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Hardwarecheck zum Turtle Beach Ear Force X12

Veröffentlicht 2. März 2012 | 13:57 Uhr von Fabrice




Turtle Beach Logo

Wenn es um zuverlässige Anbieter in Sachen Peripherie geht, dann ist der Name Turtle Beach eine sichere Bank. Sie sind besonders für ihre Headsets bekannt. Wenn es um Headsets geht, dann bietet Turtle Beach eine Vielzahl an Optionen an: Wireless, Stereo, digitaler Raumklang oder eine Kombination der verschiedenen Eigenschaften. Ausserdem gibt es Angebote in jedem Preissegment, weshalb es Headsets für alle Zocker gibt, vom Casual-Gamer bis zum Hardcore e-Sportler.

Dieses Mal testen wir das Ear Farce X12. Hierbei handelt es sich um ein einfaches Stereo-Headset. Es wurde für die Xbox 360 konzipiert, funktioniert aber auch an PCs. Preislich ist es mit einer UVP von weniger als 100.- SFr. eher im günstigeren Bereich zu finden. Für wen ist diese günstige Option also empfehlenswert? Ist es überhaupt für jemanden empfehlenswert? Wir haben dem Headset einen Langzeittest unterzogen und es herausgefunden.

Stereo? Das klingt sooo… altmodisch oder nicht?

Die Beschreibung des Ear Force X12 verspricht auf der offiziellen Seite glasklaren Sound mit dem man gegenüber seinen Gegnern im Vorteil sein soll. Man soll jegliche nicht so offensichtlichen Geräusche wie das zu Boden fallen eines leeren Magazins oder Schritte der anderen Spieler hören können. Dieser Werbetext richtet sich also offensichtlich an Spieler die gerne online Shooter gegen andere, echte Menschen spielen. Ist das X12 also nur in diesem Bereich zu gebrauchen? Das können wir klar verneinen, wobei der Werbetext nicht gelogen ist.

Der Sound ist glasklar zu hören. Ob man jetzt in einem Rennspiel das Dröhnen der Motoren oder das quietschen der Reifen, in Shootern ratternde Maschinengewehre und herausfallende Patronenhülsen oder Dialoge in Zwischensequenzen zu hören bekommt, alle noch so feinen Details sind zu hören und das in guter Qualität. Es kommt aber, was eigentlich logisch ist, nicht an die Soundqualität von einem Headset wie dem von uns ebenfalls getesteten Ear Force X41 heran. Dieses kostet aber auch deutlich mehr, weswegen ein Unterschied nachvollziehbar ist. Nicht nur der Spielsound ist gut, sondern auch die des Sprachchats der Xbox 360. Selbst wenn 5 oder mehr Personen gleichzeitig durcheinander reden, sind alle Stimmen gut zu erkennen und es kommt nie zu Störungen im Bereich des Chats.

Nicht ganz so gelungen ist die Eingabe der eigenen Sprache über das fest verankerte Mikrofon des X12. Dieses ist sehr empfindlich und nimmt oft die leisesten Geräusche genau so auf wie die eigene Sprachausgabe. Ob man selbst also redet oder nicht, es werden schon fast permanent Geräusche vom Mikrofon eingefangen. Das geht so weit das sogar die eigene Atmung übertragen wird, auch wenn man das Mikro nicht Nahe bei seinem Mund hat. Was für einen selbst nicht störend sein mag, ist für den Rest der Gruppe jedoch mehr als störend. Je nach der persönlichen Wohnsituation kann das zu Problemen führen. Auch wenn das Problem mit der hörbaren Atmung lösbar ist durch die korrekte Positionierung des Mikrofons, sind Nebengeräusche eben nicht immer vermeidbar weshalb man diesen Umstand bei einem eventuellen Kauf des X12 mit ein kalkulieren muss.

Tragekomfort trotz massivem Design

Das X12 ist kein Leichtgewicht. Es hat grosse, gut gepolsterte Ohrmuscheln und einen festen, stabilen Bügel. Doch obwohl es nicht unbedingt klein ist, ist der Tragekomfort dennoch optimal. Selbst bei längeren Sessions die über 60 Minuten hinausgehen, fängt das Headset nie an unbequem zu werden. Es drückt nicht, es fühlt sich nicht zu schwer an und kann durchaus auch mal eine ganze Nacht lang getragen werden. Das Mikrofon ist zwar fest mit dem Headset verbunden, kann aber dank einem flexiblen Material beliebig vor dem eigenen Gesicht platziert werden. Wird es nicht gebraucht, kann man es problemlos nach oben klappen wo es nicht weiter störend ausfällt. Es gibt ausserdem eine kleine Fernbedienung am Kabel, worüber man die Lautstärke des Spiels, des Chats und die Intensität des Basses separat einstellen kann. Diese Funktionen sind zwar super komfortabel, die Regler sind jedoch nicht ganz so gelungen. Sie lassen sich viel zu einfach bewegen, weswegen es schnell zu falschen Einstellungen kommen kann. Es passiert zu schnell das man plötzlich die Lautstärke des Spiels ganz nach oben dreht obwohl man sie nur ein wenig erhöhen wollte. Eine genauere Abstufung und ein wenig mehr Widerstand bei den Reglern wären durchaus angebracht.

Fazit

Das Turtle Beach Ear Force X12 ist eine günstige Lösung für alle die auf der Suche nach einem Headset suchen um es gelegentlich, gerne auch für längere Sessions, zu nutzen. Die Qualität von Spielsound und Chat-Sprachausgabe ist für ein Stereo-Headset sehr gut gelungen. Nicht so prickelnd ist das Mikrofon welches viele Hintergrundgeräusche überträgt, da es sehr empfindlich ist. Wer regelmässig oder sogar täglich mit einem Headset spielt, eventuell im kompetitiven Mehrspielermodus engagiert ist oder sonst täglich den Sprachchat der Xbox 360 nutzt, sollte eher ein wenig mehr Geld investieren und sich ein teureres Produkt aussuchen. Auf wen diese Punkte nicht zu treffen, der ist mit dem X12 gut bedient.


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