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Halo 4 – Erfahrungsbericht aus Liechtenstein

Veröffentlicht 7. November 2012 | 0:26 Uhr von Soebe




Halo 4

Im Herzen Europas, im Fürstentum Liechtenstein, genauer gesagt in der kleinen Gemeinde Balzers mit gerade mal 4500 Einwohner, sahen die Marketingverantwortlichen den idealen Standort, um das Halo Erlebnis wahr werden zu lassen. Die alpinen Landschaften passen perfekt zum im Spiel vorkommenden Terrain sodass sich Fans der Serie wie „zu Hause“ fühlen sollten.

Diese Erfahrung konnten wir zumindest im Probelauf des Ereignisses hautnah miterleben. Zunächst wurde man als ahnungsloser Journalist im Reisebus quasi überfallen. Mehrere Militärfahrzeuge fanden sich um den vollbesetzten Reisebus ein, welcher von Soldaten gestürmt wurde um die „Zivilisten“ zu evakuieren. Wir wurden in die kleinen Transporter geladen die so abgedunkelt wurden das wir rundherum nichts wahrnehmen konnten, ausser aus Halo vertraute Kriegsgeräusche. Während der Fahrt wurde uns vom mitfahrenden Soldaten mitgeteilt dass wir uns derzeit auf dem Weg zu „Echo Base Sword“ befinden. Neben einem originalgetreuen Replika des MA5D Sturmgewehr hält dieser noch ein Funkgerät in der Hand, in dem wir immer wieder Informationen zur aktuellen Situation erhielten. So hörten wir beispielsweise, dass soeben zwei Kampfflugzeuge abgeschossen wurden. Nachdem wir beim Boot Camp ankamen wurden wir auch schon aufgefordert in „Reih und Glied“ zu stehen.

Wir wurden informiert, dass ein Wissenschaftler in einer angrenzenden Mine vermisst wird. Sofort wurden wir in unterschiedliche Teams eingeteilt. Ich wurde dem Bravo Team zugewiesen und erhielt von nun an den Namen „Bravo 4“. Wir erhielten die Mission, vier Artefakte zu finden welcher vom verschollenen Doktor entschlüsselt werden sollen. Sofort wurden wir aufgefordert, unserem neuen Vorgesetzten „Captain Baker“ zu folgen und ihm bei der Mission zu helfen. Mit dabei war eine medizinische Zivilistin. Als wir die Mine erreichten, erhielten wir kurzerhand Instruktionen wie wir miteinander kommunizieren sollen. Militärtypisch wurden uns die Handzeichen erklärt, damit wir uns möglichst lautlos bewegen können.

Nach der kleinen Einführung tasteten wir uns auch schon einige Meter weit vor. Überall in der Mine hörten wir Geräusche die uns stark an die im Spiel bekannten Aliens erinnerten. Neben der beinahe absoluten Dunkelheit im Stollen befand sich über uns atmosphärischer Nebel der im Flackern einiger Fackeln noch bedrohlicher wirkte. Als wir die erste Abzweigung erreichten wurde es auch schon wieder laut. Wir fanden einen Zivilisten der sich mit Handbewegungen und Rufen erkennbar machte. Captain Baker forderte ihn auf sich zu identifizieren, und wer sagt‘s denn, es war natürlich unser verschollener Wissenschaftler. Er erklärte dass er der einzige Überlebende seiner Expedition sei und kurz vor einer grossen Entdeckung stand. Wir vermuteten schon, es muss sich um eines der im Briefing erwähnten Artefakten handeln. Nun ist es an uns, dieses zu finden. Wir erreichten den ursprünglichen Grabungsort des Expeditionsteams, während Captain Baker die Stellung hielt, wurde mir und einem Kollegen eine Schaufel in die Hand gedrückt mit der wir fleissig nach dem Objekt suchten – und wurden fündig. In die etwa 50×50 cm grosse Steinplatte waren seltsame Zeichen eingraviert aus denen unser Team erstmal nicht schlau wurde. Also machten wir uns auf, um zum Boot Camp zurückzukehren und uns mit den anderen Teams zusammenzuschliessen. Während wir von unserem Anführer mit einer Magnesiumfackel aus der Mine manövriert wurden verloren wir unseren medizinischen Beistand. Dafür hatten wir aber erstmal keine Zeit, wir mussten uns ja unserer primären Aufgabe widmen.

Angekommen in „Echo Base Sword“ fanden wir auch die anderen Teams wieder, welche ihre Puzzlestücke auch schon bergen konnten. Unser mitgebrachter Doktor untersuchte die Platten etwas genauer und legte sie zusammen, konnte aber trotz passendem Muster noch keine Lösung bieten. Während wir die Platten eingehend studierten fiel plötzliches das Licht aus, und wir vernahmen weitere Kampfgeräusche. Wir wurden aufgefordert uns zu ducken und versuchten in Richtung der Mine, mit unserem blossen Auge etwas erkennen zu können. Nachdem wir ein bekanntes Motorengeräusch orten konnten, erschien aus dem Nichts ein Warthog-Jeep besetzt mit dem Master Chief, der sich mit einer darauf folgenden Explosion spektakulärer nicht ankündigen konnte. Nach einigem Jubel machte sich auch schon ein unheilvolles, nicht enden wollendes Geräusch breit. Unter lautem Getöse wurden wir zurück in unsere Fahrzeuge verfrachtet, welche uns zum finalem Schauplatz, einer eindrucksvollen Burg beförderte. Mittlerweile waren wir zwar schon etwas aus der Puste, aber das letzte Stück hoch hinauf zum Eingang mussten wir noch mit einem Sprint schaffen. Innen angekommen fanden wir unsere vorherige medizinische Begleitung – bewusstlos. Wir legten unsere Artefakte auf die Oberfläche des Altars was bezweckt, dass daraufhin das unheilvolle Grollen mit einem Knall verschwand. Cortana erschien auf einer Leinwand und teilte uns mit, dass wir soeben eine unheilvolle Macht abgewendet hatten.

Nach dieser beeindruckenden Inszenierung durften Journalisten und Fans auch bereits losspielen. Mitten im Hof der Burg wurden zahlreiche Gamestations eingerichtet mit welchen erstmals Halo 4 gespielt werden durfte. Insgesamt arbeiteten 60 Personen an diesem Event, darunter auch 15 Schauspieler welche die Soldaten mimten. Neben einem Helikopter wurden 3 Zelte, 280 Requisiten sowie 60 Lautsprecher mit einer Lautstärke von 150 Dezibel verwendet. Insgesamt wurden 16 Tonnen Material nach Balzers gebracht um diesen Event möglich zu machen. Wenn Halo 4 auch nur annähernd so spannend wird, wie deren Launch Inszenierung, steht uns am 6. November 2012 ein echter Kracher ins Haus.


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Kategorien: Xbox 360 News
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