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Oblivion – Blu-ray Review / Test

Veröffentlicht 10. Oktober 2013 | 18:06 Uhr von Sandra




Oblivion ist nicht die Verfilmung des vierten The Elder Scrolls-Teils, sondern ein futuristischer Thriller auf einer vernichteten Erde. Ein Krieg mit Plünderern wütete auf der Erde. Die Menschheit gewann zwar den Krieg, verlor aber ihren Heimatplaneten. Ob Tom Cruise in diesem post-apokalyptischen Setting überstehen und überzeugen kann, verraten wir euch in unserem Review zu Oblivion.

Jack ist ein Techniker auf der Erde. Einer der letzten, der den Planet überhaupt noch bewohnt. Die Menschheit hat einen vernichtenden Krieg gegen feindlichen Plünderer geführt und gewonnen. Dennoch wurde die Erde zu einem Grossteil zerstört und unbewohnbar gemacht, denn die feindlichen “Scavs” hatten den Mond zerstört und so die Umwelt der Erde in Unruhen gestürzt. Nun schwirren lediglich noch Drohnen auf dem Planeten herum, um die letzten Ressourcen sicherzustellen und in den Tet, eine Fluchtstation der Menschheit, zu liefern. Jacks Erinnerungen wurden aufgrund einer Sicherheitsmassnahme ausradiert, dennoch kann er sich an verschiedene Fetzen seines früheren Lebens erinnern. Kurz vor dem Ende seiner Laufbahn als Drohnen-Techniker entdeckt er ein Raumschiff, welches menschliche Körper beherbergt, einige davon leben noch. Die Angriffsdrohnen der Menschheit zerstören die meisten der Schlafkapseln, Jack kann aber eine retten. Die Frau, die sich darin befindet, bringt darauf seine ganze Ansicht ins Schwanken und er beginnt zu hinterfragen.

Oblivion-Screenshot-1

 

Interessantes Konzept eigenartig umgesetzt

Die Idee hinter Oblivion weiß zu gefallen. Eine verlassene, zerstörte Erde ist ein altbekanntes Konzept, welches in diesem Film gut funktioniert. Während die Visuals und der Soundtrack vollends überzeugen kann – dazu später mehr –, bleibt die Story etwas auf der Strecke. Nach etwa einer Stunde nimmt die Handlung eine Wendung, die so nicht vorhersehbar war, aber auch irgendwie nicht hätte sein müssen. Der Film versucht schlauer zu sein als er ist. Die Wendung wirkt etwas aufgesetzt und die Nebendarsteller, die diese einleiten, hätten ebenso gut gestrichen werden können. Danach verwickelt sich der Film etwas in Eigenheiten, welche nie wirklich miteinander harmonieren. Mit der Story hätte man mehr machen können, Schade.

Tom Cruise bleibt Tom Cruise

Für Oblivion konnte Tom Cruise als Hauptdarsteller gewonnen werden. Dieser leidet – wie auch viele andere Hollywood-Größen – darunter, dass man den Schauspieler Tom Cruise und nicht in diesem Fall Jack, die Figur, sieht. Trotz dieses Dilemmas liefert Cruise eine solide Leistung ab. Andrea Riseborough als Jacks Partnerin Vika macht ebenfalls einen sehr guten Job. Die Überlebende, die Jack findet, wird von Olga Kurylenko, dem ehemaligen Bond-Girl, gespielt und obwohl der Story-Strang mit ihr etwas fad ist, weiß sie zu gefallen. Mit Morgan Freeman konnte noch ein großer Name verpflichtet werden. Dieser Charakter wird aber total verschwendet und übergangen, was seinen ganzen Handlungsstrang völlig zunichte macht. Freeman an sich ist aber natürlich gewohnt cool.

Oblivion-Screenshot-2

 

Optisch und akustisch grandios

Was Oblivion beim Hirn verliert, gewinnt es beim Ohr und dem Auge wieder zurück. Visuell ist der Film spitze, wenn auch alles mit dem Computer gemacht. Die Erde, auf der Jack arbeitet, wirkt realistisch, die Bilder sind grandios. Riesige Weiten mit Bergen und Wäldern, als wäre man wieder im Jahr 0, sehr beeindruckend. Ebenfalls in die Sparte beeindruckend gehört der Soundtrack. Joseph Trapanese, der bereits bei Filmen wie Fast Five, The Bourne Legacy oder TRON: Legacy für die stimmige Musik sorgte, tut dies auch bei Oblivion. Wenn auch der Soundtrack dem von TRON: Legacy etwas ähnelt, macht er den Film in mehreren Szenen zu mehr als sie eigentlich sind. Die Qualität der Blu-ray ist klasse, sowohl im Bild als auch im Ton weiß die Scheibe zu gefallen, rein gar nichts auszusetzen.

Fazit

Oblivion hat seine Stärken definitiv in der Akustik und der Optik, schneidet sich mit der Story aber ins eigene Fleisch. Der Film versucht schlauer zu sein als er eigentlich ist und führt Charaktere ein, die zu wenig von Relevanz sind, als dass sie einem überhaupt interessieren könnten. Dennoch kann man sich Oblivion durchaus ansehen, alleine wegen dem Soundtrack und den starken Visuals.

 

Herzlichen Dank an FreeZZa für diesen Film-Test


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Kategorien: Filme Test
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