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Mavericks: Lebe deinen Traum – Blu-ray Review / Test

Veröffentlicht 9. Juli 2013 | 14:17 Uhr von Sandra

Letzte Änderung 10. Juli 2013




Mavericks Lebe deinen Traum

Mavericks ist ein Name eines Surfspots an der kalifornischen Westküste. Dieser liegt etwa 30 Kilometer südlich von San Franzisco in San Mateo County am Nordende der Half Moon Bay. Vor allem bei Surfern ist dieser Spot (Platz) heiß begehrt, denn aufgrund der besonderen Form des Meeresbodens brechen die Wellen an dieser Stelle extrem hoch. Wellen von 7,5 Meter Höhe sind keine Seltenheit. Nach besonders heftigen Winterstürmen sind sogar Spitzenwerte von bis zu 25 Metern möglich. Allgemein gelten die Mavericks vor allem untern Surfern auch als Big-Wave-Spot.

Versuche das Unmögliche und schaffe das Mögliche

Jay Moriarity, gespielt vom amerikanischen Jungschauspieler Jonny Weston, ist seit er denken kann Surfer mit Leib und Seele. Auch wenn die Mavericks ein real existierender Platz an der kalifornischen Westküste sind, so werden die Wellen, die es dort geben soll, auch als solche bezeichnet und sie gelten eher als Legende, werden als Mythos behandelt. Aber Jay kommt dahinter, erfährt, dass diese faszinierenden, gefährlichen Wellen doch existieren und fortan ist er nur noch von einem Wunsch beseelt: Er will lernen die Mavericks zu reiten.

Was liegt also näher als sich an die lebende Surflegende Ricky „Frosty“ Hesson, gespielt von Gerard Butler (Reign of Fire, P.S. Ich liebe Dich, Gamer, Olympus has Fallen, etc.) zu wenden. Jay bittet Hesson um Hilfe, er möchte unterwiesen werden wie man Mavericks surft. Hesson willigt ein, allerdings steht das Vorhaben unter keinem besonders guten Stern, denn bisher haben es nur sehr wenige geschafft die Mavericks zu bezwingen und um alles Wichtige zu lernen, bleiben den beiden lediglich zwölf Wochen. Dreht sich anfänglich alles um die sagenhaften Riesen-Wellen, wandelt sich schon bald das Blatt und die scheinbar sehr ungleiche Freundschaft zwischen Jay und Hesson rückt in den Fokus, ebenso wie Jays langjährige Freundin Kim, gespielt von der vor allem aus US-TV-Serien bekannten Leven Rambin (One Tree Hill, All my Children, Terminator: The Sarah Connor Story, etc.), die Jay im Kopf rum spukt …

Die Realität schreibt die besten Drehbücher

Mavericks: Lebe deinen Traum (Orginal: Chasing Mavericks) basiert auf einer wahren Begebenheit und ist unterm Strich auch ein Denkmal für einen jungen Menschen mit einem großen Traum, denn Jay Moriarity wurde nur 23 Jahren alt. Er starb bereits 2001 bei einem freien Tauchgang. Die Extras bieten hierbei gutes Hintergrundmaterial über den „echten Jay“ und wie er seinen Traum, die Mavericks zu bezwingen erreicht hat. Dazu passend auch einen Einblick in die schweren Dreharbeiten, da man sich den Wetter, den Widrigkeiten und den Mavericks stellen musste.

Mavericks wird Jays Leben und seinem Schaffen gerecht. Dafür verantwortlich ist auch die größtenteils gut inszenierte Story, die selten kitschig oder gar aufgesetzt zu viel Gefühlsduselei in den Vordergrund rückt, auch wenn es darum des Öfteren geht. Das bringt das Erreichen wollen von seinen Träumen nun einmal so mit sich. Wer ehrgeizig ist, fällt und steht auf jeden Fall wieder auf. Barrieren sind dafür da überwunden, und Ziele, um erreicht zu werden. Mavericks erzählt dieses Auf und Ab bildgewaltig und schafft diese Besonderheit, dass man nicht nur Zuschauer ist. Man hat das Gefühl Teil dessen zu sein, was sich auf der Mattscheibe abspielt und bekommt nicht selten den Wunsch diese grandiosen Wellen wenigstens einmal live zu sehen, zu erleben.

…bis hin zur ganz großen Welle

Mavericks: Lebe deinen Traum stellt sich im Ganzen richtig gut dar. Bis auf ein paar kleine pathetisch wirkende Ausrutscher sowie ein paar wenige, eher unnötige in die Länge gezogene Abschnitte, mausert sich das Geschehen vom Plätschern bis hin zur ganz großen Welle. Der sogenannte Spannungsbogen wurde voll und ganz ausgeschöpft, und das ohne in die Extreme zu gehen oder die Trickkiste zu sehr zu bemühen. Es ist die sehr gut inszenierte Story, es sind die Darsteller, es ist der Wunsch, den Jay hat und der ihn antreibt – und das dargeboten in all seinen Facetten, so wie das Leben so eine Geschichte schreibt. In dem Fall spannend, mitreißend, emotional und zum Ende hin mit einem starke Finish.

Unser Fazit:

Mavericks macht alles richtig und die kleineren Schwächen sind unterm Strich nicht der Rede wert. Es ist definitiv ein Film, der einem leider viel zu früh gestorbenen Menschen, einem Surfer mit Leib und Seele, mehr als gerecht wird. Eben Geschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Allein die zahlreichen tollen Naturaufnahmen, welche die Mavericks fast greifbar vor Augen führen, verlangen Respekt und erzeugen staunen. Und mehr Respekt und Staunen erlebt man angesichts der sportlichen Leistung, die Jay und all die Surfer abliefern, wenn sie ihren persönlichen Triumpf auskosten und für einen kurzen Moment die große Welle scheinbar beherrschen. Selbst wenn man kein Surfer ist oder mit der Thematik an sich nicht viel anfangen kann, Jay und sein Lebenswerk überzeugt. Zusammen mit den tollen Aufnahmen ist Mavericks: Lebe deinen Traum ein Film, den man gesehen haben sollte.


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Kategorien: Filme Test
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Kommentare

  • Marcel sagt:

    Definitiv, kann ich so unterschreiben!

  • Sandra sagt:

    Bin total wertfrei an den Film ran – einfach eingelegt und geschaut und war total überrascht, hätte nicht gedacht, dass mich das “Surfer-Thema so kriegt”. Aber ist echt super erzählt und vor allem viele grandiose Naturbilder!

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