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Aqua – Naval Warfare Der Arcadetest

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Veröffentlicht 5. Februar 2011 | 23:29 Uhr von Fabrice

Letzte Änderung 3. Mai 2015

aqua3

Alle Mann an Bord

Das Genre der Twin-Stick Shooter ist geradezu prädestiniert für eine Plattform wie XBox Live Arcade. Die Geometry Wars Spiele haben gezeigt wie toll und spannend eine einfach Highscorehatz sein kann. Der Arcadetitel Aqua – Naval Warfare schlägt in die gleiche Kerbe und versetzt einen in die Rolle von Kapitän Gray. Ist es möglich das Aqua frischen (oder eher Dampf?) in das Genre bringt oder geht es unter wie ein Stein?

Volldampf voraus

Die Geschichte von Aqua dreht sich um Kapitän Benjamin Gray, seine Ingenieurin Edison und den Rest seiner Crew. Eigentlich sind sie losgezogen um einen Schatz zu finden, doch schnell werden sie in einen aufziehenden Krieg zwischen den Gotheanern und den Empereanern hinein gezogen. Während ihres Abenteuers liegt es schlussendlich an ihnen alleine die Feinde zu versenken um das Böse zu besiegen.

Zum einen wird die Story wirr und langweilig erzählt. Geschichtsfetzen werden nur in Funksprüchen und gezeichneten Bildern vermittelt. Die Bilder sind hübsch gezeichnet, denn der leichte Steampunk-Einschlag macht sich gut. Die Sprachausgabe ist aber eher durchschnittlich und die Bildsequenzen schaffen es nicht die Geschichte auch nur irgendwie interessant rüber zu bringen. Ausserdem ist die Geschichte nur so mit Klischees überladen. Das fängt schon bei den sich bekämpfenden Parteien an, die zwar ausgefallene Namen tragen aber absolut ideenlos daher kommen. Die Gotheaner sind nichts anders als die typischen Bilderbuchrussen, mit starkem Akzent, einer Brust voller nichtssagenden Orden und den allseits bekannten Uniformen. Die Empereaner sind dagegen ganz klar Briten. Die Sprachausgabe, die Wortwahl und das gesamte Auftreten stammen von der Insel. So vielversprechend die Ausgangslage mit einem fast vollständig überschwemmten Planeten ist, so wenig wird darauf eingegangen und so viel Potential wird verschenkt.

Standartisierte Twin-Stick Shooterkost

Wie schon erwähnt gehört Aqua zum Genre der Twin-Stick Shooter. Mit dem linken Stick wird das Boot in die Richtung gesteuert in die der Stick gedrückt wird. Der rechte Stick wird zum schiessen genutzt, einfach in die Richtung der Gegner drücken und die Kanone wird abgefeuert. Neben den Schusswaffen wie Gatlings, Shotsguns, Flammenwerfern oder noch abgedrehteren Geschützen. Da Aqua im nassen Element spielt, stehen ausserdem noch Torpedos und Minen zur Verfügung. Die letzte und äusserst effektive Waffe sind die Spezialattacken die fast den ganzen Bildschirm von Feinden säubert.

In der etwa vierstündigen Kampagne wird zu wenig Abwechslung geboten. Die Aufgaben sind immer sehr ähnlich und werden schnell langweilig. Entweder eskortiert man andere Schiffe, verteidigt verbündete Gebäude, wehrt etliche Feindwellen ab oder kämpft gegen Bossgegner. Die Eskortmissionen fangen zwar schnell an zu nerven, ansonsten wird man zumindest für wenige Stunden ganz ordentlich unterhalten. Ein grosses Problem sind jedoch die Grösse und Proportionen der Schiffe. Diese sind extrem popelig ausgefallen, wodurch nicht allzu viel Stimmung aufkommt in den grösseren Kämpfen. Nichts desto trotz machen die Gefechte doch ziemlich viel Spass, länger als die Kampagne dauert kann sie aber nicht begeistern. Auch der Multiplayer holt nichts raus, da er nur zu zweit und lokal spielbar ist. Als letztes steht der Skirmish Modus zur Auswahl. Dort geht es nur darum in einem begrenzten Areal Welle um Welle von verschieden zusammengesetzten Feinden auseinanderzunehmen, was auch nicht wirklich viel Langzeitmotivation bringt.

Technisch kann Aqua – Naval Warfare auch nicht wirklich überzeugen. Der Stil des Spiels und im speziellem der der Schiffe ist interessant, durch das aber schon angesprochene Problem der Grösse kommen sie überhaupt nicht so zur Geltung wie sie es könnten. Grafisch wird ansonsten nicht viel geboten. Das Wasser sieht ganz gut aus, der Rest ist unspektakulär und nicht erwähnenswert. Die Sprachausgabe ist auch eher durchschnittlich. Immerhin sehen die gezeichneten Bilder die als Zwischensequenzen dienen ganz gut aus.

Unser Fazit

60 %

Ordentliche Actionpackung Aqua – Naval Warfare ist kein schlechtes Spiel, aber auch kein wirklich gutes. Die Kämpfe machen Spass, die Steuerung funktioniert gut und zumindest für ein paar Stunden wird man anständig unterhalten. Aqua bietet keinerlei Besonderheiten oder Anlass für speziellen Langzeitspielspass. Wer nicht genug von Twin-Stick Shootern bekommen kann und schon alle anderen Alternativen ausprobiert hat, wird seinen Spass haben. Wer jedoch noch keine Erfahrung in diesem Genre hat, wird z.B. mit Geometry Wars 2 besser bedient sein.

Pro

  • Nettes Szenario
  • Ordentliche Action
  • Solider Twin-Stick Shooter

Kontra

  • Teilweise ödes Missionsdesign
  • Unpassende Grösser und Proportionen der Schiffe
  • Langweiliger Mehrspielermodus
  • Uninspirierte Geschichte

Unsere Bewertung

Grafik
 
60 %
Sound
 
60 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
30 %
Spielspaß
 
50 %

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