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Hideo Kojima – Episodengames könnten Entwicklungskosten niedrig halten

Veröffentlicht 14. März 2013 | 13:47 Uhr von Sandra




Hideo Kojima

Nicht erst seit der Ankündigung der Playstation 4 durch Sony vor einigen Tagen befassen sich vorzugsweise Entwicklerstudios damit, wie sich steigende Entwicklungskosten für die Next-Gen Spiele  verhindern lassen. Gemeinhin wird davon ausgegangen, dass die Produktionskosten steigen werden. Dieser Meinung ist auch Mastermind und Metal Gear Erfinder Hideo Kojima, wie die Kollegen von VG247 berichten.

Es gäbe jedoch eine Option, wie man die Entwicklungskosten moderat halten, sogar am ansteigen hindern könnte, wird Kojima zitiert. Demnach sei das Prinzip der Episoden-Gestaltung durchaus eine probates Mittel nicht nur Kosten reduziert zu arbeiten, sondern auch ein Weg Fehlschläge geringer zu halten, sogar zu vermeiden.

Kojimas Ansicht nach müsse ein Studio mehr priorisieren und das würde folglich dazu führen, dass sich die berühmte Spreu vom Weizen trenne – in dem Fall erfolgreiche Studios unterscheiden sich nachhaltig von erfolglosen Teams. Kojima macht dies anhand eines Beispiels deutlich:

Ein umfangreiches Spiel mit ca. 20 oder gar 30 Stunden Spielzeit ist sehr aufwändig in der Programmierung. Es braucht ein großes Team und eine lange Entwicklungszeit. Drei bis Jahre seien in der Regel normal. Auch wenn man es Möglichkeiten gibt vieles realistisch zu machen, das heißt nicht zwangsläufig, dass man das auch unbedingt machen muss.

Auf dieser Basis seien Studios lange gebunden – anders bei Episodenspielen, welche nicht nur auf Dauer eine gewisse Flexibilität schaffen und Kosten sparen könnten, es gibt auch weitaus mehr Möglichkeit Neues zu probieren. Kojima dazu:

Neue Ideen können mit kleineren Pilot-Episoden ausprobiert werden. Dafür muss kein inzwischen großes AAA-Budget verschleudert werden. Es ist wäre wie bei einer TV-Serie. Da wird auch mit einem Pilotfilm, einer Pilotfolge die Lage abgesteckt und geprüft, wie die Leute darauf reagieren, bevor man das Projekt langfristig angeht. Auf die Spiele bezogen könnte man das genauso machen. Es würde nicht so lange dauern, vielleicht ein Jahr, und wenn sich das Projekt, der Pilot als erfolgreich erweist, kann man weitermachen. Damit kommen wir von dem Prinzip „friss oder stirb“ beim Launch eines Spiels definitiv weg. Es ist nicht mehr so risikoreich bezogen auf die Kosten für eine Entwicklung.

Kojima ist der Meinung, dass diese Art auch der Kommunikation zwischen Entwicklern und Spielern, wie sie bei Episodengames entstehen kann, mehr und mehr zu Gute kommen werde. Er sehe es als charakteristisch für die kommende Konsolengeneration; Kojima:

Ich denke, dies wird dafür sorgen, dass es einen durchaus sozialen Aspekt in der Spiele-Entwicklung geben wird, weil es einfach interaktiver ist. Als Entwickler bekommt man so viel eher Spieler-Feedback, dass man zu einem steten hin und her zwischen Spieler und Entwickler werden lassen kann.

Und, was haltet ihr davon? Eine gute Idee oder denkt ihr „bloß nicht!“. Teilt uns euch mit – hinterlasst euren Kommentar unterhalb dieser Meldung oder diskutiert mit uns im Forum. Wir sind auf eure Meinungen gespannt!


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Kategorien: PS4 News Xbox One News
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