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Horizon: Zero Dawn – Vorschau auf den PS4 exklusiven Titel

Veröffentlicht 6. August 2015 | 18:46 Uhr von Jan Clement




Horizon-Zero-Dawn-Screenshot

Sony hat auf der gamescom 2015 zur Präsentation von Horizon: Zero Dawn geladen und zeigte im hauseigenen Kino auf der Messe ein live Gameplay aus der pre Alpha des Playstation 4 exklusiven Spieles. Der Verlauf der Kämpfe war natürlich dank des live Aspektes um einiges anders als in den Trailern und auch der anwesende Senior Producer Mark Norris von Guerrilla Games (Killzone) konnte einiges an Informationen zu dem Spiel erzählen. Zudem gab es am Ende noch in einer offenen Fragerunde einige interessante Aspekte zu hören.

Zu Beginn der gut 17 minütigen Präsentation gab es erst einmal die Einleitung bzw. den ersten Teil des Trailers zu sehen, welcher gut 2 ½ Minuten ging. Nachdem dieser zu Ende war, gab es noch einige Anmerkungen zu den Details die aus dem Trailer hervor gehen. So wurde kurz etwas zu den Old Ones – der vorangegangenen Zivilisation – gesagt, auf welche wir später aber auch noch genauer eingehen werden. Jedenfalls ist die Dunkelheit über diese heimgekommen und zurück blieb nur die Natur, welche sich wieder erhob, bis die Maschinen kamen. Auch wenn einige dieser sehr an Dinosaurier erinnern, so sollen diese doch im allgemeinen Tiere darstellen, da es sich nicht nur ausschließlich um Saurier ähnliche handelt.

horizon-zero-dawn-screenshot-01

 

Die Tribes (Stämme) werden eine wichtige Rolle im Spiel einnehmen. So könnt ihr für diese Aufträge erledigen und auch Kämpfe können sich unter diesen Entwickeln. Es wäre also mit einem Fraktionssystem zu vergleichen. Diese sind unterschiedlich stark und besitzen Macht in ihren jeweiligen Gebieten die sie kontrollieren. Die Protagonistin Aloy entstammt aus einem stärkeren Stamm, welcher der erste war, der auf Jagd nach den Maschinen ging.

Nach einem Blick über die schöne Landschaft, welche man komplett erkunden können soll, begann dann auch das Gameplay. Der Auftrag für Aloy ist es, in der Mission für einen Stamm, die grüne Flüssigkeit vom Rücken der Herde an Tieren zu erbeuten. Zunächst schleicht sie sich durch die Gebüsche an eine Herde heran, doch ein Watcher versperrt ihr den Weg und fängt an die Umgebung zu scannen. Für uns in der Präsentation nicht sichtbar, aufgrund der ausgeblendeten HUI-Elemente, war das Stealth-System des Spieles, mit welchem sich der Spieler leise und unentdeckt fortbewegen kann. Einfach drauf los gehen wird nicht möglich sein, da die Maschinen Aloy immer überlegen sein werden.

An die Herde herangekommen wird die Ausrüstung noch etwas vorgeführt. Aloy kann bis zu vier Waffen / Ausrüstung bei sich tragen und diese hat jeweils unterschiedliche Munition. So gibt es neben den normalen Pfeilen für den Bogen auch noch explosive um die Rüstung der Maschinen zu zerstören oder auch elektronische Pfeile, um die Gegner zu überladen und somit zu betäuben. Neben dem Bogen gab es in der Demo auch noch einen Seilwerfer, mit welchen sich die Maschinen an den Boden anbinden oder aber auch explosive Sprengfallen aufstellen lassen.

Es wird jederzeit Möglich sein sich selbst Munition herzustellen, für welche man die Rohstoffe von erlegten Gegnern oder der Umwelt benötigt. Eigene Waffen und Outfits lassen sich ebenso herstellen, jedoch nicht jederzeit im Spiel, sondern nur an ausgewählten Orten oder zu bestimmten Gegebenheiten. Auch der Handel wird mit erbeuteten Ressourcen möglich sein und ist wichtig für so einige Quests, da die Stämme häufig bestimmte Materialien brauchen und diese nur bei bestimmten Gegnern zu finden sind.

Sobald das Feuer auf die Herde eröffnet wird, lassen sich noch einige Treffer für Ressourcen landen, doch dann taucht der große T-Rex ähnliche Thunderjaw auf und geht zugleich auf Aloy los. Diese muss sich andauernd in Sicherheit bringen und durch geschickte Manöver den Thunderjaw besiegen. Da die normalen Pfeile wenig Schaden machen, wird dieser mit elektronischen Pfeilen betäubt und das Raketengeschütz von seiner Hüfte geschossen. Dieses kann dann selbst verwendet werden, um einige gute Treffer zu landen. Das Festhalten mit dem Seilwerfer und explosive Pfeile erledigen den Rest.

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Der Kampf war sehr intensiv, vor allem da die Bedrohung durch die Maschinen gut zu spüren ist. Aloy kommt einem in keinem Moment überlegen vor und es ist ein ständiges Gefühl der Unterlegenheit vorhanden. Durch das ausgeblendete HUI war es nicht zu sehen, dass es auch Schadensanzeigen, Lebensbalken und Erfahrungspunkte im Spiel gibt. Diese gehören zu den Rollenspiel-Elementen von Horizon: Zero Dawn und man kann sich diese gut im Spiel vorstellen.

Das die Umgebung im Kampf zerstört wurde war sehr auffällig und hat dem Kampf auch einiges an Intensität verliehen. Die Umwelt samt Gegnern wird sich mit der Zeit aber wieder regenerieren, da es ansonsten zu Engpässen in der Spielwelt, vor allem was Ressourcen anbelangt, kommen könnte und dies vom Entwickler nicht gewollt ist. In der Umwelt finden sich auch normale humanoide Tiere, welche ebenso Ressourcen und auch vor allem Nahrung bieten. Ein Tag und Nacht Wechsel sowie Wetter tun ihr übliches zur durchaus gelungenen Atmosphäre beitragen.

Mit dem Einstieg in den live Gameplay Teil der Präsentation und deren weiteren Verlauf gab es noch einige technische Infos. So wird das Spiel bisher in 30 fps auf der Playstation 4 laufen. Das Spiel soll mit seiner offenen Spielwelt ohne Ladezeiten daher kommen und auch die in der Präsentation verwendete Reduzierung der HUI-Elemente soll es eventuell als Feature in das Spiel schaffen, da dies beim Publikum gut ankam und eine Art Fotomodus bietet.

Rund um die gesamte Story zwischen Maschine und Menschen und die Hintergründe wurde so gut wie gar nichts verraten und auch ausdrücklich gesagt, dass man dies geheim halten wolle. Es sollte selbst nicht mal Teil der Marketing-Kampagne werden, da es die Spieler überraschen soll. Wohin die vorherige Zivilisation verschwunden ist, woher und weshalb die Maschinen da sind und auch überhaupt auf welchen Planeten wir uns befinden, all diese Fragen bleiben offen. Mark Norris konnte nur soweit verraten, dass es keine menschlichen Maschinen bzw. Hybriden geben wird.

Zur Entstehung des Spieles wurde gesagt, dass man etwas anderes als Killzone machen wollte und jeder in der Firma seine Ideen präsentieren konnte. Letztlich lief es auf die drei fixen Punkte einer starken weiblichen Frau, unglaublichen Maschinen und mystischer Schönheit hinaus. Wie man auf die Idee der Tiere kam ist zufällig, vielleicht liegt dies jedoch auch am Sitz der Entwickler in Amsterdam. Auf die Frage aus dem Publikum, ob man die Maschinen auch zähmen könnte, gab es keine offizielle Antwort, jedoch den Verweis auf den Satz „Tut mir leid kleiner Wächter“ von Aloy. Somit ist durch die vorhandene Interaktion mit Maschinen zu vermuten, dass so etwas vermutlich kommen könnte.

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Fazit

Horizon: Zero Dawn sieht nicht nur fantastisch aus, sondern hört sich auch von der Idee und dem Spielprinzip fantastisch an. Vor allem der Reiz den die unbekannte Story hat ist groß, da somit um diese ein Mysterium entsteht und man angefixt ist dahinter zu steigen. Wir freuen uns darauf in der Wildnis und den verlassenen Ruinen der verlorenen Zivilisation nach der Antwort auf diese Frage suchen zu können. Ein triftiger Grund um zur Next-Gen Konsole von Sony zu greifen.


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Kategorien: Gamescom 2015 PS4 News Spielemessen Vorschau
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