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Project Totem – Angespielt / Vorschau von der Gamescom 2014

Veröffentlicht 13. August 2014 | 18:14 Uhr von Jan Clement




Project-Totem

Nach ihrem ersten Spiel für die Xbox One und Xbox 360 – Max: The Curse of Brotherhood – kommt nun von Press Play mit Project Totem das nächste ID@Xbox Spiel für die beiden Konsolen, wobei dies ursprünglich nur eine Spielerei neben dem entwickeln von Max war. Der Platformer mit den Totems fokussiert sich auf einige einfache Elemente und ist gerade dadurch so genial erfrischend zu spielen.

Schon einen Tag vor der eigentlichen Gamescom 2014 konnten wir im Dorint Hotel in Köln zusammen mit den Entwicklern das Spiel anspielen. Diese hatten sich in der Präsidentensuite des Hotels eingemietet und empfingen dort in gemütlicher und heimischer Atmosphäre die Presse. Anspielen konnten wir einigen Einzelspieler Levels und auch den Coop-Modus. Zudem wurden noch einige Levels gezeigt, die im späteren Verlauf des Spieles lagen und vorgespielt wurden, da man für diese etwas Übung brauchte.

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Bei Project Totem habt ihr die Aufgabe ein großes Totem aus einzelnen Teilen wieder zusammen zu setzten, indem ihr diese Level für Level einsammelt. Das Ganze findet im Rahmen eines Konflikts zwischen Gut und Böse statt, wirkt aber nur als Rahmenhandlung für das Spiel, was jedoch nicht negativ zu verstehen ist. Die Teile, welche ihr am Ende eines Levels erhaltet, sind unterschiedlich, je nachdem wie gut ihr die Level abschließt. Sterbt ihr nie und sammelt alle Dreiecke ein, erhaltet ihr ein besonders schönes Teil für das große Totem. Sterbt ihr häufig und sammelt weniger Teile, wird das Stück vom Totem nicht so imposant aussehen.

Der Kniff des Spieles liegt darin, dass ihr zu jeder Zeit immer zwei Totems gleichzeitig steuert, welche sich noch teilweise auf eigenen Ebenen befinden und man zwei Levelstrukturen beachten muss. Man muss sich zu Beginn daran gewöhnen, immer erst zweimal zu schauen bevor man springt, läuft oder die Charaktere tauscht, denn was ihr mit den einem Totem macht, macht ihr auch mit dem anderen Totem, da diese stets eure Eingaben synchron ausführen.

Viel mehr will das Spiel auch schon gar nicht sein, als ein reiner Platformer mit zwei Totems. Mit nur einem Ziel, ist es wesentlich einfacher ein gutes Ergebnis zu erzielen, anstatt sich auf mehrere Faktoren fokussieren zu müssen. Laut Aussage der Entwickler ist auch genau dies eine Art von Spiel wie sie noch auf der Xbox One fehlen. Einfache Arcade oder Indie Spiele, welche nur wenige Gameplay Elemente im Fokus haben und keine breite Masse wie die Triple-A Spiele bedienen wollen. Das Design ist ebenfalls entsprechend simpel. Anstatt alles in einer Pixel-Optik, also rechteckig zu gestalten, hat man sich für Dreiecke entschieden, wodurch das ganze Spiel einen einmaligen Look erhält.

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Die Rätsel und Attribute, wie zum Beispiel Flügel für die Totems oder Kanonen, bleiben während des Spieles und mit laufendem Fortschritt stets fordernd und wachsen mit dem Spieler. Diese bleiben dabei aber immer schaffbar und passen gut in den Spielfluss, womit diese nicht wie eine Unterbrechung wirken, da man nur kurze Zeit an einer Stelle verbringt.

Der gesamte Einzelspieler wird aus 3 Welten – Untergrund, Erde und Luft – bestehen, jede mit jeweils 8 Levels versehen. Die Spielzeit eines Level liegt zwischen gut 5 bis 15 Minuten und ein geübter Spieler sollte laut Aussage der Entwickler für den gesamten Einzelspieler an die 4 Stunden brauchen. Außerdem bietet das Spiel auch einen Koop-Modus mit 10 Levels, für welche ihr noch einmal weitere 2 Stunden Spielzeit laut Aussage einberechnen könnt.

Der Platformer vom dänischen Entwicklerteam, rund um die Brüder Bo und Asger Strandby soll nach Möglichkeiten noch dieses Jahr erscheinen. Momentan befände man sich laut Aussage der Entwickler noch dabei die Level vom Design fertig zu stellen und diese auf Fehler zu kontrollieren. Der Entwickler hofft in zwei Monaten das Spiel fertig gestellt zu bekommen. Preislich wird sich das Spiel im unteren Segment im Xbox Store finden, was wir bei diesem Umfang für gerechtfertigt halten. Auf lange Sicht, habe man auch den Plan das Spiel auf andere Plattformen zu bringen, jedoch würde dies aufgrund der Microsoft-Exklusivität noch sehr lange dauern.

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Fazit

Project Totem wird für uns ein Pflichtkauf sein. Das simple Gameplay kann vollends überzeugen, denn das Spiel macht das, was es sein will genau richtig. Ein fordernder aber fairer Platformer, bei welchem man stets den Controller nehmen kann und eine Runde spielen. Sei es alleine oder zu zweit und das Ganze noch für schmale Münze.


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Kategorien: Gamescom 2014 Spielemessen Vorschau Xbox 360 News Xbox One News
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