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Alan Wake: Das Signal – Der Test!

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Veröffentlicht 4. Januar 2011 | 6:34 Uhr von Daniel

Letzte Änderung 3. Mai 2015

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Könnt ihr euch noch an Alan Wake erinnern? Der leider nicht so erfolgreiche, Xbox 360-exklusive Horror-Thriller aus dem Hause Remedy, das uns schon mit Hits wie Max Payne versorgt hat. Ja? Gut so. Und dann wisst ihr auch, dass man wenige Monate nach dem Release das erste Add-On veröffentlicht hat, um etwaige sich noch befindende Storylücken zu schließen. Ganze zwei Stück hat man veröffentlicht um die Fans abzufüllen und laut Angaben, sollen das auch die letzten zwei gewesen sein. Ob wirklich alle Fragen beantwortet wurden möchte ich jetzt nicht verraten, da ich euch den Spielspaß keineswegs vorab nehmen möchte. Kommen wir zum Punkt. Wir hatten Alan Wake: Das Signal im Testlabor und hier ist unser Test!

Ist das ein…Deja-vú?

Alles beginnt ihm Oh Deer Diner, wie im richtigen Hauptspiel. Aber irgendetwas stimmt nicht… Alles fühlt sich so…Irreal an. Die Gegend wirkt verschwommen, der Himmel ist dunkel und die Leute sind komisch. Wie in einem Albtraum. Die Texte von Rose, Rusty und den Rocker-Brüdern sind 1:1 die selben, aber Begriffe die “wichtig” sind, sind von einem ekligen Wimmern überspielt worden. Wie die Namen, Rusty oder der Titel des Liedes aus der Jukebox; Coconut. Betätigt ihr die Jukebox, erfüllt ein jammernder Klang den Raum. Es muss ein Traum sein, aber irgendwie ist es doch keiner. Ein seltsames Gefühl bringt Alan in den hinteren, ohnehin schon lichtlosen, Gang zu den Toiletten des Diners. Wie auch “in echt”, warnt euch eine ältere Dame namens Cynthia Weaver davor, in das Unbekannte vorzustoßen. Doch diese Figuren sind nicht echt, dass merkt man zu jeder Zeit. Nun heißt es nicht zu zögern, sondern gehen. Das Dunkelheit im wake-ischen Universum ohnehin nichts Gutes zu verheißen hat, sollte jedem klar sein. Den hinteren Flur betreten, lädt euch eine bekannte Stimme ein, in die Herrentoilette zu treten. Da, wo sich der Spiegel befinden sollte, ist ein riesiger Fernseher in die Wand gemauert. Der Poet – dessen Name ich jetzt nicht verraten möchte, für die, die noch das Hauptspiel spielen – gibt euch einen Ratschlag, und meint, dass alles Alans Schuld sei. Das all das passiert. Um euch zu schützen drückt euch der Gute letztendlich noch einen Revolver und…Tada! Eine Taschenlampe in die Hand. Und was jetzt kommt, könnt ihr euch wohl denken. Nein? Ich wusste es…

Eine Art Dimensionsriss zieht sich durch das gesamte Lokal, nein, die gesamte Straße, wenn nicht sogar die ganze Stadt, geschweige die ganze Welt. Die “Personen” sind verschwunden. Ihr müsst raus hier. Als ihr euch der Tür nähert reißt ein Bessessener die Tür zur Küche auf und lässt eine ganze Horde auf euch los. Jetzt heißt es: Es werde Licht!

Nur Licht hilft gegen die Dunkelheit…

Wie auch im Hauptspiel bleibt das Gameplay simpel. Für die, die es nicht kennen: Um die Bessessenen über den Jordan zu befördern, müsst ihr sie zu aller erst anleuchten und die Dunkelheit die sie kontrolliert herraus brennen. Dann sind sie aber noch nicht tot tot. Tot tot sind sie erst, nachdem ihr sie jetzt, wie gewöhnliche Menschen auch, erschießt. Der Revolver ist die Standardwaffe, dann gibt es noch die Jagdflinte, die Schrotflinte und die Pumpgun. Um die Dunkelheit aus euren Gegnern zu jagen, gibt es aber nicht nur die gewöhnliche, batteriebetriebene Energizer Taschenlampe, sondern auch Handlampen, Hochleistungslampen mit doppelter Batteriekapazität, Leuchtfackeln und die stärkste Waffe: Die Leuchtpistole. Diese zerstört nicht nur die Finsternis, sondern “beseitigt” auch gleich die halb-lebendigen Körper eures Gegenüber. Sehr hilfreich gegen starke Gegner und Gegnermassen. Leuchtfackeln dienen hauptsächlich dazu die Gegner auf Abstand zu halten. Wundert euch auch nicht, wenn plötzlich mal einfach so ein ganzer Schulbus auf euch fliegen will. Das ist dann ein Poltergeist. Dieser braucht einfach nur eine volle Ladung Licht. Keine Kugeln, kein Nichts.

Die Feder ist mächtiger als… Das Schwert?!

Was dieser Spruch zu bedeuten hat werden sich jetzt bestimmt einige fragen. Nun ja. In Alan Wake sind, wie es sich als Autor erstklassiger Romane nun mal eben gehört,  Wörter eure stärkste Waffe. Ja. Denn in Das Signal und Der Schriftsteller (der zweiten Erweiterung) schweben Wörter in der Luft herum und verstecken sich um Ecken. Leuchtet ihr sie an, passiert das, wie das Wort lautet. Steht beispielweise “Boom” herum und ihr leuchtet es an, schlägt eine riesige Explosion aus der Erde! Oder bei “Feuerwerk” springt ein Leuchtgeschoss aus dem nassen Boden in die Luft und beseitigt eure Widersacher. “Nachladen” füllt eure Munition auf und “Werkzeug” beschafft euch neue Schießeisen. Auch Wegobjekte wie Steine können so gelegt werden, falls vorhanden.

Signal? Welches Signal, verdammt?

Wie der Name des DLCs schon preisgibt, dreht sich die Geschichte   auch um ein Signal. Und zwar um jenes, welches ihr mit dem  GPS-Modul eures Mobiltelefones empfangt. Es scheint als hätte es euch Der Poet hinterlassen und als wolle die Dunkelheit nicht, dass ihr euer Ziel erreicht, weshalb sie diese Art der “Dimensionsrisse” ausstößt. Jedesmal wenn einer vorbei ist, hat sich etwas verändert und das Signal ist gestört und ihr wisst nicht wo ihr hin müsst. Aber wie heißt es nach dem Zitat des Poeten: “Immer dem Licht nach…”. Dieses Signal könnte die letzte Chance sein, aus dem dunklen Ort zu entfliehen, in welchen ihr geraten seit. Wer sich da einst befunden hat, wissen Vollender des Hauptspiels bereits. Nun seit ihr hier und es ergeht euch wie dieser Person. Gibt es einen Ausweg? Gibt es eine Hoffnung wieder mit Alice zusammen zu finden? Und wieso zum Teufel ist der gute Barry auch hier?

Unser Fazit

90 %

Wer Alan Wake damals wie einen guten Roman verschlugen hat, wird auch mit Das Signal glücklich werden. Einige Lücken werden geschlossen, allerdings werden mit ihnen auch neue aufgemacht, die den Spieler bei der Stange halten werden. Ob das zweite und auch letzte Add-On Der Schriftsteller diese Lücken schließen wird (und das entgültig) gilt jedem Spieler selbst herrauszufinden. Es hier zu verraten, würde jedem Fan jegliche Lust am Spiel nehmen, aber soviel sei gesagt, ihr werdet es nicht bereuen! Erstkäufer des Spiels sowie diejenigen die die Limited Edition von Alan Wake erworben haben können Das Signal kostenlos runterladen, alle anderen müssen Microsoft Points hinblättern. Ca. 7 Euro kostet eine Episode und bietet in unseren Augen ein gelungenes Preis-/Leistungsverhältnis sowie eine gelungene Geschichte und erneut gewohnte düstere Atmosphäre um einen, wie bei einer spannenden TV-Serie, zu unterhalten.

Pro

  • Brilliante Grafik sowie Soundtrack
  • Stimmige Atmosphäre
  • Story wird genauer erklärt...

Kontra

  • ... lässt trotzdem Fragen offen und öffnet neue Lücken
  • teils recht schwer

Unsere Bewertung

Grafik
 
90 %
Sound
 
90 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
80 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
40 %

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Mein Name ist Daniel und größtenteils bin ich im Netz mit meinem Gamertag TheLivingVirus tätig, sowie im Forum. Man sieht sich!

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