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Graveyard Keeper – Einsteiger-Leitfaden mit Tipps & Infos zum Spielstart

Veröffentlicht 24. August 2018 | 17:55 Uhr von Ricky

Letzte Änderung 27. August 2018

Graveyard-Keeper-Artwork-2

Graveyard Keeper von Lazy Bear Games und tinyBuild Games ist ein kruder, sehr humoriger, recht umfangreicher und vor allem mit spielerischer Arbeit gefüllter Aufbau-Simulations-Mix mit RPG- und Adventure-Elementen. Eure Aufgabe besteht darin, dass ihr ein Friedhofsimperium aufbauen müsst und das heißt sprichwörtlich über Leichen gehen!

Graveyard Keeper ist im Microsoft Xbox Store als digitaler Download für Xbox One verfügbar und kostet 19,99 Euro bzw. ist (Stand: 24.08.2018) bis auf Weiteres kostenlos für Xbox Game Pass-Besitzer.

 

weiterhin in Arbeit!! / work in progess!!

 

Allgemein

Graveyard Keeper ist kein Spiel, das ihr, so viel vorne weg, nicht mal einfach so geschwind durchspielt. Ihr braucht Zeit, um die vollen 1000 Gamerscore-Punkte zu erreichen. Dafür ist per se ein gutes Zeit- als auch Aktions-Management nötig. Einfach mal hier ein bisschen was machen, dort etwas nachlegen funktioniert nur bedingt und führt meistens nicht zum gewünschten Erfolg.

Ihr interagiert sehr viel mit NPCs, die euch im ersten Schritt auf die Spur bringen und dann liegt es an euch, die viele, viele Aufgaben zu erledigen: kochen, bauen, reparieren, herstellen, Items sammeln, Predigten halten, Leute sezieren und danach beerdigen, Hexen verbrennen, neue Gebiete erschließen und dergleichen mehr. Außerdem müsst ihr viel, viel lernen. Stellt euch Graveyard Keeper am besten wie eine große Zahnradanlage vor, bei der ihr dafür sorgen müsst, dass die kleinen und großen Rädchen stets passend ineinandergreifen und nicht ins Stocken geraten. Damit ihr das gut geregelt bekommt, bieten wir euch mit diesem Graveyard Keeper Erfolge Leitfaden nicht nur die übliche Hilfestellung, wie ihr die einzelnen Erfolge erspielen könnt, sondern geben euch zum Einstieg viele grundlegende Tipps und Tricks an die Hand, die ihr übergreifend und zu jeder Zeit im Hinterkopf behalten solltet. Tut ihr das, seid ihr zwar richtig gut beschäftigt und ständig unterwegs – vom Friedhof zum Astrologen über die Bar Totes Pferd wieder in euer eigenes Zuhause – aber es wird sich auszahlen, weil jeder dieser Schritte euch den gesamt 62 Achievements sicher näher bringt und dafür sorgt, dass ihr diese auch erhaltet.

Graveyard Keeper – Einsteiger-Leitfaden mit Infos zu Abläufen/Vorgängen 

Nach einer einführenden Sequenz findet ihr euch im Spiel und eurem ersten Dialog wieder: Gratuliere, ihr seid der neue Friedhofswärter. Klingt einfach, und das will euch auch das kurze, spartanische Tutorial verkaufen. Irrtum, das ist nur die Spitze vom Eisberg. Die Handhabung ist zwar einfach gestrickt, die Menüs und Möglichkeiten allerdings werden mit der Zeit sehr umfangreich. Um euch zurechtzufinden und den Spielablauf so effektiv wie möglich zu gestalten, haben wir euch die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Schlafen sichert den Spielfortschritt

Das Wichtigste als erstes: Nur über die Schlafen-Funktion könnt ihr euren Spielfortschritt speichern! Eine andere Option wie Checkpoints oder Auto-Save gibt es nicht. Speicher könnt ihr, sobald ihr euer „Zuhause“ frei geschaltet habt. Das passiert ziemlich zu Beginn des Spiels automatisch. Euer „Zuhause“ findet ihr etwas rechts oberhalb vom Friedhof.

Schlafen dient der Regeneration

Das Schlafen sichert nicht nur euren Spielfortschritt, sondern füllt auch eure Energie wieder auf. Eure Energie wird euch oben links als blauer Balken angezeigt. Energie wird für jede (!) Aktion benötigt (außer laufen). Außerdem habt ihr eine rote Lebensenergie-Anzeige, die allerdings nur auftaucht, wenn ihr mal von Feinden angegriffen werdet. Auch diese Anzeige füllt ihr mit dem Schlafen auf.

Alternative Energiegewinnung zum Schlafen

Seid ihr unterwegs und habt nicht mehr viel blaue Energie, kein Problem. Kleine Mengen könnt ihr jederzeit beispielsweise durch das Verzehren von Beeren oder Blumen wieder herstellen. Allerdings kostet auch das Ernten bzw. Pflücken geringe Mengen Energie. Habt also immer ein Auge auf die Anzeige.

Generell gilt, dass ihr nicht (!) drauf geht, wenn eure blaue Energie aufgebraucht ist. Ihr habt dann lediglich keine Kraft mehr Aktionen wie Bäume fällen, Erz abschlagen, studieren, Feinde abwehren, etc. auszuführen. Verliert ihr eure rote Lebensenergie, sterbt ihr auch nicht, sondern landet einfach in eurem „Zuhause“. Fortschritt, den ihr bis dahin erspielt habt, geht – soweit wir das bisher herausfinden konnten – nicht verloren.

NPCs

Ohne NPCs geht nichts in Graveyard Keeper, denn sie sind eure Quest-und auch Hinweis-Geber. Mit Spielstart empfiehlt es sich, dass ihr zuerst einmal, nachdem ihr mit dem “Bischof”, “Gerry” und dem “Esel” gesprochen habt, die Umgebung erkundet. Lauft ins “Dorf”, geht in die Felder, Wälder und auf jeden Fall abseits der Wege, versucht in die Häuser und in die Taverne zu gehen. Tut dies am Tag als auch in der Nacht! Sprecht dabei mit jedem NPC, der euren Weg kreuzt. Manche werden mit euch nicht reden, andere schon und das hat dann zur Folge, dass ihr wahlweise

  • a) Aufgaben/Quests bekommt,
  • b) neue Bereiche freischaltet,
  • c) Rezepte bekommt,
  • d) Technologien freischaltet oder
  • e) Hinweise bekommt.

Für NPCs gilt generell, dass sie zu unterschiedlichen Tageszeiten anzutreffen sind, das heißt an bestimmten Tagen wahlweise am Tag oder in der Nacht. Das könnt ihr nachvollziehen, sobald ihr einen NPC getroffen habt. Ruft dafür einfach das Menü auf und den Reiter NPCs. NPCs, die nur an bestimmten Tagen auftauchen, haben das entsprechende Symbol über der Figuranzeige. Ob die betreffenden NPCs dann am Tag oder in der Nacht auftauchen, ist nicht ersichtlich und müsst ihr selbst herausfinden.

NPCs, die kein Symbol über der Figuranzeige haben, können zumeist immer wahlweise am Tag oder in der Nacht, müsst ihr aber auch selbst herausfinden, weil es keine Anzeige dafür gibt, antreffen.

Es gibt auch NPCs, die könnt ihr zwar schon recht früh im Spiel antreffen, aber sie werden erst mit euch reden, wenn ihr bestimmte, zum Teil sehr umfangreiche/langfristige, Aufgaben erledigt habt. Ein Beispiel ist “Frau Anmut” – trefft ihr in der “Taverne Totes Pferd” – der ihr beweisen müsst, dass man sich mit euch unterhalten kann.

Jede Interaktion mit NPCs sorgt dafür, dass ihr euren Rang erhöhen könnt – Beispiel:

  • Erledigt viele Aufgaben für den Bischof und steigert damit euren Rang beim Bischoff;
  • Seid für den Astrologen tätig und erhöht damit euren Rang beim Astrologen, etc.

Der NPC-Rang gilt nicht allgemein, sondern ist immer auf den jeweiligen NPC bezogen, mit dem ihr beginnt zu interagieren.

Die Basis wird mit dem ersten Dialog gelegt, den weiteren Fortschritt erzielt ihr über das Erledigen von Quests für die jeweiligen NPCs. Aber auch das Erreichen von beispielsweise Selbstvertrauen oder dem Vertrauen, das euch entgegen gebracht wird, sorgt dafür, dass ihr mit bestimmten NPCs immer besser agieren könnt. Auf diese Weise könnt und müsst ihr eure Beziehungen mit den einzelnen NPCs ausbauen. Je höher der Rang, desto besser und auch anspruchsvoller werden die Quests, die ihr bekommt – und ihr habt auch was davon, denn die Spiel-Möglichkeiten, Items und Belohnungen, etc., die ihr für das Erledigen erhaltet, werden auch besser bzw. hochwertiger.

Das Rangsystem gilt auch für die verschiedenen Händler, die ihr im Spiel treffen werdet. Damit euer Rang bei den jeweiligen Händlern steigen kann, müsst ihr regen Handel mit ihnen betreiben. Je häufiger und besser ihr das macht, vor allem mit fortschreitendem Spiel, desto besser werden auch die Waren, die ihr bei den Händlern kaufen könnt. Außerdem erweitert sich mit erreichten neuen Ränge die Auswahl bei den Händlern um neue und hochwertige Produkte.

Tag/Nachtwechsel & verschiedene Tage

Eine Anzeige oben links zeigt euch eine Art Uhr, die einen

  • Tag- Nachtwechsel und
  • verschiedene Tage beinhaltet.

Diese Anzeige entscheidet darüber,

  • wann ihr die Mehrheit der verschiedenen NPCs treffen könnt und
  • wann ihr Aufgaben/Quest, usw. erledigen könnt, denn manche Quests, Aufgaben und Aktionen sind ebenfalls an den Tag oder die Nacht gebunden.

Neben dem Tag/Nachtwechsel im inneren der Anzeige gibt es auch den äußeren Ring, der sechs verschiedene Symbole zeigt. Diese Symbole stehen jeweils für einen ganz bestimmten Tag. Aktuell ist ein Tag 7,5 Minuten lang! Die Symbole stehen für die eigentlich sieben Todsünden, die nachfolgenden sechs (ohne Gier) sind verwendet worden:

 Lila – Stolz

 Rot – Wollust

 Braun – Völlerei

 Grün – Neid

 Rotbraun – Zorn

 Blau – Trägheit

Die Symbol-Tages-Anzeige liefert den Hinweis, wann ihr die meisten NPCs generell antreffen könnt. Manche dieser NPCs tauchen nicht nur an bestimmten Tagen auf, sondern auch nur wahlweise am Tag oder in der Nacht. Bespiele:

  • Der Bischoff kommt nur am Tag und im Zeichen des Stolzes zur Kirche.
  • Gerry wiederum ist immer da – egal an welchem Tag und Tag/Nacht spielt keine Rolle.
  • Der Astrologe erscheint auch nur am Tag und im Zeichen der Trägheit.
  • Der Esel schuftet Tag und Nacht und das auch an fast jedem Tag (Zufallsgeneriert – da ihr keinen Einfluss auf die Lieferungen des Esels habt).
  • Den Kaufmann trefft ihr nur an Völlerei-Tagen an.
  • …und so weiter!

Auch verschiedene Aktionen, die ihr zum Erledigen von Quests bzw. Aufgaben ausführen müsst, sind entweder nur am Tag oder nur in der Nacht machbar. Und es gibt ein paar wenige Aufgaben, auch für Erfolge, die können oder müssen am Tag und in der Nacht erledigt werden. Beispiele:

  • Autopsien durchführen und beerdigen geht am Tag und in der Nacht.
  • Rohstoffe von bestimmten Gegnern sammeln ist nur in der Nacht möglich.
  • Motten fangen funktioniert nur nachts.
  • Bienen oder Schmetterlinge könnt ihr nur tagsüber fangen.
  • Interagieren mit den Wachen an verschiedenen Barrierepunkten funktioniert nicht in der Nacht, nur am Tag.
  • Predigen halten könnt ihr an Tagen des Stolzes und auch nur am Tag.
  • Hexenverbrennungen finden auch nur am Tag und im Zeichen des Stolzes statt.
  • Angeln könnt und müsst ihr wiederum am Tag und in der Nacht – egal in welchem Zeichen die Zeit steht.
  • …und so weiter.

Technologien

Die Technologien sind ein zentrales Element in Gravyard Keeper, mit denen euer Erfolg steht oder fällt. Je taktischer und strategischer ihr bei den Technologien vorgeht, desto schneller kommt ihr vorwärts. Partiell werden Technologien automatisch freigeschaltet, für die Mehrheit braucht ihr jedoch Technologiepunkte.

Technologiepunkte unterteilen sich in rot, grün und blau. Die grünen Punkte sind die einfachen und oft zu bekommenden Punkte. Die roten Technologiepunkte fallen schon seltener ab und die blauen Technologiepunkte bekommt ihr schwerer.

Technologiepunkte sammelt ihr so ziemlich bei allen Aktionen ein, die ihr ausführen könnt. Grüne Technologiepunkte gibt es unter anderen für

  • Blumen und Pilz sammeln;
  • Steine hacken;
  • Äpfel pflücken;
  • kleine und mittlere Bäume fällen;
  • Beeren von Sträuchern pflücken;
  • das Ernten von Gemüse in eurem Garten;
  • das Herstellen von Objekten an euren Werkbänken, etc.

Rote Technologiepunkte gibt generell für das Beschaffen bzw. Herstellen von höherwertigen Objekten, unter anderem für

  • große Bäume fällen;
  • Steine hacken;
  • das Herstellen von hochwertigeren Items an euren Werkbänken;
  • das Ernten von Gemüse in eurem Garten, etc.

Blaue Technologiepunkte gibt es leider seltener und ausschließlich für hochwertige Items bzw. Aktionen, unter anderem für

  • das Herstellen von Glas;
  • das Kaufen von Büchern.

Für alle Technologien gilt, dass ihr diese etwas einfacher sammeln könnt, wenn ihr den Wissenschaftsbereich freigeschaltet habt. Habt ihr die Technologie gemastert und dazu die Wege im Kirchenkeller weitestgehend offen gelegt, könnt ihr an eurem Arbeitstisch grundlegend alles untersuchen, was in eurem Inventar an Items schlummert. Voraussetzung ist allerdings, dass ihr immer genügend Glaubens- und Wissenschaftspunkte vorrätig habt. Glaubenspunkte erhaltet ihr, wenn ihr regelmäßig gute Predigten in der Kirche haltet und Wissenschaftspunkte bekommt ihr, wenn man leeres Papier herstellt und dieses dann gegen die Wissenschaftspunkte (einfach am Arbeitstisch einreichen und im Gegenzug die Punkte bekommen) eintauscht.

Habt ihr, je nachdem welcher Aktionen ihr plant auszuführen, genug Technologiepunkte zusammen, könnt ihr weitere benötigte Technologien freischalten. Zu den Technologien, die es zu meistern gilt, gehören

  • Anatomie & Alchemie
  • Theologie
  • Bücher schreiben
  • Landwirtschaft & Natur
  • Schmiedekunst
  • Bauen & Handwerk
  • Kochkunst

Die jeweils freischaltbaren Technologien zeigen euch außerdem immer an, welche Fähigkeit ihr damit bekommt. Auf diese Weise könnt ihr das Freischalten der Technologien relativ individuell an euren Spielverlauf anpassen. Wir empfehlen euch, dass ihr vor allem am Anfang nur in  die Technologien investiert, die euch auch tatsächlich vorwärts bringen. Das sind in dem Fall “Schmiedekunst”, “Bauen & Handwerk” und “Anatomie & Alchemie”.

Ressourcenverwaltung & Lagerung

Sobald ihr euer „Zuhause“ bezogen habt, erhaltet ihr automatisch eine Grundausstattung bestehend aus rostigen Werkzeugen. Auch wenn das Zeugs rostig ist, es funktioniert. Außerdem bekommt ihr Zugang zu Kisten, die ihr nicht nur „Zuhause“ findet, sondern zum einen an strategisch durchaus gut platzierten Orten und zum anderen könnt ihr Kisten auch bauen. Da euer Inventar sehr klein ist, empfehlen wir euch, systematisch vorzugehen und die vorhandenen Kisten sowie baubare Kisten beispielsweise wie folgt zu nutzen:

  • Nutzt Kisten, die „Zuhause“ im inneren stehen, für Lebensmittel und alles, was ihr fürs Kochen braucht.
  • Kisten außerhalb eures „Zuhause“, die ihr partiell auch selbst bauen müsst, nutzt für eure ganzen Ressourcen. Auf diese Weise habt ihr die Items immer gleich griffbereit, wenn ihr bestimmte Dinge herstellen müsst.
  • Die Kiste am Friedhof könnt ihr verwenden, um vorgefertigte Grabumrandungen oder Grabsteine auf Vorrat abzulegen.
  • Auch im Karten machen sich Kisten gut, da ihr dort alles nötige wie Samen, Geerntetes (Gemüse, Getreide, etc.) oder auch Dünger lagern könnt.

Geht ihr auf diese Weise vor, könnt ihr effizienter und schneller agieren. Habt ihr nur das Nötigste dabei, habt ihr Platz im Inventar, um auf euren Streifzügen weitere Ressourcen einzusammeln. Auch wenn ihr Items findet, mit denen ihr am Anfang nichts anfangen könnt – ALLES hat einen Sinn und wird irgendwann gebraucht. Daher gilt, dass ihr wirklich alles, was ihr findet, sammeln und lagern solltet!

Gut zu wissen: Ressourcen, gleich ob geschlagenes Holz oder Stein, die ihr nicht direkt nach Hause bzw. ins Lager bringen könnt, lösen sich nicht auf!

Garten (Landwirtschaft & Natur)

Euren „Küchengarten“, zu finden rechts von eurem „Zuhause“ könnt ihr recht früh im Spiel sozusagen in Betrieb nehmen. Tut das auch, denn beispielsweise der Esel wird euch nur noch Leichen bringen, wenn ihr ihn mit Karotten bezahlt. Außerdem könnt ihr für euch in eurem eigenen Garten Energie anbauen, denn das Gemüse und Getreide könnt ihr auch selbst verzehren – baut die blaue Energieleiste wieder auf. Außerdem braucht ihr das Gemüse und Getreide für verschiedene Quests, zum Herstellen von Items und natürlich zum Kochen von Gerichten, die ihr auch via Rezept (Aufgaben) erhaltet. Ein nicht zu verachtender Punkt ist zudem, dass ihr euer Gemüse und Getreide sowie die Produkte, die ihr daraus herstellen könnt – Werkbänke vorausgesetzt, bei drei verschiedenen Händlern verkaufen könnt. Das ist eine gute Sache, denn es spült euch Geld in die Kassen und Geld könnt ihr nicht genug haben!

Um den „Küchengarten“ in Betrieb nehmen zu können, müsst ihr neben eurem „Zuhause“ den Planungstisch untersuchen, danach in der „Taverne Totes Pferd“ mit „Horadric“ und dann mit dem „Kaufmann“ sprechen. Am Ende erhaltet ihr die Grundstückskarte, mit der ihr euren Gartenbau starten könnt.

Um das Anpflanzen beginnen zu können, lauft wieder Richtung „Dorf“ und an der Weizenfeldkreuzung nach unten. Ihr werdet den NPC „Bauer“ finden, der euch Gemüsesamen verkaufen kann. Geht ihr an der Kreuzung, kommt ihr zum NPC „Müller“, der euch Mehl verkauft (braucht ihr für einige Rezepte). Damit sich das Angebot der jeweiligen Händler erweitert, müsst ihr Handel mit ihnen betreiben, da ihr Items kauft von ihm und ihm wiederum auch Sachen verkauft. Dieses hin und her sorgt dafür, dass sich nach und nach deren Angebot erweitert.

Um Gemüse und Co. anbauen zu können, müsst ihr über den Planungstisch „Beete anlegen“. Ist das erfolgt, könnt ihr mit dem Anpflanzen los legen. Für den Gartenanbau generell gilt, dass ihr, einmal Pflanzen gepflanzt, daraus auch immer wieder mal Samen bekommen könnt.

Wichtiger Tipp: Sobald ihr mit dem Gartenbau beginnt, legt euch auch direkt einen „Komposthaufen“ zu. Das geht auch über den Planungstisch und „Komposthaufen“. Damit der Komposthaufen was bringt, pflanzt euer Gemüse an. Kann es geerntet werden, fallen neben dem Ertrag auch „Ernteabfall“ an. Den sammelt ein und bringt ihn auf den Komposthaufen. Den lasst ihr dort quasi gehen und wenn nach einer gewissen Zeit bekommt ihr „Torf“ (nutzt ihr u.a. zum Düngen) und „Maden“ (können u.a. zum Angeln verwendet werden).

Sobald ihr „Torf“ zur Verfügung habt, muss dieser genutzt werden, BEVOR ihr neues Gemüse anpflanzt. Geht dafür wie folgt vor:

  • Wählt das Feld aus, auf dem ihr anpflanzen wollt;
  • Wählt aus dem Menü „Torf“ aus;
  • Sobald das Schild steht, wählt es aus und danach via Menü die Pflanze, die ihr setzen wollt.

Gut zu wissen: Auf diese Weise vorgegangen, erhöht ihr euren Ertrag und daraus resultierend auch mögliche neue Samen, besser Pflanzen und bessere Preise.

Friedhof

Die zentrale Aufgaben des Spiels: Werdet der beste Friedhofswärter, den es gibt – koste es, was es wolle! Das ist definitiv mit Arbeit und guter Organisation verbunden, bringt aber auch auf die Dauer einiges ein. Zum „Friedhof“ gehören die „Kirche“ und die „Autopsie“.

Zu Spielbeginn ist erst einmal der „Friedhof“ wichtig. Sorgt dafür, dass die vorhandenen Gräber hübscher werden und bringt neue Leute unter die Erde, ebenfalls mit schönen Gräbern. Das ist mit den einfachen Items und Werkzeugen sowie Rohstoffen am Anfang sehr gut machbar. Es werden außerdem auch Technologien benötigt, die ihr partiell so freischalten oder dann im weiteren Verlauf finden und erhalten könnt.

Zur Friedhofsverschönerung am Anfang reicht das Werkzeug aus, das ihr automatisch ins Inventar bekommt. Danach habt ihr noch die Möglichkeit bei eurem „Zuhause“ einfache Werkbänke einzurichten. Ruft dafür das Menü auf und den Reiter Technologien. Ihr benötigt fürs Erste Schmiedekunst und Bauen & Handwerk. Das sind auch die generellen Grundpfeiler, über die ihr sehr viel erreichen könnt. Schaut euch die Voraussetzungen an, die nötig sind, um die Technologien zu erlernen und handelt danach. Sorgt auch dafür, dass ihr entsprechend Technologiepunkte verfügbar habt, denn ohne diese könnt ihr Werkbänke nicht bauen.

Kirche

Auch wenn der „Friedhof“ eine der wichtigsten Aufgaben ist, lasst diese erst einmal links liegen, bis ihr die „Kirche“ betreten könnt. Ist das der Fall, sorgt dann dafür, dass die „Kirche“ in Ordnung kommt. Das erreicht ihr, indem den Planungstisch in der Kirche nutzt und fürs Erste neue Bänke aufstellt. Um neue Bänke könnt ihr bauen, wenn ihr die Technologie im Theologiebaum „Trost des Glaubens“ freischaltet. Mit neu gebauten und aufgestellten Bänken werdet ihr die Kirche nicht nur verbessern, sondern auch mehr Gläubige anlocken. Die Gläubigen sorgen für zwei wichtige Dinge:

  • ihr bekommt Glaubenspunkte – die werden benötigt für die Wissenschaft und für Quests;
  • ihr erhaltet Geld, das in Form von Spenden nach der Predigt gezahlt wird.

Um Predigten halten zu können, erhaltet ihr mit dem Zugang zur Kirche automatisch eine Predigt, die ihr beliebig einsetzen könnt. Ab dem ersten Mal Predigt halten kümmert euch konstant darum, dass ihr die Werkstoffe (Ressourcen) verfügbar habt, und natürlich auch die Werkbänke, ggf. müssen die ausgebaut/erweitert werden, um weitere Kirchenitems wie Bänke, Kerzenständer oder ein Beichtstuhl zu bauen und diese in die Kirche zu stellen. Je mehr, desto besser!

Wichtig: Predigten halten könnt ihr immer nur am Tag des Stolzes, das ist auch der gleiche Tag, an dem der „Bischof“ (wird auch Episkop genannt) immer wieder an der Kirche auftaucht. Versucht möglichst immer, wenn der Tag des Stolzes ist, eine Predigt zu halten!

Leichenhalle (Autopsie)

Von Anfang an müsst ihr Autopsien an Leichen durchführen und die Überreste dann auf dem „Friedhof“ beerdigen. So viel zur Theorie, denn die Autopsie ist etwas tricky, denn ein ruinierter Körper wird euch am Ende mehr schaden als nützen.

Leichen bekommt ihr automatisch vom Esel zufallsgeneriert immer wieder gebracht. Verlangt der Esel anfangs keine Gegenleistung, müsst ihr ihn im Verlauf des Spiels mit Karotten (können gekauft werden – anpflanzen ist jedoch effektiver und billiger) bezahlen. Keine Karotten – keine Leichen. Ist eine Leiche angekommen, beachtet, dass sie mit einem 100%-Zustand abgeladen wird. Ab dann fällt der Zustand (je länger ihr braucht, desto mehr geht die Zustandsanzeige runter) und sollte am besten nicht unter 90% fallen. Geht daher idealerweise wie folgt vor:

  • Schnappt euch die Leiche und tragt sie in die „Leichenhalle“;
  • Legt sie zur Autopsie  auf den Obduktionstisch.

Öffnet das Autopsie-Menü und achtet auf die Schädelanzeige links, denn je mehr rote Schädel, desto trichkreicher müsst ihr bei der Autopsie vorgehen (und ein bisschen Glück haben!). Ziel ist, dass ihr idealweise keine roten Schädel übrig bleiben, damit ihr euren Friedhof in der Gesamtwertung nicht negativ abstuft. Um den Wert zu beeinflussen, müsst ihr Leichenteile entnehmen – das ist anfangs beschränkt, die Auswahl wird sich jedoch mit dem Dazulernen über den Technologiebaum „Anatomie & Alchemie“ und die Fähigkeiten „Hartes Zeug“, „Weiches Zeug“ und „Wichtige Teile“ erweitern.

Graveyard-Keeper_Autopsie

Um euch die Autopsie und die Körperteilentnahme etwas zu vereinfachen, damit ihr einen möglichst guten Schädelwert zum Beerdigen bekommen könnt, orientiert euch an der nachfolgenden Übersicht.

Autopsie – Schädel- bzw. Schädelwerte verbessern

  • 1x Blut entnehmen -> entfernt einen roten Schädel, fügt einen weißen Schädel hinzu
  • 1x Knochen entfernen -> bisher keinerlei Effekt bekannt
  • 1x Hirn entfernen -> entfernt 2 rote Schädel oder 2 weiße Schädel oder einen roten und einen weißen Schädel
  • 1x Fett entnehmen -> entfernt einen roten Schädel, fügt einen weißen Schädel hinzu
  • 1x Fleisch entnehmen -> entfernt einen weißen Schädel
  • 1x Herz entnehmen -> entfernt 2 rote Schädel oder 2 weiße Schädel oder einen roten und einen weißen Schädel
  • 1x Innereien entnehmen -> entfernt 2 rote Schädel oder 2 weiße Schädel oder einen roten und einen weißen Schädel
  • 1x Haut -> entfernt einen weißen Schädel, fügt einen roten Schädel hinzu
  • 1x Schädel -> fügt einen roten Schädel hinzu

Wichtig: Für Hirn, Herz und Innereien gilt, dass der Zufall entscheidet, welche Schädel in welcher Höhe hinzugefügt bzw. entfernt werden.

Tipp: Ist eine Leiche zu sehr verkorkst, weil ihr zu lange gebraucht habt (unter 90% gefallen), die roten Schädel nicht weniger oder vielleicht sogar noch mehr geworden sind, dann schlachtet die Leiche vollständig aus, denn alle Teile sind verwert- und brauchbar und werft den Rest der Leiche nach der Entnahme einfach in den Fluss.

Extratipp: Im Verlauf des Spiels werdet ihr noch Gelegenheit bekommen die Feuerstelle, ist in der Nähe der „Leichenhalle“ zu finden, in Betrieb zu nehmen. Mastert dafür einfach nur im Technologiebaum „Theologie“ die Fähigkeit „Leichenverbrennung“. Verbrennt dort vermurkste Leichen und erhaltet sogar noch was dafür, beispielsweise Salz.

 

…Erweiterungen/Ergänzungen zu den schon oben genannten aber auch zu noch ausstehenden Themen wie „Alchemie“ sowie „Bücher schreiben“ folgen.

 

Natürlich könnt ihr schon mit diesem Grundwissen ausgestattet eure Friedhofsimperialisten-Karriere starten. Und wie ihr die einzelnen Erfolge holen könnt, beschreiben wir euch nach und nach in unserem Gaveyard Keeper Erfolge Leitfaden beschrieben.

 


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