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Lords of the Fallen – Angespielt / Vorschau

Veröffentlicht 27. August 2014 | 18:41 Uhr von Jan Clement




Lords-of-the-Fallen

Auf der gamescom 2014 hatten wir die Möglichkeit uns bei Deep Silver / Koch Media das neue Spiel Lords of the Fallen in einer Präsentation anzuschauen, sowie dieses anzuspielen. In der Präsentation wurde uns noch einmal die bereits angespielte Demo vorgespielt, jedoch gab es auch dabei noch einige interessante Infos zu gewinnen. Das ganze Spiel ließe sich kurz zusammenfassen als Dark Souls für die Next Gen.

Fangen wir zu Beginn der Demo und der Präsentation an. Die Menschheit befindet sich im Krieg mit den Dämonen, doch der Grund ist uns unbekannt. Im Verlauf der Story sollen wir jedoch erfahren wie es zu diesem Krieg gekommen ist und die Geschichte soll auch aus Sicht der beiden Parteien betrachtet werden. In der Story werdet ihr in immer wieder Entscheidungen treffen können, welche auch einen Einfluss auf das Ende des Spieles haben. So wird das Ende des Spieles auf jeden Fall die Auflösung des Konfliktes beinhalten, sowie eure Entscheidungen berücksichtigen und zeigen, wie diese ihren Einfluss genommen haben.

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Zu Beginn hieß es erst einmal eine Klasse zu wählen. Wir konnten uns zwischen Krieger, Dieb und Magier entscheiden, wobei wir uns zuerst für den Krieger entschieden, später aber auf den Dieb wechselten. Die Demo startet im Gebirge, wo wir vor einer Brücke stehen und in einer Cutscene den Weg über die Brücke, durch eine Ruine, in eine Arena gezeigt bekamen. Dabei sah man schon die drei Gegner, welche uns auf dem Weg dorthin erwarteten.

Gleich beim ersten Gegner stellte sich dann auch schon direkt ein typisches Dark-Souls Gefühl bei uns ein. Einfach wild los stürmen und auf den Gegner einschlagen funktionierte hier nicht. Wir versuchten zuerst die Angriffe mit unserem Schild zu blocken, doch dies kostete uns soviel Energie, dass wir fast keine mehr für einen Angriff übrig hatten, nach einem erfolgreichen Block. Also versuchten wir es mit Ausweichrollen, was auch ganz gut funktionierte. Wir schafften es mit der Hilfe von zwei Heiltränken den Gegner zu besiegen, doch dieser starb nicht. Er haute stattdessen einige mal auf den Boden, was eine Schockwelle auslöste und stand dann wieder auf.

Der Trick bei diesem großen Ungetüm auf der Brücke ist nämlich, über diese weiter zu laufen, ein Gefäß zu zerschlagen, welches das Herz des Ungetümes beherbergte. Somit konnten wir das Ungetüm besiegen. Was in unserer Demo noch nicht ersichtlich war, soll im fertigen Spiel dem Spieler offensichtlich gezeigt werden, denn damit will man sich von Dark Souls unterschieden. Der Spieler soll in Lords of the Fallen nicht ohne Plan durch die Gegend laufen, ohne zu Wissen was er machen soll. Die Entwickler wollen dem Spieler immer wieder Tipps und Hinweise an die Hand geben, so dass man gut durch das Spiel kommt, auch wenn die Kämpfe dabei schwer bleiben.

Nachdem wir also schon zweimal am ersten Gegner gestorben sind und nach dem Hinweis eines Entwicklers das Ungetüm endlich besiegt hatten, ging es endlich weiter. Sobald wir gestorben waren, mussten wir uns im übrigen beeilen wieder zu unserer Seele zu gelangen, da mit der Zeit immer mehr Prozente unserer Seelen verloren gingen. Dabei fragten wir uns, wie weit mehr das Spiel noch Dark Souls gleichen würde?

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Der zweite Gegner in den Ruinen war ein Magier, welcher viel Schaden machte, aber dafür ebenso wenig aushielt. Durch recht rabiates Hineinstürmen in diesen und zwei Ausweichrollen, gelang es uns diesen schnell zu besiegen, bevor er eine ernsthafte Bedrohung wurde. Auch wenn dieser so schwach war, war doch die Umgebung unser eigentlicher Feind, da wir uns auf einer halb zerstörten Treppe mit zahlreichen Löchern ins Nichts befanden. Hier hätte ein Schupser gereicht und wir wären gestorben, hätten wir uns in diesem Moment an der falschen Stelle befunden.

Vor dem Boss-Gegner der Demo angelangt, befand sich ein Checkpoint, an welchen wir speichern konnten. Zudem füllte sich unser Leben, Energie sowie Heiltränke wieder auf – Dark Souls lässt grüßen. Hier nahmen wir uns erst einmal einen Moment Zeit, unsere Ausrüstung zu begutachten und erhielten gleich wieder einen Gruß von Dark Souls. Auch Lords of the Fallen bedient sich eines Tragelimits von Rüstung, welche zudem eure Geschwindigkeit im allgemeinen beeinflusst. Tragt ihr nur leichte Rüstung, könnt ihr schneller Ausweichen und euch bewegen, als würdet ihr schwere Rüstung tragen. Auch die Attribute welche ihr mit Aufsteigen im Level verbessern könnt und für das Ausrüsten der Items braucht, waren ähnlich wie bei den Spielen von From Software.

Neuerungen hingegen fanden wir durch beidhändige Waffen und das Fehlen von jeglichen Fernkampfwaffen, wie zum Beispiel Bögen oder Armbrüsten. Auch kann man durch perfektes Abstimmen seiner Angriffe Combos mit den Waffen auslösen, was so nicht nicht in der Souls-Reihe zu sehen war. Zudem habt ihr noch einen magischen Handschuh, welchen ihr mit Runen bestücken könnt und somit magische Projektile, Schockwellen oder Explosionen auslösen könnt.

Der Kampf gegen den Guardian Gegner in einer Arena wurde dann zu einer regelrechten Tortur. Ohne Vorwissen über diesen, ging es nach dem Versuchen und Fehlschlägen Prinzip in den Kampf, bis wir nach zwei Toden seine Bewegungsmuster einstudiert hatten und somit gut gegen ihn zurecht kamen. Wir hatten mittlerweile auf den Dieb gewechselt, welcher mit beidhändigen Dolchen kämpfte und durch seine leichte Rüstung ideal war, um den Attacken des Guardians auszuweichen. Nachdem wir im Kampf letztlich nur gescheitert waren, wurde uns in der Präsentation gezeigt, dass man bei dem Guardian auch die Feuer hätte ausschlagen können, welche er beschützt und aus diesen offenbar auch seine Kraft gewinnt. Somit wäre nicht nur sein Rüstungswert herunter gegangen, sondern auch seine Attacken zum Teil schwächer geworden und er hätte versucht diese wieder zu entzünden, was uns Zeit verschafft hätte.

Durch den besiegten Guardian erhält man auch als Belohnung eine Rune, welche beim Schmieden zerschlagen werden kann, wodurch neue Gegenstände entstehen. Dies können neben Waffen und Ausrüstungen auch Verbesserungen sein, welche sich in eure Ausrüstung und Waffen stecken lassen, solange sie dafür den Platz vorweisen.

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Etwas anders als in der Souls-Reihe werden die meisten Kämpfe eins gegen eins verlaufen und ihr werdet nicht gegen Gruppen von Gegnern antreten müssen. Solltet ihr tortzdem einmal auf eine Gruppe von mehreren Gegnern treffen, so soll es in den meisten Fällen möglich sein, diese jeweils einzeln zu locken. Ist ein Gegner erst einmal besiegt, so bleibt er auch dies in den meisten Fällen. Während wir einige male beim Boss in der Demo starben, mussten wir auf dem Rückweg zu diesen uns nicht erneut mit den zuvor besiegten Gegnern herumschlagen.

Die Gegner werden sich zudem nicht an euer Level anpassen, womit ihr zu Beginn des Spieles sehr lange aufleveln und somit das ganze Spiel in einem einfachen Lauf erledigen könntet. Dies ist unter anderem darauf begründet, dass die Entwickler gerne Spieler belohnen würden, welche die Welt erkunden und somit durch die Nebenmissionen mehr Erfahrung sammeln. Diese Nebenmissionen sollen auch Geheimnisse enthalten, welche sich lohnen zu entdecken.

Das Level, welches wir in der PC-Demo spielten, soll nach Aussage des Entwicklers etwa genau bei der Hälfte der Story platziert sein. Um diese Stelle zu erreichen, würde man 6 bis 10 Spielstunden brauchen. Somit lässt sich vermuten, dass das Spiel eine Spieldauer von gut 15 bis 20 Stunden haben sollte. Eine Langzeitmotivation besteht dennoch durch das New Game +, welches es selbstverständlich geben wird. Hier findet sich auch eine der interessantesten Neuerungen des Spieles, da wir mit Beginn eines neuen Spieles unseren Charakter einen von 5 Fähigkeitsbäumen des Spieles hinzuwählen können. Somit hätte man im fünften New Game + einen Charakter, welcher jegliche Talente des Spieles beherrschen könnte. Auch die Items werden im New Game + anders sein und eure Statistiken weiter verbessern.

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Fazit

Wir werden den Gedanken einfach nicht los, dass wir mit Lords of the Fallen, nicht viel mehr ist als eine Kopie von den Dark Souls gespielt haben. Von der Steuerung bis zum Gameplay ist vieles gleich, wobei doch einige nette Neuerungen enthalten waren. Auch wenn es eine Kopie ist, trifft es dabei genau die richte Marktlücke. Die Next-Gen Konsolen sind jetzt auf dem Markt etabliert, From Software wird erst einmal Bloodborn entwickeln und ein Dark Souls für die neue Generation fehlt. Genau hier setzt Lords of the Fallen an und wird sicherlich den ein oder anderen Spieler wieder tausende Tode sterben lassen. Ein Klon muss ja nicht zwangsweise etwas schlechtes sein und darauf hoffen wir auch bei Lords of the Fallen. Wir haben viel Lust uns mal wieder in eine düstere Welt zu stürzen, mit Kämpfen die uns bis auf die letzten Reserven fordern.

Lords of the Fallen erscheint am 31. Oktober 2014 ausschließlich für die Next-Gen Konsolen Playstation 4 und Xbox One sowie PC.


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Kategorien: Gamescom 2014 PC News PS4 News Spielemessen Vorschau Xbox One News
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