäßig erst noch passieren wird, war es eine weitere grosse Herausforderung neue Gegnertypen und vor allem Bossgegner für Kratos als auch den Spieler zu finden. Um auf solche Wesen aufmerksam zu werden, schlugen die Entwickler kurzerhand ein Mythologie-Buch auf, welches eine absurde Kreatur nach der anderen lieferte. Eine davon ist ein sogenannter Hekatoncheir – man lasse sich dieses Wort auf der Zunge zergehen –, der laut einem griechischen Dichter 50 Köpfe und 100 Hände haben soll. Jason McDonald sprach von einem Wesen mit hundert Armen. Die Produzenten fanden, dass dieses Ding perfekt ins etwas absurde God of War-Universum passen würden. Auf diesem Hekatoncheir wurde schlußendlich ein komplettes Level aufgebaut.

God of War: Ascension - Event Zürich

God of War: Ascension – Event Zürich

Multiplayer als grösste Challenge
Die allergrösste Herausforderung im ganzen Entwicklungsprozess war jedoch der komplett neue Multiplayer. Das Santa Monica Studio hatte keine Referenz auf dem Markt, da es so etwas schlicht noch nicht gegeben hat. So mussten sie den Mehrspieler-Teil komplett neu aufbauen. Laut McDonald war es schwierig so etwas zu machen ohne dabei immer nur das Schlechte zu sehen. Um so eine Aufgabe bewältigen zu können, musste man auf Gutem aufbauen und das Schlechte laufend verbessern. Der Multiplayer-Part hat storytechnisch keinen Einfluss auf den Singleplayer, jedoch tauchen einige der Champions – wie die Multiplayer-Charaktere genannt werden – im Einzelspieler auf. Man will den Spieler nicht dazu zwingen, beide Modi zu spielen. McDonald sagte dazu, dass die Gamer, die nur den Multiplayer spielen wollen, eben nur diesen spielen sollen – dasselbe gilt natürlich für den Singleplayer.


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