Army Corps of Hell - Review / Test - insidegames
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Army Corps of Hell – Review / Test

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Veröffentlicht 11. März 2012 | 21:44 Uhr von Kevin

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Mit Army Corps of Hell für die PlayStation Vita hat Square Enix sich doch an einen schwierigen, aber auch sehr interessanten Spielstil herangewagt. Man kontrolliert eine Armee von hunderten Goblins mit verschiedenen Fähigkeiten und ist selbst ein angsteinflößender Höllenfürst. Zu mitreißenden Heavy Metal Klängen kann man bei diesem Spiel jegliche Steuerungs-Möglichkeiten der PS Vita nutzen und so in blutigen Schlachten den Thron des Höllen-Königs zurückerobern. Inwiefern uns das Spiel begeistert hat und wir es weiter empfehlen  können erfahrt ihr in unserem Test. acoh-1

Let the Fight begin

Schon im Startmenü fliegt einem eine mitreisende Metal-Musik um die Ohren und es kribbelt jetzt schon in den Fingern wann die Schlacht endlich losgeht. Im Intro sieht man wie ein Totenschädel vom Himmel fällt und sich als König der Hölle entpuppt, welcher seinen Thron zurückerobern will. Dazu scharrt er Horden von kampflustigen Goblins um sich. Diese schickt er mit Hilfe seiner dunklen Magie im Kampf gegen unterschiedliche Monster.  Damit ist eigentlich schon die ganze Story erzählt.

Der Höllenfürst wird in der Third-Person-Perspektive durch die einzelnen Level gesteuert, welche in einem Inselähnlichem Gebilde aufgebaut und durch Brücken verbunden sind. Diese Brücken erscheinen aber erst nachdem ihr alle Aufgaben des Levels gemeistert habt, also am besten ihr schickt eure Goblins los um alles und jeden zu töten der einem in die Quere kommt.  Zu Beginn des Spieles habt ihr 30 Goblins zur Verfügung  um die ersten ekligen Höllenmonster zu vernichten. Mit der rechten Schultertaste könnt ihr eure Goblins auf die Feinde schleudern und benutzt ihr dazu noch die linke Schultertaste werden die Feinde noch schneller bombardiert. Bei den meisten Monstern reicht das schon aus, aber es gibt natürlich viele die einem bedrohlich nah kommen und um sich schlagen.

Wenn man genug der kleinen kampflustigen, blutrünstigen Goblins an den Monstern platziert, kann man mit doppeltem Druck auf die Kreistaste einen Massenangriff starten welcher für das Monster verheerende Folgen hat. Aus den Hinterlassenschaften können eure Goblins noch Lebensenergie saugen oder Materialien für die Alchemie einsammeln, welche dann zur Herstellung von Items benutzt werden kann.

Eure kleinen Kameraden können auch ziemlich schnell durch die viel viel größeren Monster sterben oder sie rennen, dumm wie sie sind in Elektrozäune oder andere Fallen. Wobei sie nicht gleich richtig tot sind, ihr könnt sie durch berühren wieder zum Leben erwecken. Und wenn ihr doch mal welche verliert, was natürlich nicht ausbleibt, gibt es an bestimmten Stellen im Level Boxen aus welchen man neue Goblins befreien kann welche dann treu an eurer Seite kämpfen.

Nach dem ersten Level bekommt ihr Speerträger zu euren Soldaten dazu, welche ihr euch nach Belieben acoh-2 zusammenstellen und mitnehmen könnt. Später stoßen dann noch Magier dazu. Aber ehrlich gesagt braucht man diese einzelnen Klassen eigentlich nicht, da die einfachen Soldaten, ausgerüstet mit guten Waffen, den meisten Erfolg bringen. Mit den Soldaten sind auch Endgegner keine allzu große Hürde, obwohl man manchmal ganz schön zu tun hat. Aber ihr müsst einfach nach der Schwachstelle des Monsters, welche gekennzeichnet ist, suchen und eure Soldaten darauf schleudern, einen Massenangriff starten  und peng… liegt er in seinem eigenen Blut.

In die neuen Kampfklassen wird man bedauerlicher Weise nur so reingeworfen ohne jegliche Erklärung, so weiß man auch nicht wie viele man von Speerkämpfern und Magiern mitnehmen soll und was es bringt. Ihr wisst ja auch vorher nicht was in dem Level passiert also nehmt ihr eure Untertanen einfach rein nach Gefühl mit. Aus den schon erwähnten Boxen könnte ihr auch Goblins der unterschiedlichen Klassen befreien und so eure Truppe nach Belieben zusammenstellen. Ihr könnt im Laufe der Zeit immer mehr Untertanen mitnehmen und habt dann eine Schar hunderter Goblins um euch versammelt.

Wenn es einem nicht so gut geht

Während ihr in den Levels seid und kämpft euch durch die Gegner könnt ihr links unten auf dem Bildschirm euren Rucksack aufrufen. Dann müsst ihr ein Minispielchen spielen, welches ein besonderes Detail der PS Vita in Szene setzt, so müsst ihr zum Beispiel auf dem Touchpad auf der Rückseite rhythmisch mit beiden Händen trommeln oder schnell in bestimmte Richtungen darüberstreichen. Wenn ihr gut seid werdet ihr natürlich auch belohnt, so bekommt ihr neue Lebensenergie, eine enorme Angriffsstärkung oder es werden sogar gefallene Goblins zum Leben erweckt. Man muss aber sagen, dass es recht schwierig ist diese Belohnungen einzuheimsen, da gute Wertungen in den Minispielen sehr selten sind.

Eure Ausrüstung und Waffen, sowie die eurer Gefolgsleute  könnt ihr durch Alchemie verbessern und da sogar neues herstellen. Dazu verdient man in den einzelnen Level Juwelen und sammelt Materialien die man dann dort einsetzen kann. Die Menüführung ist hier ziemlich einfach und gut übersichtlich und es kommen immer wieder neue Rezepte hinzu. Wenn ihr eure Gefolgsleute mit neuen Waffen und Ausrüstungen versorgt sind sie sie euch sehr dankbar und beschenken euch auch mit neuer Ausrüstung.

Dies und Das

Einen Koop- Modus hat dieses Spiel auch zu bieten, welcher aber nur durch eine Ad-hoc-Netz-Verbindung funktioniert. Auch gibt es hier keine neue Story, man kann nur die freigeschalteten Level mit bis zu 4 Spielern nochmal spielen, so ist man bestens auf die Endgegner vorbereitet und kann noch bessere Items einsammeln. acoh-3

Die technischen Neuheiten der PS Vita werden bei diesem Spiel doch schon in Szene gesetzt, was aber auch noch mehr sein könnte. Die Grafik hat auch nicht wirklich 100% überzeugt, aber war auch nicht grottenschlecht. Das Level design ist doch recht ermüdend, da es immer wieder das gleiche ist. Die Monster hingegen sehen echt toll aus und es gibt auch viele unterschiedliche die man sich dann im Daemonenkompendium nochmal als Grafik mit Informationen ansehen kann. Also die Musik bekommt ganz klar einen Pluspunkt, es ist auch nicht nur für solche was die gerne Heavy Metal hören.

Unser Fazit

74 %

Alles in allem muss man sagen, ist es ein sehr stupides Spiel mit genialer Musikuntermahlung, aber warum sollen nicht auch stupide Spiele Spaß machen. Also wir fanden das Spiel eigentlich recht gut, zumindest die ersten Level. In späteren Level wird das Spiel schon ziemlich eintönig um nicht zu sagen langweilig. Die Designer hätten sich schon kreativer in den einzelnen Level austoben müssen und nicht alle Level fast identisch zu machen. Wäre das Spiel abwechslungsreicher gestaltet worden, wäre es eine gute Kaufempfehlung, aber so möchten wir uns dabei lieber zurückhalten. Vielleicht versucht sich ja Square Enix mal wieder an so einem Titel, da kann man bestimmt mehr erwarten.

Pro

  • genialer Soundtrack
  • Aufbesserung der Armee
  • viele sammel bare Items
  • 4-Spieler –Koop Modus

Kontra

  • immer gleichaussehende Level
  • stupides Gameplay
  • Grafik oft schwammig

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
85 %
Steuerung
 
77 %
Gameplay
 
63 %
Multiplayer
 
70 %
Spielspaß
 
78 %

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