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Bard’s Gold – Test / Review

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 20. Januar 2017 | 16:13 Uhr von Fabrice

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Ein fieses Monster hat alles Gold eines tapferen Barden gestohlen. Dieser ist verständlicherweise mächtig angepisst, denn er muss sich jetzt durch mit Fieslingen bevölkerte Dungeons kämpfen, um seinen Besitz zurückzuerobern. Das wärs auch schon mit der Geschichte von Bard’s Gold.

Bard’s Gold ist ein 2D-Action-Platformer von dem Studio Pixel Lantern. Trotz einiger gravierenden Schwächen, kann es überraschenderweise überzeugen. Wo die Stärken und die Schwächen genau liegen, haben wir für euch auf der Xbox One herausgefunden.

Die eingangs erwähnte Geschichte ist wirklich alles was man wissen muss. Das mag für Fantasy-Enthusiasten vielleicht zu wenig sein, es hat jedoch den Vorteil, dass es direkt mit der Action losgehen kann.

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Bard’s Gold ist eine Mischung aus vielen bekannten Genres. Nach und nach kämpft man sich durch vier Welten ä je sieben Leveln. In der letzten Stage jeder Welt bekommt man es mit einem besonderen Boss zu tun. Jedes Level ist eine Arena in der man einen Schlüssel finden muss, um damit einen verschlossenen Ausgang zu öffnen. Die Arenen sind aber auch gefüllt mit gefährlichen Monstern und tödlichen Fallen. Die Level sind nicht komplett zufällig generiert. Es gibt aber für jeden Level eine handvoll Arenen, was für ein wenig Abwechslung sorgt.

Um an die heiß begehrten Schlüssel zu gelangen, muss viel gekämpft und gesprungen werden. Gekämpft wird mit Fernkampfwaffen wie Wurfäxten, Chakrams oder der Standardwaffe, Dolchen. Abgründe und Fallen werden mit Doppelsprüngen überwunden. Damit ist auch schon die ganze Steuerung erklärt. Man läuft nach links und rechts, springt mit einer Taste und wirft mit einer zweiten seine Waffe. Das macht einen großen Teil der Anziehung von Bard’s Gold aus. Es ist äußerst simpel aufgebaut und die Steuerung funktioniert sehr gut. Zumindest theoretisch beherrscht man das Spiel im Nu und erzielt erste Erfolge.

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In der Praxis gestaltet es sich ein wenig anders. Startet man das Spiel zum ersten Mal, gibt es für gar nichts auch nur den Ansatz einer Erklärung. Man wird in das erste Level geworfen und muss alles selber herausfinden. Was bedeutet der Timer am oberen Bildschirmrand? Was bringen all die Power-Ups die man finden kann? Sowie die Frage aller Fragen: wieso zum Teufel sind wir schon wieder drauf gegangen?!?

Es kann durchaus interessant sein nicht immer alle Informationen auf dem Silbertablett serviert zu bekommen. Sobald aber jede Mechanik und jedes Detail selber herausgefunden werden muss, wird Neugier schnell zu Verwirrung.

Ein Teil dieser Verwirrung kommt von den temporären und permanenten Upgrades. Besiegte Gegner, Schatztruhen, Geheimverstecke und zerstörbare Vasen versorgen einen mit jeder Menge Kohle. Diese kann in einem Shop in den Leveln in Verbesserungen für den aktuellen Durchgang ausgegeben werden. Zusätzliche Leben, bessere Waffen und neue Waffen helfen dabei, schneller und sicherer durch die Dungeons zu kommen. Diese Upgrades verschwinden jedoch sobald alle Leben verloren sind. Alles Gold das übrig bleibt, wenn alle Leben verloren wurden, kann am Ende von jedem Durchgang in permanente Charakterverbesserungen investiert werden. Dadurch kann man die Anzahl der anfangs verfügbaren Leben erhöhen, mit bestimmten Ausrüstungsgegenständen das Spiel starten oder die Werte von Waffen erhöhen. Gepaart mit der kurzen Spielzeit von maximal 15 bis 20 Minuten pro Durchgang, gibt es einem immer die Möglichkeit Fortschritte zu machen. Man lernt die Level besser kennen, weiß wie man mit bestimmten Gegnern umgehen kann und sammelt gleichzeitig Gold, um neue Upgrades freizuschalten. Jede Session, egal wie kurz oder lang, hilft einem nicht nur dabei das Spiel zu meistern, sondern auch um seinen Charakter immer stärker zu machen.

Das ist bitter nötig, denn egal wie gut man das Spiel lernt und wie weit man seinen Barden schon verbessert hat, man wird immer mal wieder einen billigen Tod sterben, den man nicht vorhersehen und verhindern kann. Gewisse Fallen sind kaum zu sehen oder bestimmte Monster an denen es kein Vorbeikommen gibt. Es hat viel zu oft ausschließlich mit Zufall und nicht mit Skill zu tun. Das ist äußerst schade. Dank der äußerst simplen und sehr genauen Steuerung, sind nämlich alle restlichen Tode auf eigene Fehler zurückzuführen.

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Unser Fazit

71 %

Fehlende Erklärungen, eine kaum vorhandene Story und unfaire Tode tun dem Spielspaß schlussendlich wenig ab. Jeder Durchgang dauert nur wenige Minuten, das Gameplay hat größtenteils einen schönen Fluss und selbst wenn ein Run vielleicht einmal in die Hose geht (aus welchen Gründen auch immer), kann man immer Fortschritte machen. Für einen kleinen Preis gibt es ein feines Spiel, dass besonders in kürzeren Intervallen viel Spaß macht.

Pro

  • + eingängige und präzise Steuerung
  • + kurzweiliges Gameplay
  • + von Anfang an seh- und spürbare Fortschritte

Kontra

  • - unübersichtlicher Aufbau
  • - absolut keine Hilfestellungen
  • - unfaire Tode

Unsere Bewertung

Grafik
 
69 %
Sound
 
57 %
Steuerung
 
88 %
Gameplay
 
68 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
82 %

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