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Revenge – Staffel 4 im DVD-Test

Veröffentlicht 15. Oktober 2016 | 22:26 Uhr von Marcel




revenge

Mit der vierten Staffel von Revenge geht eine durchwegs gelungene und spannende TV-Serie zu Ende. Ob die Serie nach wie vor überzeugen kann oder zwischenzeitlich die Luft draussen ist, verraten wir im Test zu Revenge Season 4. Eines ist sicher, die Macher ziehen nochmals sämtliche Register um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Die Geschichte rund um Emily Thorne könnte nicht spannender sein. Ihr Vater David Clarke ging unschuldig in den Knast und ist gestorben. Grund genug für Emily um einen bitteren und bösen Rachefeldzug gegen sämtliche Spielfiguren anzutreten, die am Ableben ihres Vaters beteiligt waren. Zwischenzeitlich ist Revenge auf dem Höhepunkt angelangt. 2011 startete Revenge im Fernsehen, die erste Staffel haben wir ebenfalls einem Test unterzogen, und erfreut sich großer Beliebtheit. Nicht zuletzt, weil sich die beiden Hauptdarstellerinnen Victoria Grayson (gespielt von Madeleine Stowe) und Emily Thorne (gespielt von Emily VanCamp) ein Psycho-Duell vom Feinsten liefern.

Revenge-Season-4-Screen-01

Wie bereits im letzten Absatz erwähnt, hat Emily einen persönlichen Rachefeldzug geplant um ihren Vater zu rächen. Um die Pläne zu verwirklichen hat sie einen neuen Namen angenommen. Amanda, so heißt Emily in Wirklichkeit, hat den Vergeltungsschlag von A bis Z durchgeplant. So zieht sie in die direkte Nachbarschaft der Graysons in die alte Strandhütte, wo sie damals mit ihrem Vater gelebt hat. Dadurch hat sie ihr Ziel stets im Auge, denn die Graysons sind maßgeblich an der Tragödie Schuld. Doch die Rache stellt sich als weitaus schwerer heraus als geplant. Ihre Widersacherin Victoria ist mit allen Wassern gewaschen und lässt sich nicht so einfach unterkriegen. Entsprechend schießt sie jeweils zurück.

Die vierte Staffel macht genau das, was die Serie am besten kann. Sie fesselt den Zuschauer vom Anfang bis zum Ende. Gut, so manche Handlung wirkt erzwungen und in die Länge gezogen. Dennoch fiebert man mit den einzelnen Figuren regelrecht mit, weil man die Gefahren oder Fallen als Zuschauer bereits erkannt hat, aber der Lieblingscharakter noch nichts von dieser ahnt und weiß. Genau das ist auch der Punkte, warum Revenge so viel Spaß und Freude bereitet. Leider, so muss man ehrlich sein, wirkt die vierte Staffel eher erzwungen um in einem großen Finale zu enden.

Revenge-Season-4-Screen-02

Die Schauspielerischen Leistungen der einzelnen Akteuren sind absolut einwandfrei. Den einen oder anderen Charakter hat man eventuell auf dem Kieker, weil das Offensichtliche nicht offensichtlich genug ist und man sich die Wahrheit schön redet. Aus technischer Sicht kann die DVD überzeugen. Sowohl dem Bild als auch dem Ton kann man nichts Negatives ankreiden. Als Boni warten ein paar zusätzliche Szenen als auch Pannen vom Dreh.

Episoden-Guide zu Revenge Staffel 4

Episode 01 – Wiedergeburt (Renaissance)
Episode 02 – Enthüllung (Disclosure)
Episode 03 – Asche (Ashes)
Episode 04 – Gegenüberstellung (Meteor)
Episode 05 – Konsequenzen (Repercussions)
Episode 06 – Misstrauen (Damage)
Episode 07 – Hinterhalt (Ambush)
Episode 08 – Kontakt (Contact)
Episode 09 – Information (INTEL)
Episode 10 – Abbitte (Atonement)
Episode 11 – Abschied (Epitaph)
Episode 12 – Wahnsinn (Madness)
Episode 13 – Entführung (Abduction)
Episode 14 – Familie (Kindred)
Episode 15 – Erbschaft (Bait)
Episode 16 – Gegenschlag (Retaliation)
Episode 17 – Verlust (Loss)
Episode 18 – Geständnis (Clarity)
Episode 19 – Interview (Exposure)
Episode 20 – Explosion (Burn)
Episode 21 – Alibi (Aftermath)
Episode 22 – Inszenierung (Plea)
Episode 23 – Ende (Two Graves)

Revenge-Season-4-Screen-03

Fazit

Es ist geschafft. Die vielversprechende Serie Revenge hat nach vier Staffeln und zig Folgen ein Ende gefunden. Die Meinungen gehen hier sicherlich auseinander bezüglich der Season 4. Das grösste Problem an der vierten Staffel ist, dass man als Zuschauer das Gefühl bekommt, die Macher müssen ein möglichst pompöses Ende finden. Wirklich rund wirken vor allem die letzten paar Folgen nicht mehr, weil sie so erzwungen wirken. Keine Frage, der Spannungsbogen wird aufrecht erhalten und man will auch unbedingt wissen wie es endet, aber die ganze Sache wirkt so an den Haaren herbeigezogen. Lässt man diesen Punkt sein und akzeptiert das Ganze so wie es ist, erhält der Zuschauer eine etwas schwächere aber fesselnde finale Staffel.


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Kategorien: Filme Movie News Test
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Gründer von insidegames und der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäensammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Weltenbummler, Sportler und Serien-Liebhaber.

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