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Razer Taipan – Gaming-Maus bittet zum Test

Veröffentlicht 25. Juli 2012 | 9:46 Uhr von Ricky




Razer Taipan Gaming-Maus

Wer kennt es nicht, das grüne Schlangensymbol, welches das Erkennungszeichen der Razer Produkte darstellt. Auch ihr neuster Streich, die Razer Taipan Gaming-Maus, wartet mit diesem Symbol auf, das mit seiner grünen Beleuchtung jedem Betrachter sofort ins Auge sticht. Rein auf das Optische bezogen, bekommen wir eine schnörkellose und auf das Wesentlichste reduzierte Maus zu Gesicht, die sowohl mit der linken als auch der rechten Hand bedient werden kann.

Durch das recht schlanke und glatte Design erscheint die Maus sehr filigran, ohne jedoch dabei „zu putzig“ zu wirken. Die gummierten Flächen an den Seiten verleihen der Maus eine gute Griffigkeit für Palm-Grip (ganze Hand liegt auf) als auch Fingertip (nur die Fingerspitzen) Nutzer. Leider werden wohl alle, welche über eine etwas größere Hand verfügen, auf Fingertip umsteigen müssen, da die Razer Taipan sehr flach-bauchig daher kommt, so dass das Nutzen mit der gesamten Handfläche, die Hand bei längeren Spiel-Sessions etwas verkrampfen lässt.

Optik ist nicht alles

Razer Taipan Gaming-MausDa die Razer Taipan für Links- als auch Rechtshänder geeignete ist, sind auf beiden Seiten der Maus Zusatz-Tasten angebracht, welche sich über die Treibersoftware konfigurieren, als auch mit Makros versehen lassen. Aber auch alle anderen Tasten können neu belegt werden, wodurch die Maus sehr flexibel eingesetzt werden kann. Leider liegt die Treiber-Software „Synapse 2.0“ nicht der Maus bei und muss gesondert von der Razer Website runtergeladen werden. Um „Synapse 2.0“ nutzen zu können, ist eine Anmeldung bei Razer zwingend erforderlich, da es sich nicht um einen Standard-Treiber handelt, sondern ein „Cloud“-Dienst, der mit in das Stück Software integriert wurde. Das hat immerhin den Vorteil, dass man seine Maus-Konfiguration immer und überall abfragen kann, Internet-Anschluss vorausgesetzt. Doch sind wir mal ehrlich, wer nicht gerade mit seiner Razer Taipan umherreist und sie ständig an anderen Rechner nutzt, wird diese Funktion nicht zwingend benötigen. Hier wäre ein alternativer Treiber wünschenswert gewesen, vor allem einer, der nicht zwingend eine Anmeldung und einen Internet-Zugang voraussetzt. Wer hingegen seine Maus ohne die Zusatz-Software nutzen möchte, kann dies natürlich auch tun, da Windows 7, welches wir im Test benutzt haben, die Maus ohne Klagen erkennt. Doch auf diese Weise genutzt, beraubt man sich sämtlichen Konfigurations-Möglichkeiten. Denn außer den direkt hinter dem Mausrad angebrachten Tasten zur Einstellung der Empfindlichkeit, gibt es keine Möglichkeit die Razer Taipan seinen Wünschen anzupassen. Auch auf zusätzliche Gewichte, in der Regel für vor allem Viel-Gamer ein wichtiges Merkmal, wurde gänzlich verzichtet.

Ohne Meckern und Klagen

Razer Taipan Gaming-MausSehr angenehm ist die Razer Taipan in der Nutzung: Alle Tasten funktionieren tadellos und haben einen angenehmen Druckpunkt. Auch das Mausrad rastet sauber ein, ohne ein schwammiges Gefühl zu vermitteln, was durch die angenehme Gummierung, welche sich – wie erwähnt – auf dem Rad befindet, noch unterstützt wird. Auch die Abtastung der Maus ist hervorragend und dabei ist die Taipan auch noch sehr „großzügig“ was den Untergrund betrifft: Egal ob blanker,(Holz)-Schreibtisch oder hochwertiges Maus-Pad (ebenfalls Razer), nie lies uns die kleine Taipan im Stich. Hierfür dürfte die Kombination aus Laser- und Infrarot-Abtastung der Razer Taipan verantwortlich sein, die eine deutlich bessere Erkennung und Genauigkeit zulässt. Wir empfehlen jedoch grundsätzlich ein anständiges Maus-Pad zu nutzen, da dies die Genauigkeit als auch das Gleitverhalten deutlich verbessert.

Das Anschluss-Kabel mit seinen vergoldeten USB-Stecker wirkt sehr wertig und weist auch eine anständige Länge auf. Ebenfalls die Ummantelung des Kabels trägt zum positiven Gesamteindruck bei, und schützt natürlich das Kabel zusätzlich. Ein kleiner Wermutstropfen, zumindest für alle die der englischen Sprache nicht ganz so mächtig sind, ist der Umstand, dass die Anleitung wieder einmal nur in englischer Sprache der Maus beiliegt.

Hier die technischen Daten des Herstellers in der Übersicht:

  • 4G Dual-Sensor-System – 8200dpi
  • Design für Rechts- und Linkshänder geeignet
  • Razer Synapse 2.0-ready
  • 9 programmierbare Hyperesponse-Tasten
  • 1.000 Hz Ultrapolling / 1 ms Reaktionszeit
  • Beschleunigung bis zu 200 IPS (Inch Pro Sekunde) und 50 G
  • Ungefähre Abmessungen: 124 mm / 4,88” (Länge) x 63 mm / 2,48” (Breite) x 36 mm / 1,42” (Höhe)
  • Ungefähres Gewicht: 132 g / 0,29 lbs

Fazit:

Mit der Razer Taipan hat der Hersteller ein wirklich anständiges Stück Hardware veröffentlicht. Alle Tasten reagieren ohne Meckern und Murren, dass Mausrad arbeitet fast geräuschlos, und die Abtastung des Untergrundes ist mit seinen 8200dpi wirklich absolute Oberklasse. Eher weniger gefallen hat uns, das die Maus sehr flach ausgefallen ist, und dadurch die Nutzung mit der ganzen Handfläche etwas unangenehm war. Leider verkrampften sich nach einer längeren Spiel-Session die Finger. Hier sollte Razer eventuell noch etwas nachbessern. Ebenso in Sachen Treiber: Es ist sicher zeitgemäß, alles in die Cloud zu verlagern, aber ein „normaler“ Nutzer, welcher seine Maus nicht ständig an anderen Computern betreibt, wir die Cloud Funktion nie wirklich nutzen. Auch der Registrierungs-Zwang wird dem einen oder anderen User sauer aufstoßen, da sich der Sinn nicht nachvollziehbar ergibt einen Account anzulegen, und das „nur“, um einen Treiber nutzen zu können. Dieser Punkt relativiert sich jedoch dahingehend, da Razer seiner Taipan Gaming-Maus die Einstufung „Expert“ verpasst hat, und sich somit ganz klar mit der Taipan an die Hardcore-Gamer richtet. Aber auch im täglichen Gebrauch am Rechner, abseits der Spiele, macht die Razer Taipan eine sehr gute Figur. Hier dürfte sich nur der Preis von rund 80 Euro etwas negativ erweisen. Trotz den kleinen, nicht wirklich schwerwiegenden Mankos sprechen wir für die Razer Taipan eine absolute Empfehlung aus, und können sie jedem wärmstens ans Herz legen.

Vielen Dank an Razer für die Bereitstellung eines Testexemplars


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