Red Johnson’s Chronicles – One Against All - Vorschau / Preview - insidegames

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Red Johnson’s Chronicles – One Against All – Vorschau / Preview

Veröffentlicht 12. September 2012 | 21:04 Uhr von Sandra




Red Johnsons Chronicles - One Against All

Vergangene Woche Donnerstag, 6. September 2012, hatten wir einen überaus interessanten Termin in München, der uns die Gelegenheit gab Red Johnson’s Chronicles – One against all (PC, PSN, XBLA) einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Der Titel ist, vor allem für Freunde des guten alten (Point’n Click) Adventure keine Unbekannte, denn One against all ist bereits der zweite Teil rund um den Privatdetektiv Red Johnson. Neben den spielerischen Ein- und Ansichten, die wir gewinnen konnten, stand uns vor allem auch Marketing und Business Development Director Djamil Kemal vom zuständigen Entwickler lexisnumérique Rede und Antwort. Und was wir alles während der ca. zwei Stunden erlebt haben, wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Red Johnson’s Chronicles - One Against All - Pub Eines muss man dem französischen Entwickler wahrlich lassen – sie haben Humor und vor allem Erfolg. Bedenkt man, dass lexisnumérique u.a. mit Pferdespiele für insbesondere junge Mädchen Verkaufszahlen vorlegen kann, die einem Call of Duty ebenbürtig sind. Aber wen interessieren schon Verkaufszahlen von Pferdespielen und die rosa rote Welt von kleinen Mädchen? Nichts desto weniger bietet das Portfolie der Franzosen diverse andere Marken für verschiedene Plattformen, die allesamt mehr als nur ein paar Abnehmer gefunden haben und noch finden.  Und so setzt man nun einmal mehr auf den etwas chaotischen, dafür aber umso mehr charmanten, scharfsinnigen, gelegentlich auch verwirrten Privatdetektiv Johnson.

Erfahrung schützt bekanntlich nicht vor Fehlern und so räumt Djamil gleich zu Anfang ein, dass man sich die Kritik der Spieler und gewonnenen Fans zu Herzen genommen und sich vor allem die – Zitat „cheesy Animations of the Characters“ des ersten Teils  zur Brust genommen und verfeinert hat. Und wir können anhand des gezeigten Materials bestätigen, dass Johnson und all die anderen Charakter ein deutlich feineres Bewegungs-Repertoire aufweisen. Ohnehin spielt Red Johnson’s Chronicles – One against all sehr mit optischen Raffinessen und vielen Details. Speziell für die Gattung Point’n Click Adventure ist das durchaus eine Besonderheit. Die Umgebungen wirken lebendig, auffallend hübsch, ansprechend und vermitteln Tiefe. Dafür sorgen auch die Vorlagen, an denen sich lexisnumérique orientiert haben, welche Pate für nicht nur die Umgebungen, sondern auch die Charaktere, die Musik, etc. standen. Ein wenig 40er Jahre plus Film Noir trifft auf 70er Jahre Starsky & Hutch die sich aber mit CSI-Methoden im Hier und Jetzt bewegen. Eine gekonnte Mischung, die – darüber sind wir uns einig – den Beweis antritt, dass zum einen das Adventure-Genre ganz und gar nicht tot ist und zum anderen der Sprung in die Neuzeit mehr als schaffbar ist – sofern man in der Lage ist bewusst bestimmte Stilmittel ein- bzw. umzusetzen.

Red Johnson’s Chronicles - One Against All - Computer Artwork Ein ganz wesentlicher Faktor ist auch, so Djamil weiter, dass die größte Herausforderung nicht etwa die Optik oder am Ende die Animationen sind. Vielmehr ist es eine gut gemachte Story, sinnige, gern aber auch mal absurde, spaßige Dialoge, die den Spieler bei Laune halten – Zitat: “Nothing’s that hard than writing a good Story”. Auch muss eine Geschichte und die damit verbundenen Dialoge dafür sorgen, dass der Spieler Lust hat sich dem ganzen Gerede zu stellen. Ohnehin ein wichtiger Aspekt für ein Point’n Click Adventure, denn allzu gerne verstecken sich nützliche Informationen in den Aussagen anderer. Um dem gesamten Flair auch gerecht zu werden, hat man sich bei lexisnumérique dazu entschieden, den Charakteren englische Sprache, und das recht Lippensynchron, in den Mund zu legen. Je nach Land kann dann der passende Untertitel gewählt werden, so dass für Spieler keine Missverständnisse entstehen.

Das gebotene Szenario in Red Johnson’s Chronicles – One against all ist linear ausgefallen – sozusagen als Hilfestellung für alle Spieler. Da wir an dieser Stelle in Sachen Story nicht zu viel spoilern wollen, denn das solltet ihr – wenn denn – selbst herausfinden, nur so viel: Das Spiel beginnt mit einem kurzen Flug durch das Ende des ersten Teils – Red Johnson’s Chronicles. An der Stelle sei angemerkt: Ihr müsst den ersten Teil nicht gespielt haben, da beide Teile zwar miteinander verbunden, aber unabhängig voneinander agieren und damit spielbar sind. Wer mehr Hintergründe, mehr über die Charaktere wissen möchte, spielt eventuell erst den ersten Teil (PSN), ansonsten ist dies nicht nötig. Alles was ihr wissen müsst, bekommt ihr mit dem Intro serviert und sehr schnell werdet ihr feststellen, warum der Untertitel „one against all“ („einer gegen alle“) gewählt wurde. Das Johnson’s Bruder in der Bredouille steckt und Reds Freundin irgendwie mit drin hängt, können wir verraten – alles andere solltet ihr jodoch auch der Spannung wegen selbst erspielen, denn die kommt zweifelsfrei auf – gepaart mit einer guten Portion Neugierde.

Red Johnson’s Chronicles - One Against All - Office Bei all den Spielszenen, die wir zu Gesicht bekommen haben zeigte sich, dass besonders die Entdecker- und Experimentierfreunde unter euch ihre helle Freude an dem Titel haben werden. Jeder relevante Schritt wird sozusagen im Spiel eigenen Journal notiert. Auf diese Weise habt ihr eine perfekte Übersicht über z.B. gefundene Beweise, die es gilt an verschiedenen Stellen zu nutzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr Fingerabdrücke auswerten müsst, so dass ihr einen Verdächtigen einer bestimmten Tat überführen könnt, einen Zeugen zum Reden bringt, usw.. Ebenfalls chronologisch aufgelistet sind eure wichtigen Spielschritte, die zur Lösung führen. Ihr könnt checken, ob ihr alles erledigt habt oder was ggf. noch offen ist – und ohne das euch genau gesagt wird was zu tun ist, denn die offenen Posten sind – tada – mit Fragezeichen versehen; Ergo liegt es an euch, herauszufinden, was fehlt. Gesäumt werden diese Optionen durch das – ganz klar – eigentliche Spielen selbst, da ihr euch nicht nur um die meistens logischen Vorgänge kümmert. Es gibt genug, eben ganz Adventure-typisch, Aktionen, bei denen eure Kreativität gefragt ist und es ans Ausprobieren geht. Ihr vermutet im Spind eurer Freundin einen wichtigen Tipp, eine Spur, die euch weiterführt, wisst aber die Kombination nicht? Da scheint guter Rat, teuer, oder nicht?! Umgucken ist angesagt, experimentieren und dabei feststellen, dass ein Kassettenrekorder zusammen mit einer Muhdose einen Teil der Schlosskombination ausspuckt! Zehn Briefkästen und alle sehen verdächtig aus? Doch wie gehen die verflixten Dinger auf? Probieren geht über Studieren sagt ein Sprichwort und daran solltet ihr euch halten. Und solltet ihr wirklich mal in die Enge getrieben nicht mehr vor noch zurück wissen, Hilfe naht und zwar auf Knopfdruck. Unterteilt in verschiedene Möglichkeiten und unterschiedlich teuer – ja, nichts ist umsonst, kann sich ein wertvoller Tipp gekauft werden, der euch auf die Fährte zurück bringt.

Unser Fazit dieser Vorführung:
Wir hatten de Facto einen sehr unterhaltsamen, amüsanten und vor allem spannenden Adventure-Nachmittag. Red Johnson’s Chronicles – On angaist all scheint all das Gute, was man von einem Point’n Click Adventure erwarten darf/kann zu vereinen. Eine partiell skurril aber gut-sauber anmutende Optik, gespickt mit verschiedenen Facetten unterschiedlicher Epochen und gleichzeitig doch sehr modern überzeugt. Auffallende, charismatische Figuren, die gern auch mal fluchen, Zeter und Mordio schreien, hin und wieder zulangen, mit Fäusten oder auch Waffen, dazu in manchen Situationen sehr redselig sind ergänzen in all ihren Details den grafischen Auftritt. Hier sei noch angemerkt, dass sich die Sprecher wahrlich viel, viel Mühe gegeben und jede Menge Leidenschaft in die Waagschale geworfen haben. Es ist ein akustischer Genuss, den Jungs und Mädels im Spiel zuzuhören. Vor allem gerade und auch, weil bissiger, schwarzer Humor stets mit von der Partie ist.

Laut Djamil dürfen – wir sagen jetzt mal „Normalspieler“, ca. 6-8 Stunden randvoll mit Aufgaben gefühlte Spielzeit erwarten; Wer indes von Natur aus, sagen wir mal salopp, jeden Furz, Tod und Teufel ausprobieren mag, der ist bei diesem Spiel nicht nur richtig, sondern definitiv gut bedient und wird viel zu entdecken finden.

Wir denken, Red Johnson’s Chronicles – One against all ist eine Perle, die das viel zu grau gewordene Einerlei an – wir nennen sie jetzt mal  – üblichen Standardspiele farblich gehörig aufwertet. Der Titel mag sicher nicht für jedermann/frau die richtige Wahl sein – aber wer nur ein bisschen was übrig hat für verrückten Humor, eine gute Story, verzwackte Rätsel, kuriose Ideen serviert mit sehr angenehmer Optik, der sollte sich einen Ruck geben und einen Versuch wagen. Und Gelegenheit habt ihr seid heute dazu, da Red Johnon’s Chronicles – One against all im PSN-Store als auch auf dem Xbox Live Marktplatz erschienen ist. Demos stehen ebenfalls bereit, so dass ihr selbst einmal vorfühlen könnt – oder ihr wartet einfach auf unser Review, dass diese Tage noch Online gehen wird; Und natürlich vergessen wir auch einen hilfreichen Leitfaden nicht!


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