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Next-Gen – Steht ein erneuter Konsolen-Crash wie 1983 bevor?

Veröffentlicht 4. Oktober 2013 | 13:07 Uhr von Sandra




Crash

Geht es nach den Analysten von Superdata sowie einer neuerlichen Umfrage, könnte der Next-Gen ein neuerlicher Konsolen-Crash bevor bestehen. Als Grund wird angegeben, dass der Markt schlicht gesättigt sei und Kunden eher zurückhaltend auf die Next-Gen-Konsolen Playstation 4 und Xbox One reagieren würden. Diese Aussagen werden natürlich mit Zahlen belegt. Ein nach bestimmten Kriterien ausgesuchter Personenkreis (1.105 Teilnehmer) wurde  für die nachfolgenden Angaben befragt.

Anhand derer ergibt sich, dass bereits 79 Prozent wenigstens eine Konsole besitzen. Zudem kam heraus, dass im Schnitt sogar 2,6 Geräte pro Haushalt zu verzeichnen seien. Stellt sich die Frage, ob diese Kunden wirklich noch ein Gerät haben wollen? Parallelen mit 1983 werden gezogen, da es seinerzeit schon einmal ein ähnliches Phänomen gegeben hatte, denn es gab zahlreiche Hardware, die angeboten wurde, aber der Markt an sich war gesättigt, die Akzeptanz der Kunden und die Kauflust waren jedoch vergleichsweise gering:

Veteranen der Branche werden sich an an denKonsolen-Crash von 1983 erinnern, als der Markt mit Hardware übersättigt war. Die heutige Industrie sieht sich einem vergleichbaren Risiko gegenüber, vor allem da die installierte Hardware-Basis höher als jemals zuvor ist. Kunden sehne keine Veranlassung sich noch mehr Hardware ins Wohnzimmer zu stellen.

Weiter heißt es, dass heutzutage viel mehr Spieler als all die Zeiten davor gibt, deren Gewohnheiten sich allerdings geändert haben. Vor allem PC- und mobile Plattformen machten einen großen Teil aus und nur weil es heute mehr Spieler gibt, heißt das noch lange nicht, dass es noch mehr Hardware geben muss. Wichtig sei auch, dass man die Trends erkennen müsse, und die gingen wieder einmal hin zu sogenannten Mehrzweckplattformen (PC, mobile Geräte). Dies wird anhand von Zahlen ebenfalls verdeutlich.

Konsolen-Crahs hausgemacht und vorprogrammiert?

2008 haben die Konsolen die Gaming-Branching mit 42 Prozent dominiert, gefolgt vom PC mit 37 Prozent und gerade einmal fünf Prozent, welche sich für mobile Geräte (Handhelds jeglicher Form) ausgesprochen hatten. Inzwischen hat sich das Bild gedreht, wie es in dem Bericht heißt. So würden heutzutage über die Hälfte, sprich 51 Prozent, vorzugsweise auf dem PC spielen und nur noch 30 Prozent auf Konsole. Ergänzend hat der mobile Bereich den Markt erobert und ist in verschiedene Formen allgegenwärtig und immerhin 13 Prozent geben Handhelds und Co. als favorisierte Plattform an. Davon ableitend kann durchaus angenommen werden, dass der Markt eine gewisse Stagnation erfährt und sogar zusammenbrechen kann, denn Gewohnheiten ändern sich und der durchaus große Anstieg der Spielerzahlen muss nicht gleichbedeutend sein, dass es mehr Hardware braucht, denn diese würde sich im Vergleich nur unzureichend verkaufen.

An der Stelle noch interessant zu erwähnen ist, dass auch das Ausgabeverhalten in Sachen Gaming (Handel- u. Download-Versionen) seit dem Jahr 2000 gestiegen ist. Bezogen auf Amerika wurde 2000 im Durchschnitt für digitale Gaming-Inhalte gerade einmal ein Dollar pro Kopf ausgegeben. Im Jahr 2012 waren es bereits 14 Dollar. Und gesamt stiegen die pro Kopf Ausgaben im Gaming-Segment von 33 auf 50 Dollar.


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