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Pacific Rim – Blu-ray (2D) Test / Review

Veröffentlicht 10. Februar 2014 | 9:21 Uhr von Mucho Sicko




Pacifik-Rim

Turmhohe Riesenmonster aus dem Meer die es locker mit Godzilla aufnehmen könnten bedrohen die Welt und die einzige Möglichkeit dieser Gefahr Herr zu werden sind ebenso große, bestens bewaffnete High Tech Kampfmaschienen. Was Meisterregisseur Guillermo del Toro (Hellboy) mit allerneuster Tricktechnik und reichlich Budget aus dieser Thematik heraus kitzelt, lest Ihr in unserem Test.

Story

Am 10.  August 2013, dem später “K-Day” genannten Tag, öffnet sich ein interdimensionales Portal, der Breach, mitten in der Bucht von San Francisco und ein riesenhaftes Monster entsteigt dem Ozean. Das Biest zerstört mehrere Städte und tötet zigtausende Menschen, bevor es schließlich von der U.S Armee und der britischen Royal Airforce zur Strecke gebracht werden kann. Das war aber nur der erste Angriff von vielen weiteren und die Menschen erkennen schnell, dass den außerirdischen Aggressoren, den Kaiju, mit konventionellen Waffen nicht beizukommen ist.
In einem Akt der zwanghaften Verbrüderung, setzen sich die Regierungen der Welt zusammen und ersinnen eine spektakuläre Verteidigungsstrategie.
Es werden alle Ressourcen mobilisiert um riesige,  ca. 80 Meter hohe und tausende Tonnen schwere Kampfroboter, die sogenannten “Jaeger”, zu bauen, die mit blanker Stahlfaust und auch mit brachialer Plasmafeuerkraft den Kaiju entgegen treten sollen. Der Plan geht zunächst auch auf, die jeweils von 2 Piloten, die quasi als rechte und linke Gehirnhälfte fungieren, gesteuerten Jaeger verzeichnen einen Sieg nach dem anderen gegen die Ungeheuer aus dem Meer.

Pacifik-Rim-Screenshot-4

Doch die Kaiju werden bei jedem Durchbruch durch den Breach größer, stärker und auch aggressiver, sodass die Jaeger bald nicht mehr effektiv gegen sie antreten können. Ein Roboter nach dem anderen wird zerstört, so auch “Gipsy Danger”, der Jaeger, der von den Brüdern Raleigh und Yancy gesteuert wird. Bei einem Zweikampf zwischen dem Jaeger und dem mächtigen Kaiju Leatherback, wird Gipsy Danger fast komplett zerstört und Yanzy stirbt im Kampf. Mit letzter Kraft manövriert Raleigh den defekten Mech in Sicherheit und bricht zusammen. Das Jaeger-Programm scheint dem Ende geweiht.
Die Regierungen der Welt haben kein Vertrauen mehr in das Jaeger-Programm und setzen von nun an auf die gute alte Defensive. Sie beginnen eine gigantische Mauer entlang der Küstenlinien zu errichten.
Raleigh, der mittlerweile aus dem Jaeger-Programm ausgeschieden ist, arbeitet als Schweißer an ebenso einer Mauer-Baustelle als sich nach 5 Jahren der vermeintlichen Ruhe ein nie zuvor gesichteter Kaiju-Typ mit Leichtigkeit durch einen Mauerabschnitt in der Nähe von Sydney boxt und die Stadt dem Erdboden gleichmacht.
Auf eigene Faust reaktiviert der ehemalige Leiter des Jaeger-Programms, Marshall Stacker Pentecost, die letzten noch existierenden Jaegereinheiten in einer geheimen Basis, dem “Shatterdome”, in der Nähe von Hong Kong. Eine letzte Schlacht soll geschlagen und die Apokalypse abgewendet werden. Der Breach muss verschlossen werden… Um jeden Preis.

Pacifik-Rim-Screenshot-2

Guillermo del Toro und Travis Beacham führen in Pacific Rim zwei (vornehmlich in Japan berühmte) Filmgenres zusammen. Da ist zum einen das Genre des Kaiju-Eiga.  Kaiju steht in der japanischen Filmwelt vornehmlich für die auch bei uns sehr beliebten Monsterfilme a la Godzilla usw. Die bekanntesten Genrevertreter stammen aus den Studios der Produktionsfirma “TOHO”. Zum anderen wird das Genre der sogenannten Mecha-Filme beigefügt. Mechas sind riesige humanoide (menschenähnliche) Kampfmaschinen, die zumeist von Piloten, die sich im Kopf des Mechas befinden, gesteuert werden, wie unter Anderem im Genreklassiker Robot-Jox aus dem Jahre 1990.

Quasi “Gunhead” vs. “Godzilla” in edelster High-End Optik.
Eigentlich sollte man Pacific Rim böse sein (wenn das überhaupt geht), denn zum einen wurde Tom Cruise, der die Rolle des Marshall Pentecost übernehmen sollte, gestrichen, oder Cruise hat gekniffen, wer weiß das schon genau? Und zum anderen, was viele Del Toro Fans hart getroffen hat, wurde für Pacific Rim ein anderes, lange lange Jahre erwartetes Projekt gekippt und auf unbestimmte Zeit gecancelt, nämlich die filmische Umsetzung von H.P. Lovecraft´s Meisterwerk: “Die Berge des Wahnsinns”.

Naja, warum um nicht vorhandene Filme oder Stars weinen, wenn man doch mit Pacific Rim eine Action-Monster-Mecha-Perle in den Händen halten darf, die Ihresgleichen sucht. Eine Materialschlacht in feinsten hochaufgelösten Bildern und mit brachialem Sound. Nein ehrlich, was uns mit Pacific Rim an CGI- und Klangeffekten geboten wird kann ohne jeden Zweifel als neue Referenz bezeichnet werden.
Die zugegeben recht schwache Story, die “Breach”-tiefen Logiklöcher und das teilweise nicht gerade oscarreife Spiel der Darsteller wird von der Bilderflut mir nichts dir nichts eingeebnet. Wen interessiert’s da schon was die zwei deutschen Wissenschaftler, die sich der Studie der Kaiju verschrieben haben, so daherreden, wenn man doch im nächsten Moment dabei zusehen darf wie eine riesige Kampfmaschine mit einem Schiff als Baseballschläger bewaffnet durch eine asiatische Metropole stapft, um ein gigantisches Monster zu vermöbeln. Wer damals die ersten Teaser und Trailer von Pacific Rim gesehen hat, erwartete sicherlich sowieso keinen tiefgründigen Arthaus-Film.

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Bild & Ton

Das absolut knackig scharfe Bild mit seinem hohen Detailgrad bietet satte Farben und einen hervorragenden Schwarzwert, Bildrauschen und Kompressionsspuren sind kaum zu bemerken. Die richtige Hardware vorausgesetzt, verbreitet Pacific Rim ein ausgezeichnetes HD Feeling. Besonders hervorzuheben ist die beeindruckende Plastizität in manchen Szenen, die einem schon fast ein wenig wie 3D vorkommt. (getestet wurde die 2D Blu-ray von Pacific Rim)

Die deutsche DTS-HD Master Audio 7.1 Tonspur bietet eine sehr kraftvolle und dynamische Abmischung mit ausgewogener Balance und satten Bässen, die dem Subwoofer zeigen wozu er gebaut wurde. Der Soundtrack von Ramin Djawadi, passt sich hervorragend in den Film ein und wirkt zu keiner Zeit störend oder aufgesetzt. Die Dialoge sind immer gut und klar zu verstehen, ob in den mitreißenden Actionszenen oder den eher seltenen ruhigen Momenten.

Bonus

Audiokommentar von Guillermo del Toro / Fokus Punkte (ca. 62 min.) / Das Notizbuch des Regisseurs / Drift Space (ca. 5 min.) / Die digitale Kunst in Pacific Rim (ca. 17 min.) / Shatterdome / nicht verwendete Szenen (ca. 4 min.) / verpatze Szenen (ca. 4 min.) Das komplette und wirklich umfangreiche Bonusmaterial  befindet sich bis auf den Audiokommentar und die Fokuspunkte auf einer separaten Disc und liegt in HD vor.

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Fazit

Hirn ab und zu aus, aber die Augen und Ohren ganz weit aufgesperrt. Pacific Rim ist ein Actionfeuerwerk für das Blu-ray gemacht wurde. Bombastische Kampfszenen zu Lande, zu Wasser und auch in der Luft in fantastischer Optik lassen uns eins ums andere Mal die Kinnlade herunterklappen. Bild und Ton auf absolutem Referenz-Niveau und ein sehr umfangreiches Bonusmaterial komplettieren dieses tolle Heimkinoerlebnis. Kleine Randbemerkung und mini-Spoiler: Seht Euch den Abspann komplett an, erstens ist er sehr gut gemacht und zweitens gibt es noch eine kleine Überraschung … Schmunzler garantiert.

Ausstattung der Pacific Rim Blu-ray

Vertrieb:
Warner Home Video

Schauspieler:
Burn Gorman, Charlie Day, Charlie Hunnam, Clifton Collins jr., Heather Doerksen, Idris Elba, Max Martini, Rinko Kikuchi, Robert Kazinsky, Robert Maillet, Ron Perlman.

Regisseur:
Guillermo del Toro

Produktion:
USA / 2013

Altersfreigabe:
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

Sprachen:
Deutsch DTS 7.1 / Englisch DTS-HD MA 5.1 / u.A.

Spieldauer:
131 Minuten

 


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