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Air Guitar Warrior Gamepad Edition – Test / Review

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Veröffentlicht 12. Juni 2017 | 15:55 Uhr von Alexander Winkel

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Fette Riffs und krasse Soli motivieren immer wieder, um schnell mal zur imaginären Luftgitarre zu greifen. Dem Phänomen Tribut zollend lieferte uns Air Guitar Warrior for Kinect ein aberwitziges Metal-Abenteuer der ganz schrägen Art. Manch einer hatte aber keine Lust auf Kinect oder aber besitzt die zusätzliche Hardware erst gar nicht. Für all diejenigen kommt nun Air Guitar Warrior Gamepad Edition.

Nach Start wird eines sofort klar: Aus spielerischer Sicht hat sich nicht wirklich viel gegenüber der Kinect-Variante verändert. Als angehender Rockstar werden die virtuellen Saiten gezupft und fette Riffs hingelegt, welche gleichermaßen ordentlich Energie ausstrahlen und mit kunterbunten Salven sämtliche Monster zahlreicher Metal-Cover ins Jenseits befördern. Das, was vor der Kamera mit der Lage der Hand und anspielen der Saiten simuliert wurde, haben die Entwickler nun ganz simpel auf den linken Stick und zwei Tasten sowie als Besonderheit noch zwei Schultertasten gelegt. Damit ist das komplette Bewegungsrepertoire bereits abgedeckt.

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Anfänglich fühlt sich die Gamepad Edition ungewohnt an, vor allem da man sich zunächst auf das Timing einlassen muss. Wieder gilt es schnell die Saiten zu schrubbeln, sprich eine Taste zu Hämmern, um einen wahren Salvenregen auf die Geister, Totenköpfe und sonstige Monster abzulassen, oder aber gezielt einzelne Schüsse abzufeuern, welche auch Schutzschilder zum Bersten bringen können. Hat man sich aber erst an die beiden Tasten gewöhnt, fällt die Gamepad Edition doch um einiges einfacher aus. Vor allem der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Geschossen ist fließender zu bewerkstelligen. Außerdem geht die Munition seltener aus, da man schneller mal die Taste wechselt und anbei keine Fehleingaben macht.

Mit dem Wegfall der Kinect-Kamera geht aber ein witziges Element des Abenteuers verloren. Nach jedem erfolgreich bezwungenen Boss wurde eine Pose aufgezeichnet und auf das kultige Cover des Albums gepresst. Das sah witzig aus und brachte eine persönliche Note in die zahlreichen Aufnahmen. In der Gamepad Edition wirken die Cover etwas armselig und leer. Ansonsten hat sich jedoch spielerisch nichts gewandelt. Es gibt immer noch zwei Schwierigkeitsgrade, letzterer kann auch richtig fordernd werden. Ansonsten begeistert Air Guitar Warrior als aberwitziges Hommage einstiger Kult-CDs aus den 70er, 80er und 90er Jahre und liefert ein kunterbuntes Shoot’em Up Fest der völlig ungewöhnlichen Sorte.

Natürlich kann man sich die Frage stellen, warum die Gamepad-Steuerung nicht als Update hinzugefügt wurde. Jedoch freuen sich Fans von Xbox Live Erfolgen auf den doppelten Betrag und wer die Kinect-Variante bis 15. Juni 2017 online erworben hat, wird freundlicherweise die Gamepad Edition umsonst dazu bekommen. Alle anderen suchen sich diejenige Variante aus, die sie spielen möchten. Und wer nun mehr über Air Guitar Warrior erfahren möchte, sollte sich zusätzlich auch unser Review zur Kinect-Edition anschauen, in dem mehr auf das eigentliche Gameplay eingegangen wird.

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Unser Fazit

75 %

Mit Air Guitar Warrior Gamepad Edition kommt ein aberwitziges Gitarren-Shoot'em Up daher, welches zugleich auch eine Hommage an gute alte Zeiten der 70er und 80er Jahre Heavy-Metal Szene darstellt. Als Held der zahlreichen CD Cover ballert ihr euch durch kunterbunte Welten und versucht mit wilden und doch gezielten Gitarrenklängen die zahlreichen Monster ins Jenseits zu befördern. Die Gamepad Edition liefert inhaltlich denselben Spaß, das Spielen der imaginären Gitarre ist jedoch etwas einfacher und langweiliger als noch in der Kinect-Variante. Nach einer leichten Eingewöhnung werden selbst die zahlreiche Bosse schnell ins Jenseits befördert. Dennoch ist der Titel durchdacht und gelungen, störend letztendlich ist jedoch der doch recht hohe Preis für drei Stunden Spielspaß.

Pro

  • + Aberwitziges Shoot'em Up mit wilder Luftgitarre
  • + Abwechslungsreiche Welten und Monster, die es zu besiegen gilt
  • + gelungener Soundtrack, welcher durch das eigene Spiel variiert wird

Kontra

  • - Auf Dauer etwas eintönig
  • - Relativ einfach zu meistern und beenden
  • - Nach drei Stunden sind der erste Schwierigkeitsgrad und alle Erfolge erledigt

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
85 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
75 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
75 %

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Aufgewachsen mit der ersten Nintendo-Konsole, fühlt sich Alexander Winkel eigentlich auf allen Plattformen heimisch. Trotz seiner offensichtlichen Hingabe zur Xbox – die vielen Gamerscore Punkte erspielen sich nicht von selbst – lässt er seine Schreibwut an allen Videospielen aus, unabhängig vom System.

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