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Airline Tycoon 2 im Test

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Veröffentlicht 30. Oktober 2011 | 20:34 Uhr von Tim Jung

Letzte Änderung 2. Januar 2012

Airline Tycoon 2 - Fazitbild

Endlich ist es soweit. Ganze 13 (!) Jahre mussten die Fans von der Wirtschaftssimulation Airline Tycoon bange warten. Das ganze Spielgeschehen soll sich trotz dieser langen Zeit beim Nachfolger nicht groß geändert haben. Ob dies nun positiv oder negativ bei Airline Tycoon 2 uns ins Gewicht fällt könnt ihr aus unserem Testbericht entnehmen.

Im Jahre 1998 ist damals der erste Teil der Wirtschaftssimulation Airline Tycoon von Spellbound erschienen und konnte eine durchaus goße Spielgemeinschaft ansprechen. Viele Spieler waren von diesem Spiel dermassen gehypt und überzeugt, dass der Titel sogar noch in der heutigen Zeit nicht unbekannt ist. Im November 2005 erschien dann Airline Tycoon Deluxe für den Mac. Nun kommt also ganze 13 Jahre des Wartens später der Nachfolger der beliebten Wirtschaftssimulation zurück in den Handel. Zuerst möchten wir einmal, für jene die Airline Tycoon nicht allzu bekannt ist, das grobe Spielprinzip erläutern. Ihr spielt ein Manger einer Fluggesellschaft, nun muss eure Fluglinie zur Nummer eins aufgebaut werden. Ihr seit jedoch noch lange nicht die Einzigen, die das wollen. Da gibt es viele andere Charaktere, die euch dieses Ziel auswischen wollen. In Airline Tycoon 2 sind zwei verschiedene Spielmodi integriert. Nämlich das freie Spiel wie auch die lange Kampagne. So gibt es insgesamt drei Schwierigkeitsgrade, vor allem der höchste ist anspruchsvoll gehalten, dennoch könnte dieser auch ein wenig schwieriger ausfallen. In der Kampagne wird euch zuerst in einem gut geführten Tutorial die Steuerung und die Allgemeinen, wichtigen Grundlagen vom Spiel erklärt. Danach warten sechs Missionen, die lange und anspruchsvoll gehalten sind. Jene die die Demo gespielt haben werden die Abläufe der Missionen kennen.

Fluglinie der zweiten Klasse

Doch bevor ihr euch nun um eure Fluglinie kümmern könnt müsst ihr zuerst einen im Spiel enthaltenen Charakter auswählen. Jeder Charakter weist verschiedene Fähigkeiten, sprich Spezialisierungen auf. So ist die gescheite Frau Natalie Childman ein Werbegenie, während sich Igor Tuppolevsky bestens mit dem Beschaffen von billigen Krediten auskennt. Daneben stehen noch Tina Cortez, die billigeres Arbeitspersonal anstellen kann und Mbangwe Mogambo, die Sabotageaktionen ausführen kann, den Spielern zur Verfügung. Diese Charakterauswahl ist für ein Wirtschaftssimulations-Spiel sehr frisch, bisher gab es das nicht sehr oft. Doch wieso brauchen wir überhaupt einen Charakter? Ganz einfach. Wir steuern diesen quer durch einen von zahlreichen Flughäfen. Per Mausklick steuert ihr euren Charakter, die Tastatur wird lediglich für Hotkeys gebraucht. Diese Hotkeys stehen vor allem dann im Mittelpunkt, wenn der Spieler ziemlich schnell handeln muss. Denn es kann einige Zeit in Anspruch nehmen bis der Spieler von einem Punkt zu einem Anderen gelangt, diese Hotkeys sind gut im Spiel eingebaut. So werden uns unnötige Menüs und Klicks erspart. An diesen Flughäfen warten hinter jeder Türe andere zu lösende Aufgaben. Der Ablauf der Missionen ist gut gegliedert und spannend gehalten. Der Spieler muss immer auf die anderen Kontrahenten Acht geben, da diese ansonsten “davonziehen”. Doch was wäre Airline Tycoon 2 ohne Humor? An diesen muss sich der Spieler zwar erstmals gewöhnen, doch vor allem die Charaktere können mit der lustigen Art durchaus punkten, wie auch die anderen enthaltenen Personen im Spiel. In jedem Raum befindet sich nämlich eine spezialisierte Person, mit der ihr euch unterhalten müsst. Diese ähneln sogar realen Personen, so könnt ihr euer Flugzeug bei Karl Lagerfeld beliebig gestalten lassen. Doch bevor der Spieler überhaupt das Flugzeug designen könnt muss dieser natürlich erstmals eines aufweisen können. Dieses erwerbt ihr euch im Hangar bei niemand geringeres als Albert Einstein, zumindest gleicht die Person ihm. Die Gespräche mit diesen Personen sind humorvoll gehalten und können durchaus überzeugen, jedoch bleiben die Sprüche immer gleich. Heißt also, dass manchmal die Gespräche langweilig, sogar nervig ausfallen. Dennoch, die lustige Art passt perfekt zu den Personen. So wartet also in jedem Raum am Flughafen eine Aufgabe auf euch. Was braucht der Spieler noch außer einem selbst gestalteten Flugzeug? Richtig, das Personal. Auch dieses müsst ihr euch “besorgen”. Dazu steht eine Personalperaterin mit Rat und Tat beiseite. So muss der Spieler neben Crewmitgliedern natürlich auch den Piloten und Co-Piloten bei eurer Fluglinie aufnehmen. Diese bewerben sich bei euch, alle weisen verschiedene Fähigkeiten auf. Ganz einfach: Ein gutes Personal fordert mehr Gehalt, ein schlechteres Personal weniger. Wen ihr nun einstellt ist euch überlassen. Falls ihr im späteren Verlauf des Spiels einmal mehr Flugzeuge besitzt könnt ihr natürlich auch mehr an Personal einstellen, sofern das Geld vorhanden ist. Im Touristenbüro erhaltet ihr verschiedene Aufträge, dort müssen bis zu einem vorgegebenen Termin Passagiere von einer Ortschaft zu einer Anderen transportieren. Als Belohnung winkt hier natürlich viel Geld und ihr erlangt mehr an Bekanntheit. Auch das Aussehen eures Flugzeuges ist entscheidend, heruntergekommenes Mobiliar im Innern eines Flugzeuges kommt bei den Passagieren oft nicht sehr gut an. So müsst ihr also auch das Innenleben umgestalten, jedoch sollte der Spieler immer darauf Acht geben dass er mit den Finanzen immer im grünen Bereich bleibt. Denn sobald rote Zahlen zum Vorschein kommen werden auch die Passagiere misstrauisch und wenden sich an eine andere Fluglinie. Das Image kann durch verschiedene Werbekampagnen angehoben werden, was durchaus ein positiver Punkt ist. Die Flüge müssen natürlich bestens geplant und ausgeführt werden. Dazu ist der Routenplaner ein sehr wichtiges Werkzeug. Die Flüge könnt ihr so mit Hilfe von Zeitblöcken organisieren und planen, jedoch muss das Flugzeug nach einer Reise gewartet und gecheckt werden. Die getätigte Route kann danach ganz einfach kopiert und weiter benutzt werden, dies ermöglicht einfaches arbeiten.

Grafik und Steuerung

Optisch kann sich Airline Tycoon 2 durchaus sehen lassen. Die lustigen Schauplätze sind kunterbunt gehalten, kleinere Details wurden ebenfalls berücksichtigt. So warten auch humorvolle Gegenstände, wie zum Beispiel im Büro des Spielers, die die Wirtschaftssimulation schön auffrischen. Die Figuren sehen gut aus, obwohl die Hälse fehlen. Auch die Steuerung ist ein Pluspunkt in Airline Tycoon 2. Sie ist sehr einfach gehalten und sie wird bestens dem Spieler vermittelt. Per Mausklick steuert ihr euren Charakter durch die vielen bekannten Flughäfen, die zwar alle fast genau gleich aussehen, dennoch positiv auffallen. Mit den Hotkeys könnt ihr euch schnell zu einem Raum teleportieren.

Unser Fazit

81 %

Airline Tycoon 2 ist ein solider Nachfolger des beliebten Airline Tycoon aus dem Jahre 1998. Das Spiel sieht witzig aus, punktet mit lustigen Dialogen und mit humorvollen Charakteren. Ihr könnt beinahe alles an eurer Fluglinie eistellen, abändern und festlegen. Neben einem selbst designten Flugzeug muss auch das passende Personal eingestellt werden. Mit Hilfe von Werbekampagnen schießt euer Image in die Höhe, oder auch nicht. Die Entwickler haben hier richtig gute Arbeit geleistet, der Spieler versucht sicherlich alles um seine Fluglinie zur Nummer eins aufsteigen zu lassen. Optisch wirkt alles kunterbunt und kann positiv auffallen. Der Routenplaner ist einfach gehalten und mit der Kopier-Funktion wird viel Zeit eingespart. So kann auch die Ladezeit überzeugen, die sehr kurz ausfällt. Dennoch, manchmal wiederholt sich das ganze Szenario. Die Abläufe werden linear, die Flughäfen sehen fast alle gleich aus. Die Steuerung ist in Airline Tycoon 2 einfach gehalten, per Mausklick steuert ihr euren Charakter. Wem alles zu lange geht kann mit Hilfe von Hotkeys den Charakter schnell in einen beliebigen Raum teleportieren. Airline Tycoon 2 besticht mit glanzvollem Humor und einer netten Optik. Fans machen hier nichts falsch, Wirtschaftssimulations-Spieler ebenfalls nicht. Auch andere können die Demo einmal ausprobieren.

Pro

  • witzige Dialoge...
  • einfache Steuerung
  • informatives Tutorial
  • zahlreiche Flughäfen...
  • einsteigerfreundlich
  • lustige Dialoge
  • humorvolle, kunterbunte Grafik
  • Charaktere stehen zur Auswahl
  • Routenplaner
  • interessantes Gameplay
  • kurze Ladezeiten
  • deutsche Synchronsprecher

Kontra

  • ...die jedoch gleich bleiben
  • Spielverlauf wirkt linear
  • kleinere Bugs
  • ...die aber alle fast gleich aussehen

Unsere Bewertung

Grafik
 
71 %
Sound
 
63 %
Steuerung
 
78 %
Gameplay
 
82 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
84 %

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