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Asphalt 3D – Der 3DS Testbericht

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Veröffentlicht 6. April 2011 | 20:58 Uhr von Fabrice

Letzte Änderung 3. Mai 2015

asphalttitel

Die Entwickler von Gameloft sind vor Allem bei allen Gamern bekannt die ein Smartphone ihr Eigen nennen. In regelmässigen Abständen veröffentlichen die Jungs und Mädels von Gameloft schon fast dreiste Kopien von grossen Serien, von Call of Duty, über Uncharted und Starcraft und sogar ein World of Warcraft Klon steht in den Startlöchern. Das ist jedoch keineswegs etwas schlechtes, denn die Spiele zeichnet in der Regel ein gutes Gameplay und eine tolle Technik aus. Asphalt 3D ist das erste Spiel von Gameloft das, unter der Schirmherrschaft von Ubisoft, für den 3DS erscheint. Gemeinsam mit Ridge Racer 3D buhlt es um alle Rennspielfans die einen 3DS besitzen. Ridge Racer 3D hat in unserem Test ganz ordentlich abgeschnitten, doch kann Asphalt 3D vielleicht heute schon den Thron an sich reissen.

Was darf es denn bitte für ein Auto sein?

Spielerisch vertraut Asphalt 3D ganz klar auf ein schnelles Gameplay das sich nicht um so etwas wie Realismus kümmert. Mit insgesamt 42 lizensierten Fahrzeugen (unter anderem von BMW, Audi oder Ferrari) brettert man über 17 Strecken die alle echten Orten nachempfunden sind. In Aspen brettert man durch ein verschneites Skigebiet, während man in Las Vegas an etlichen Leuchtreklamen vorbeidonnert. Doch es werden nicht nur Autos geboten, denn hier kann man auch mit einigen Motorrädern über die Pisten brettern. Der Karrieremodus ist in 14 Ligen eingeteilt, während jede Liga insgesamt fünf Rennveranstaltungen umfasst. An Spielmodi werden unter anderem Standardmodi wie normale Rennen, Zeitrennen und Duelle geboten. Aber hier gibt es noch einige andere Modi die noch ein wenig Pepp in den schnöden Raceralltag bringen. So geht es in den Strassenrennen darum mindestens vier andere Fahrer auszuschalten. Dazu muss man sie genug lange rammen oder gleich in die Bande hinein befördern. Ausserdem gibt es Driftrennen wo es darum geht mit schönen Drifts möglichst viele Punkte zu erzielen. Durch die verschiedenen Rennarten spielt sich die Karriere angenehm flott und abwechslungsreich, was durch ein Levelsystem noch weiter gesteigert wird. Beendet man erfolgreich ein Rennen erhält man sowohl ein wenig Geld, als auch Erfahrungspunkte. Hat man genügend EP gesammelt steigt man im Fahrerlevel auf, wodurch neue Fahrzeuge und Tuningoptionen freigeschaltet werden. Mit dem Geld kann man sich dann im Anschluss neue Fahrzeuge kaufen und diese mit verschiedenen Upgrades im Bereich Motor, Handling und Nitro verbessern. Die Tuningoptionen sind zwar vorgegeben, dennoch macht es Spass seinen Lieblingswagen hoch zu tunen.

Die Steuerung von Asphalt 3D funktioniert zwar einwandfrei, aber irgendwie fühlt sich das Fahrverhalten nicht wirklich richtig an. Die Fahrphysik ist einfach nicht ausgereift genug. Nichts desto trotz macht es richtig Spass mit seinem Nitro über die interessant gestalteten Strecken zu düsen. Was hingegen gar nicht geht sind die Crashs. Da Asphalt 3D auf „realen“ Strecken spielt, tummeln sich dort neben den Fahrern auch normale Autofahrer und die Polizei. Bei den heissen Verfolgungsjagden kann es also schnell passieren, dass man frontal mit einem normalen Auto zusammenprallt. Was dem Auge dann aber geboten wird, ist nicht wirklich schön anzusehen. Egal wie man crasht, es gibt immer dieselbe Animation zu sehen die nicht einmal hübsch anzusehen ist. Hier wäre deutlich mehr drin gelegen, vor Allem da sich Asphalt 3D ganz klar an Vorbildern wie Burnout orientiert.

Wer im Mehrspielermodus gegen Freunde antreten will, kann das nur im lokalen Spielmodus machen wenn jeder Teilnehmer eine eigene Spielkopie besitzt. Ein Onlinemodus fehlt, wodurch das Spiel im Prinzip nur für Einzelspieler geeignet ist. Aktiviert man die Street-Pass Funktion und trifft andere Spieler an die die Funktion ebenfalls aktiviert haben, kann man gegen deren Geister antreten und erhält je nach dem auch noch ein wenig Bonusgeld, aber nur wenn der eigene Fahrerlevel höher ist als der des anderen.

Frame…Rate… Einbrüche… am… laufenden… Band…

Die Optik an sich ist eigentlich ganz gelungen. Die verschiedenen Strecken bieten schöne und abwechslungsreiche Umgebungen. Die Autos selbst sind detailliert gestaltet und in der Regel lässt sich problemlos erkennen welches echte Auto hier im Spiel am Fahren ist. Das grosse Problem ist jedoch die absolut instabile Framerate. Das heisst nichts anderes, als dass das Spiel sehr oft ruckelt. Teilweise kann man ein ganzes Rennen ohne grössere Probleme fahren, teilweise werden die Rennen aber zur absoluten Tortur. Es fängt damit an das die Umgebungsgrafik nur sehr langsam nachgeladen wird, wodurch am Horizont unschöne Pop-Ups entstehen. Danach fängt das Spiel langsam immer weiter an zu ruckeln und das soweit, bis das Spiel effektiv nicht mehr spielbar ist, da man das Auto kaum kontrollieren kann. Fabriziert man einen gröberen Unfall geht die Framerate ebenfalls mächtig in die Knie, wodurch es schwer werden kann wieder ins Rennen zu finden. Dadurch verliert auch der 3D Effekt deutlich an Reiz, da es einfach nicht schön anzusehen ist wenn das Spiel im 3D Modus zu ruckeln anfängt. Das führt eher zu Kopfschmerzen als zu einer intensiveren Spielerfahrung. Der Soundtrack bietet standardisierte Technomusik die weder positiv noch negativ auffällt, da sie sehr zurückhaltend eingesetzt wird. Ein letzter Kritikpunkt sind extrem lange Ladezeiten, sei das nun beim Aufstarten des Spiels, beim Laden eines Rennens oder sogar bei der Fahrzeugauswahl muss man mit Ladepause rechnen. Das ist einfach nicht schön und trübt das Spielerlebnis noch mehr.

Unser Fazit

50 %

Sowohl Asphalt 3D als auch Ridge Racer 3D setzten auf ein ähnliches, arcadelastiges Gameplay wo es darum geht mit hohen Geschwindigkeiten den Gegnern davon zu fahren. Im Gegensatz zu Ridge Racer bietet Asphalt 3D lizensierte Autos, abwechslungsreiche Spielmodi und bessere Strecken. Leider wird das Spiel stellenweise fast unspielbar durch eine miserable Framerate, was den Spielspass enorm einschränkt. Ewige Ladezeiten trüben den Gesamteindruck noch mehr. Was aber wirklich nervig ist, ist die Tatsache das man fast das gleiche Spiel für sein Smartphone haben kann, welches aber nur knapp 10 Franken kostet. Ausserdem bietet die Smartphone Version sogar einen Onlinemultiplayer, welcher hier ja gänzlich fehlt, was jedoch irgendwie unverständlich erscheint.

Pro

  • Abwechslungsreiche Strecken
  • Viele lizensierte Autos
  • Flottes Gameplay

Kontra

  • Miese Framerate
  • Lahme Crashanimationen
  • Fehlender Online-Multiplayer
  • Lange Ladezeiten

Unsere Bewertung

Grafik
 
50 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
70 %
Gameplay
 
60 %
Multiplayer
 
40 %
Spielspaß
 
30 %

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