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Aliens: Colonial Marines – Test / Review

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Veröffentlicht 15. März 2013 | 12:13 Uhr von Lucardis

aliens colonial marines

Nach einer recht großzügigen Entwicklungszeit steht „Aliens: Colonial Marines“ nun endlich für PC, Playstation 3 und Xbox 360 in den hiesigen Händlerregalen. Leider trifft das Sprichwort „Was lange währt wird endlich gut“ nicht gänzlich auf den neuen Shooter aus dem Hause Gearbox zu, denn beim spielen wurde unsere Liste mit Dingen, die uns nicht ganz so gut gefallen haben, immer länger…

Aliens: Colonial Marines knüpft Story-mäßig direkt an den Film „Aliens: Die Rückkehr“ an und lässt uns in die Haut von Marine Winter schlüpfen. Dieser soll nach einem Notruf von der U.S.S. Sulaco nach Überlebenden Marines suchen, die noch auf dem Schiff sind. Allerdings gestaltet sich die Sache äußerst gefährlich…

Dort  angekommen dauert es nämlich nicht lange, bis wir auf die ersten namensgebenden Aliens treffen, die wir in typischer 1st-Person-Shooter-Manier unschädlich machen. Zur Wahl stehen uns dafür diverse Handfeuerwaffen, wie Pistolen, SMGs, Shotguns oder auch Handgranaten. Bis auf die Zähne bewaffnet machen wir uns also auf den Weg, begleitet werden wir von drei KI-Freunden, die wahlweise im Coop auch von Freunden gesteuert werden können. Spielt man alleine wird man über kurz oder lang leider feststellen müssen, dass man nicht die cleversten Begleiter dabei hat, denn  nicht selten bleiben sie irgendwo hängen oder machen einfach nicht das, was sie sollen.

Aliens: Colonial Marines Ähnlich verhält es sich mit den Aliens. Sie laufen einem direkt ins Feuer, oder man muss sie sogar suchen gehen, da sie hinter irgendeiner Ecke hängengeblieben sind und das Spiel sonst nicht voran geht. Schade, hier wird leider einiges an Potenzial verschenkt eine dichte und gruselige Atmosphäre aufzubauen, die ich mir hier gewünscht hätte und dem Spiel sicherlich gut getan hätte.

Auch Überraschungssequenzen, wie Aliens, die einen plötzlich aus irgendeinem Loch anspringen, können ihrem Namen nicht gerecht werden, denn überraschend ist irgendwie anders. Sicher hat man in dem Moment vielleicht nicht unbedingt mit gerechnet, aber von erschrecken ist man doch weit entfernt. Auch das Auftauchen von Gegnerwellen erwischt einen selten ungeahnt auf dem Weg durch die linearen Levelabschnitte, die auch in Sachen Design leider nicht überzeugen können. Die Texturen sind höchstens mittelmäßig und wirken oft plastikhaft, was ebenfalls nicht gerade zur Atmosphäre beiträgt.

Aliens: Colonial Marines Mit den Zwischensequenzen verhält es sich ähnlich und  auch sie sind leider nur mittelmaß. Lediglich die Inszenierung der verschiedenen Sequenzen kann man als gelungen bezeichnen. Lange Kamerafahrten im Weltall und zu den Filmen passende Szenen lassen tatsächlich etwas Kinofeeling aufkommen und man hat das Gefühl wirklich eine Fortsetzung der Filme zu spielen. Von der schwachen technischen Umsetzung abgesehen sind auch die zu erkundenden Areale nicht sehr abwechslungsreich und auch die Aliens, von denen es nur eine handvoll verschiedener Varianten gibt, peppen die 6 Stunden Spielzeit, die man für einen Durchgang braucht, nicht gerade auf.

In Sachen Ton wurde dagegen jedoch durchaus solide Arbeit geleistet. Die Synchronsprecher haben ihren Job gut gemacht und auch diverse Soundeffekte, wie Waffen oder wütende Aliens können überzeugen, was aber leider nicht ausreicht, um dem Titel doch noch etwas Leben einzuhauchen.

Unser Fazit

60 %

Aliens: Colonial Marines hat sich die große Aufgabe gestellt als Shooter einen würdigen Nachfolger der Filme auf die Konsolen zu bringen, ist aber leider daran gescheitert. Mangelnde Abwechslung im Missionsdesign könnte man eventuell noch verzeihen, doch die grafisch mittelmäßige, leblose und abwechslungsarme Umgebung, sowie die dümmlichen Begleiter und Aliens lassen einfach die nötige dichte Atmosphäre nicht aufkommen, um wirklich zu begeistern. Da können auch die zugegebenermaßen gut gelungenen Sound Effekte oder Cutscenes nichts mehr machen. Fans der Alien-Filme haben vielleicht noch eher ihren Spaß an dem Titel, eine generelle Empfehlung für alle Shooter-Fans kann man hier aber leider nicht geben, denn es gibt einige Genrevertreter, die fast alles besser machen.

Pro

  • + gelungene Cutscenes
  • + gute Synchronisation und Soundeffekte

Kontra

  • -eintöniges Missionsdesign
  • -abwechslungsarme & technisch schwache Umgebungen
  • -wenige verschiedene Gegner
  • -schwache KI (sowohl Freund als auch Feind)
  • -packende Atmosphäre mag nicht richtig aufkommen

Unsere Bewertung

Grafik
 
63 %
Sound
 
71 %
Steuerung
 
69 %
Gameplay
 
60 %
Multiplayer
 
69 %
Spielspaß
 
60 %

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Kommentare

  • Anonym sagt:

    Selten so einen schlechten, ausgearbeiteten Test gelesen. Wie kann man den Online-Modus bewerten ohne eine Silbe im Text darüber zu verlieren? Mir kommt es so vor, als wäre hier gar nicht gespielt worden, sondern einfach aus verschiedenen Berichten etwas zusammengeschrieben. Selbst nach dem Lesen des Testes, bin ich genau so schlau wie davor. Danke für die vergeudete Zeit und für gar nichts!

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