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Hellraid – Vorschau auf das neue Action-RPG von Techland

Veröffentlicht 27. August 2014 | 18:10 Uhr von Jan Clement




Neben ihrem großen Dying Light Messestand, hatte Techland auf der gamescom 2014  auch einen eigenen kleinen Stand, an welchem sie ihr neues Action-RPG Hellraid präsentierten. Wir haben uns für euch in die gut 30 minütige Präsentation gesetzt, um mehr zum neuen Action-RPG, aus dem Hause der Dead Island-Erfinder, zu erfahren.

Gezeigt wurde uns in der Präsentation das erste Level des Spieles, welches live über den PC gespielt wurde. Zu Beginn wurde eine Cutscene gezeigt, welche uns in den Plot des Spieles einleitete. So hätten die Menschen durch ihre Sünden das Böse heraufbeschworen, welches nun die Welt heimsucht. Ihr seid Ayden, ein Soldat von niederem Rang in der Armee, doch desertiert, damit ihr zu eurem Heimatdorf zurück gelangen könnt. Dort hofft ihr eure Schwester zu finden, welche ihr vor der Armee des Bösen retten wollt.

 

Es fiel direkt zu Beginn auf, wie unheimlich gut das Spiel doch aussieht. Dies liegt daran, dass Hellraid die gleiche Engine nutzt wie Dying Light. Mit der Chrome Engine 6 ist es somit möglich, wunderbar die Sonnenstrahlen und Schatten abzubilden, welche die Landschaft sehr lebendig und real erscheinen lassen. Das ganze Spiel wird dabei aus der Ego-Perspektive gespielt, womit es sich bei Hellraid um ein First Person-Action-RPG handelt. Das ganze Szenario ist im Mittelalter angesiedelt, wobei zusätzlich noch Magie die Welt erweitert.

Der Kern des Spieles wird der Kampf gegen die Gegner sein, wobei ihr natürlich von der Story durch die Welt getragen werdet. Für den Kampf stehen euch verschiedenste Waffen zur Verfügung, welche sich allesamt unterscheiden. Dies fängt schon bei der Art des Schadens an, welche eine Waffe an einem Gegner verursacht. So werden Schwerter Klingenschaden verursachen, während Keulen zum Beispiel stumpfen Schanden beiführen. Dies wird auch je nach Gegnertyp unterschiedlich Effektiv sein, womit die richtige Wahl der Waffe für den Kampf entscheidend sein wird.

 

Zu Beginn des Spieles war es noch etwas ruhig und der Entwickler erzählt uns die zuvor genannten Informationen, während wir einen ausführlichen Blick auf die Landschaft erhalten konnten, da wir durch die Berge auf dem Weg zu unseren Heimatdorf waren. Doch es dauerte nicht lange, bis wir auf die ersten Gegner trafen. Dies waren einige Skelette, welche sich über einen Lieferwagen her gemacht hatten. Mit einigen leichten und schweren Schlägen schickte der Entwickler diese zurück in die Hölle. Dieser hatte zu Beginn noch kein Schild für den Kampf und es erforderte genaues Abpassen der Schläge, damit er mit seinem Schwert diese blocken konnte. Alternativ konnte man diesen aber auch mit einem Hechtsprung ausweichen, was jedoch Ausdauer kostete.

Während immer weitere Skelette das Zeitliche segnen mussten und dabei in ihre Einzelteile zersprangen, ließ das ein oder andere von ihnen Ausrüstung fallen. Diese wird nach Aussage des Entwicklers immer zufällig generiert sein, sowie auch der Erscheinungsort der Gegner und Teils auch der Gegnertyp, damit sich das Spiel bei erneutem Spielen nicht genau gleich spielt. Auch ließen die Gegner neben Ausrüstung magische Steine fallen, welche für das Herstellen und Verbessern von Gegenständen benötigt werden.

Auf der Spitze der Berge angelangt, konnten wir erneut die schöne Grafik und vor allem die Weitsicht bestaunen. Schade eigentlich das die Story nur in einzelnen Missionen erzählt wird und es sich bei Hellraid um kein Spiel mit offener Welt handelt. Jedoch werdet ihr in den einzelnen Levels immer wieder Gelegenheiten erhalten Nebenmissionen zu verfolgen und abseits des Weges Abenteuer zu erleben. Bei einer zerstörten Brücke trafen wir auf weitere Gegner, welchen man nun mit einem Schild besser entgegen treten konnte. Auch befand sich eine zweihändige Waffe in unserem Besitz, mit welcher wir zwar extrem langsam zuschlagen, aber bei einem Treffer verheerenden Schaden bewirken.

Durch die zahlreichen besiegten Gegner hatte der Entwickler genügend Erfahrung gesammelt, um im Level aufzusteigen und somit eine neue Fähigkeit zu wählen. Hier geht Hellraid einen besonderen Weg, den es bindet euch an keinerlei Klassen. Ihr könnt von Beginn an spielen wie ihr wollt und frei in die über 100 Fähigkeiten investieren, welche sich in 6 Fähigkeitenbäumen befinden.

 

Auf den Weg herunter aus den Bergen, fand der Entwickler noch einen Zauberstab, welcher neben den Nahkampfwaffen eine der Fernkampfwaffen ist. Mit diesem könnt ihr die Gegner einfrieren oder elektrisieren, je nachdem welches Element der Zauberstab hat. Zwischen den unterschiedlichen Waffen wird man jederzeit durch eine Schnellauswahl wechseln können, womit sich im Kampf diese kombinieren lassen. Einen Gegner einfrieren und dann mit dem Streitkolben zerhauen? Kein Problem!

Das wir diese magischen Kräfte benutzen können, liegt daran, dass dies in unserer Familie zu liegen scheint, erzählt uns unsere Schwester auf dem Weg ins Dorf. Deren Stimme hört der Spieler nämlich in seinem Kopf, während er sich durch ein Kornfeld voller Skelette immer weiter Richtung Dorf kämpft. Neue Ausrüstung wurde auf dem Weg auch gefunden und diese schützt uns besser vor den immer größer werdenen Gegnerscharen. Dabei müssen wir jedoch das Gewicht dieser beachten, da schwere Ausrüstung den Spieler langsamer werden lässt.

Endlich im Dorf angekommen, müssen wir entsetzt feststellen, dass dieses mittlerweile der Hölle zum Opfer gefallen ist und wir suchen verzweifelt nach unserer Schwester, die jedoch immer noch mit uns über Telepatie zu reden scheint und somit noch am Leben sein muss. Doch letztlich finden wir nur den Hircus, ein Höllenwesen, welcher der Boss des ersten Levels ist. In einem spannenden Kampf, der selbst für den Entwickler schwer zu sein scheint, wird dieser nur knapp besiegt und wir müssen uns weiter auf die Suche nach unserer Schwester machen. Hier endet die live Präsentation.

Das Spiel wird auch im Steam Early Access Programm erscheinen, da es den Entwicklern sehr wichtig ist auf das Feedback der Spieler einzugehen. Unter anderem sei man zum Beispiel noch am überlegen, ob schwere Schläge auch Ausdauer kosten sollen. Hellraid wird in seiner finalen Version zudem auch einen 4-Spieler Koop-Modus bieten, in welchem ihr zusammen mit euren Freunden das Abenteuer bestreiten könnt. Auf dem PC lief das Spiel mit 60fps in 1080p, was auch für die Konsolen geplant sei.

 

Fazit

Mit Hellraid könnte Techland ein Spiel liefern, was noch auf dem Markt fehlt. Es erinnert stark an Dark Messiah of Might and Magic, wirkt dabei aber wesentlich besser umgesetzt. Dabei kann man es aber auch nicht mit Skyrim vergleichen, welches in seiner Gesamtheit komplett anders wirkt. Uns gefällt diese frische Idee, da wir auf ein solches Spiel schon seit längerem warten. Die Umsetzung des Gameplays sowie die Grafik haben uns schon, zumindest auf PC, überzeugt und es bleibt zu hoffen, dass auch die Story unterhaltsam sein wird.


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Kategorien: Gamescom 2014 PC News PS4 News Spielemessen Vorschau Xbox One News
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