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Alan Wake – Xbox 360 Test / Review

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Veröffentlicht 4. Juni 2010 | 7:44 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 29. März 2015

Alan-Wake-News

Lange Entwicklungszeit

Alle Welt schaut in den nächsten Tagen auf Alan Wake. Das vielversprechende Spiel aus der Entwicklerschmiede Remedy, die unter anderem für Max Payne verantwortlich sind, sorgte schon früh für Begeisterung in der Spielgemeinde. Ein düsterer und packender Thriller erwartet uns. Ob sich die lange Wartezeit auf diesen Psycho-Thriller gelohnt hat, lüftet unser Review!

Bright Falls

Alan Wake ist ein sehr erfolgreicher Schriftsteller, doch in letzter Zeit wird er von häufigen Alpträumen heim gesucht. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Alice verreist er in die Wildnis in Bright Falls für eine erholsame Auszeit. Abseits vom stressigen und nervenaufreibenden Stadtleben soll der gute Herr seine Batterien frisch aufladen und den Kampf gegen seine Alpträume gewinnen. Doch schon bei der Fahrt zum Ferienort, kommen dem Schriftsteller gewisse Personen bekannt vor. Endlich in Bright Falls angekommen, beziehen die beide das schöne Haus am Fluss. Doch schon in der ersten Nacht fällt der Stromgenerator aus. Zu allem Pech verschwindt seine Gattin Alice spurlos. Einige Minuten später erwacht Alan verletzt in seinem Auto, daxs gerade einen Abhang herunterstürzen zu droht. Kurz nach verlassen des kaputten Auto stürzt es in den Abgrund. Alan Wake befindet sich in einem düsteren und dunklen Wald, irgendwo im nirgendwo. Schon nach kurzer Zeit wird klar das er nicht alleine im Wald ist. Der Alptraum nimmt gigantische Grössen an.

Eindeutig, zweitdeutig

Die grösste Stärke in diesem berauschendem Spiel liegt eindeutig in der packenden Story. Schon von der ersten Spielminute vermag Alan Wake zu überzeugen. Ich habe selten so eine packende Geschichte in einem Videospiel erlebt. Das Spiel ist in Episoden aufgebaut und überrascht immer wieder. Zu Beginn musste Alan Wake den Vergleich mit dem Autor Stephen King oder der beliebten Fernsehsendung Lost herhalten. Diese Aussagen treffen den Nagel auf den Punkt. Genau in diese Kerbe schlägt der vielversprechende Psycho-Thriller.

Der Spieler schlüpft in die Rolle von Alan Wake. Gespielt wird dabei aus der 3d-Person Sicht. Zu Beginn wird der Spieler in die Spielmechanik eingeführt und er kann sich mit der einfachen Steuerung, die nicht überladen ist, bekannt machen.

In Bright Falls wimmelt es von bösen Besessenen Menschen. Besessene Personen werden von einem dunklen Schatten umgeben. So lange dieser Schatten nicht besiegt ist, kann der Besessenen auch nicht ins Grab beissen. So muss Alan zuerst den Schatten mit Licht bekämpfen und anschliessend mit einem Revolver töten. Was recht einfach klingt, ist in der Tat stellenweise schwer umzusetzen, weil die Zielfunktion kein Fadenkreuz bietet. Es ist empfehlenswert sämtliche Sachen wie zum Beispiel Munition oder Batterien einzusammeln, denn an Gegnern wird es kaum mangeln. In den düsteren Wäldern kommt richtiges Gänsehautfeeling auf. An einigen Stellen hatte ich ein richtiges mulmiges Gefühtl im Magen, und das sagt einer, der Horrorfilme überalles mag.

Während den filmreifen Zwischensequenzen wird die Handlung erzählt.

Langeweile?

Mit der Suche nach seiner Frau Alice und dem töten Besessener Menschen ist die Arbeit für Herr Wake noch nicht getan. Nebstdem muss Alan wichtige Objekte einsammeln und immer wieder das Gespräche mit anderen Menschen führen. Für den Wiederspielwert haben die Entwickler auch gesorgt. In den ganzen unterschiedlichen Levels sind Manuskripte, Thermosflaschen und Radios versteckt, die alle gefunden werden wollen. Wer alle findet kann sich einige Gamerscore Punkte auf sein Konto gutschreiben. Während den grossen Kämpfen kann es durchaus vorkommen, dass die Kamera nicht optional das aktuelle Geschehen einfängt. Das Waffenarsenal hätte ruhig grösser und vielfältiger ausfallen dürfen.

Schon nach kurzer Zeit konnte ich in die Rolle von Alan Wake schlüpfen und die Geschichte am eigenen Leibe erfahren. Ist die erste Episode dann vorbei, so kommt der Kracher richtig in Fahrt. Langeweile kommt in Alan Wake keine auf, im Gegenteil, das Spiel ist so dermassen spannend und gruselig, dass man kaum den Kontroller auf die Seite legen kann. Trotz der freien Landschaft ist es kein Problem den richtigen Weg durch die Landschaftszüge von Bright Falls zu finden. Von der Atmosphäre her, wie vorher bereits erwähnt, gibt es derzeit ausser Heavy Rain nichts vergleichbares auf dem Spielemarkt. Die Atmosphäre ist heftig und beängstigend. Alan Wake schockiert nicht mit Schockmomente, sondern viel mehr durch die beklemmende Atmosphäre die in der Luft liegt. Kleiner Tipp am Rande. Spielt das Spiel am Abend, ganz alleine und im Dunklen, schraubt das 5.1 System hoch und geniesst das Gänsehautfeeling.

Unser Fazit

88 %

Ich finde es erstaunlich wie viel Arbeit und Mühe die Entwicklerschmiede Remedy in Alan Wake gesteckt hat. Es macht den Eindruck sie haben an alles gedacht, und so ist es auch! Mit viel Liebe zum Detail haben die kreativen Köpfe gearbeitet. Die Zwischensequenzen sehen beeindruckend aus und passen hervorragend dazu. Die Landschaft wie auch Alan Wake sind auf prächtige Weise ins Szene gesetzt. Einfach Weltklasse! Nebst der grafischen Hochleistung überzeugen auch die Soundeffekte in voller Linie. Inhaber eines Surround System erleben eine wahre Freude mit Alan Wake, wenn jedes Geräusche von allen möglichen Seiten erklingt und passend zur Atmosphäre beitragen. Das ganze rundet ein absoluter genialer Soundtrack ab.

Pro

Kontra

Unsere Bewertung

Grafik
 
80 %
Sound
 
100 %
Steuerung
 
70 %
Gameplay
 
90 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
80 %

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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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