Batman: Arkham City im Test - insidegames
- ANZEIGE -

insidegames

Batman: Arkham City im Test

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 24. Oktober 2011 | 22:32 Uhr von Tim Jung

Letzte Änderung 25. Juni 2012

Batman: Arkham City - Fazitbild

Der dunkle Ritter kehrt wieder zurück. Stärker, besser und brachialer. Es bahnt sich eine gewaltige Katastrophe in Arkham City an. Selbst Batman muss über seine Grenzen hinauswachsen, die gefährlichen Bösewichte planen schreckliches. Der erste Teil war grandios, ein Spektakel für sich. Wie gut kann nun Batman: Arkham City abschneiden? Kann vielleicht der Vorgänger sogar noch getoppt werden? Unser Testbericht zeigt alles auf, die negativen wie auch die positiven Punkte.

Schon als Batman Arkham City angekündigt wurde wussten die Spieler und Interessenten des ersten Titels, dass der zweite Teil eine grandiose Fortführung sein wird. Wir wurden mit fantastischen Trailern eingedeckt, die Spannung wuchs und wuchs. Nun ist es endlich soweit. Batman Arkham City stürmt in die Regale. Brachiale und realistische Kämpfe, spannende, dramatische Missionen und das alles mit dem Helden Batman. Schon als das Spiel zum ersten Mal gestartet wird wissen wir, der Einstieg hat es in sich. Schon das Hauptmenü kann mit seiner dunklen Gestaltung vollstes überzeugen.

Hugo Strange ist der Leiter von Arkham City, ein Gefängnis, ein sehr großes und gefährliches Gefängnis. Dieser weiß um das Geheimnis von Bruce Wayne und schickt diesen gleich zu Beginn hinter die Gitter von Arkham City. Der bekannte Mr. Wayne lässt dies natürlich nicht lange auf sich sitzen und in den ersten Minuten wird der Spieler mit der Steuerung vertraut. So muss sich Bruce Wayne, in zivil, gleich mehrmals um heranstürmende Gegner kümmern. So wird die Steuerung gleich bestens dem Spieler mitgeteilt und kann so schnell und einfach aufgefasst werden. Lange dauert es nicht, dann steckt ihr schon in Batman. Dieser muss zuerst natürlich gleich einmal herausfinden, wie die allgemeine Lage in Arkham City ist. Hugo Strange kann ruhig zusehen, wie sich die Gauner im Gefängnis untereinander die Rübe einhauen. So findet nämlich ein Kampf unter den Gaunern Two-Face, Pinguin und Joker statt. Joker ist schwer angeschlagen. Schon bald verkündet Hugo Strange, dass in absehbarer Zeit ein Protokoll 10 in Kraft treten wird. Doch was ist Protokoll 10? Der Spieler muss dies selber herausfinden. Die Story zieht den Spieler schon gleich zu Beginn vollständig in den Bann. Spannend, dramatisch.

“Why do you work alone, Batman?”

Auch der Sound weiß schon zu Beginn zu überzeugen. Dieser trägt mit seiner grandiosen Art ebenfalls perfekt zur fantastischen und dunklen Atmosphäre bei. Allerdings möchten wir auch noch zu Beginn einen negativen Punkt äußern. Dem Käufer sollte jeweils ein DLC-Code für den Catwoman-Zusatz beigelegt sein. Doch wer sich nun auf knifflige Missionen und kopfzerbrechende Rätsel freut wird hier leider enttäuscht. Zwar gibt es am Anfang noch einen überzeugenden Grund mit Catwoman in den Kampf zu ziehen. Ihr werdet sie nämlich mit Batman aus den Händen von Two-Face befreien. Der Spieler wird sich nun freuen auch mit Catwoman einiges an Abwechslung geboten zu bekommen, doch falsch gedacht. Catwoman spielt sich im Grunde gleich wie Batman selber. Im Ganzen könnt ihr vier Missionen, wobei Missionen noch nett ausgedrückt sind, eher Missiönchen, spielen. Dennoch stehen auch verschiedene Extras, bzw. Nebenmissionen zur Verfügung. Doch hier muss einfach ganz klar bemerkt werden, dass alles mit Batman besser, spannender und grandioser wirkt. Catwoman ist ein nettes Extra, ja okay, auch der Ausschnitt von ihr und der übertriebene Hüftschwung gehört dazu. Ach ja, die Story wird ohne Catwoman nicht beeinträchtig. Große Zusammenhänge gibt es leider überhaupt nicht. Nur einmal wird es einen minimalen “Berührungspunkt” zur Geschichte mit Batman geben, doch mehr nicht. Vielleicht wäre es nicht falsch gewesen, hier entweder Catwoman ganz weg zulassen oder noch einige mehr Features bei ihr einzubauen. Doch im Ganzen ist es ein nettes, minimales Extra zum Hauptspiel, aber auch ohne DLC kann vollstes aus dem Spiel ausgeschöpft werden.

Der Umfang in Batman Arkham City ist großartig und vor allem gewaltig inszeniert. Sogar alleine die Haupt-Story kann locker und gut mit 10-13 Stunden Spielzeit den Spieler unterhalten, gut unterhalten. Dazu möchten wir anmerken, dass wir das Spiel auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad spielen. Dieser Schwierigkeitsgrad ist sehr anspruchsvoll und fordert einiges an Geschick. So wird diese Spielzeit sogar noch länger ausfallen. Doch daneben gibt es wahnsinnig viel an anderen Sachen, die erledigt werden können. Neben den rund 400-Riddler-Herausforderungen gibt es zahlreiche, abwechslungsreiche Nebenmissionen, die Meistens mit spannender Atmosphäre aufwarten. Daneben kann sich der Spieler auch locker durch die Lüfte von Arkham City schwingen und viele Gegner, die überall “verstreut” sind, verkloppen. Dies kann sogar auch noch nach der Geschichte fortgeführt werden. In Batman Arkham Asylum, dem ersten Teil, war das Spiel nach der Story zu Ende. Hier ist das Gefängnis auch am Ende immer noch mit zahlreichen Gegnern besetzt. Ach ja, bei jenen Spielern die alle Erfolge erhalten wollen wird sich die Spielzeit locker noch weiter ausbauen. Daneben steht dem Spieler im Hauptmenü auch noch Kampf-Herausforderungen zur Verfügung. Hier könnt ihr euch natürlich voll austoben und eure Ergebnisse mit anderen teilen. Die Atmosphäre ist einfach grandios, fast schon unbeschreiblich. Auf die kleinsten Details wurde viel Wert gelegt, ganz einfach die Liebe zum Detail. Hier punktet der Entwickler vollstes bei uns. Batman selber bewegt sich, hmm, ganz einfach wie Batman. Er weht mit dem Winde sozusagen. Er bewegt sich flüssig und schleicht sich unbemerkt bei bewaffneten Gegnern vorbei. Diese Prinzip hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht groß verändert. So warten in einem großen Raum viele mit Waffen ausgerüsteten Gegner auf Batman. Natürlich kann dieser nun nicht einfach sich unter die Masse mischen und alle niederschlagen. So einfach machen es die Entwickler uns nicht. Batman wird so ziemlich schnell sterben, aber wer will denn schon einfach unüberlegt durchrushen? Halloo, es ist Batman. Der dunkle Ritter tötet keine Feinde. Ihr müsst also überlegt und auch mit der nötigen Taktik dieses Szenario angehen. Mit den sehr nützlichen Fähigkeiten von Batman könnt ihr die Anzahl der Feinde herausfinden und die bewaffnete Stärke von ihnen feststellen. Batman kann sich ja bekannterweise von Untergrund zu Untergrund locker und schnell mit seinem “Seil” befördern. Falls ihr nun also einmal von einem Feind entdeckt werdet müsst ihr sehr schnell umschalten und verschwinden. Dazu steht euch eine Rauchbombe zur Verfügung. Die Gegner werden euch so sehr schnell, fast ein wenig zu schnell, aus den Augen verlieren. Die Feinde werden auch oft klug agieren. So checken sie manche Verstecke von euch ab.

Ein Negativer-Punkt, den wir leider äußern müssen ist, dass manche Gegner oft genau gleich aussehen und die selben Sprüche abgeben. Jedoch kommt dies natürlich auch auf die Bande drauf an, heißt sind die Schergen bei Joker oder doch beim Pinguin? Apropos Joker. Die Hauptcharaktere sind wiederrum toll inszeniert und auch “schaurig”. Oft ist allerdings die Lippensynchronisation nicht sehr genau, was aber nicht ins Gewicht fällt. Ansonsten ist die deutsche Synchronisation perfekt. Selbst Batman wartet mit seiner richtigen deutschen und tollen Stimme auf die Spieler. Christian Bale ahoy! Auch die Stimme von zum Beispiel Joker kann überzeugen. So schaudert es den Spieler schon oftmals, wenn der Bösewicht wieder seine wahnwitzigen Spiele abliefert. Auch die anderen, um anzumerken zahlreichen Bösewichte, warten mit perfekt passenden Stimmen auf. Hier punktet Batman Arkham City also, und wie. Das Gameplay wurde eigentlich im Großen und Ganzen nicht groß verändert. Ihr fliegt mit Batman durch das große Gefängnis und schwingt euch vom Boden auf ein hohes Haus. Doch es sind einige Extras diesbezüglich eingebaut worden. Batman kann nun nämlich während des Fliegens in einen gefährlichen Sturzflug übergehen. So wird das Tempo immer schneller, auch an Höhe kann so mit dem nötigen Timing gewonnen werden.

Kämpf mit mir, du Feigling!

Die Kämpfe sind, wie schon in Batman Arkham Asylum, großartig inszeniert und actiongeladen ans Licht geführt. Jedoch sogar noch einen Dick besser als beim Vorgänger. Es macht, auch wenn dieser Ausdruck nicht unbedingt passt, sichtlich Spaß die Feinde in großer Anzahl zu besiegen. Mit den unzähligen verschiedenen Angriffen, Konter und weiteren Spezialattacken wird im Kampf einiges an Abwechslungsreichtum geboten. Sobald ein Gegner euch angreift könnt ihr über seinem Kopf “Blitze” erkennen. Nun müsst ihr schnell handeln und den Konterknopf auf dem Controller betätigen. Dies ermöglicht ein spektakulärer Befreiungsschlag gegen den heranstürmenden Feind. Batman bewegt sich immer schnell, somit kann also auch einmal eine Finte gelegt werden. Die Kämpfe können also vollstes überzeugen und wirken brachial und spannend. Die Inszenierung ist fantastisch. Die Gegner bewegen sich zwar nicht wirklich in der Gegend umher, doch sie bewachen halt einfach einen Punkt im Gefängnis. So stürmen einmal Gegner mit Messern auf euch, dann müsst ihr übrigens besonders gut aufpassen, dann einmal kommen Feinde mit Baseball-Schläger auf euch zu. Passend kann Batman natürlich auch einige Gadgets aufweisen. So kann der Held mit dem Distanz-Stromschlag verschlossene Türen öffnen und Riddler-Trophäen einsammeln. Natürlich ist auch noch der altbekannte Batarang mit von der Partie, mit dem ihr die Feinde für kurze Zeit auf den Boden – der Tatsache – befördern könnt. Des Weiteren gibt es auch noch den ferngesteuerten Batarang mit dem ihr weit entfernte Schalter betätigen könnt. Auch eure Fähigkeiten können stets, sofern ihr die nötige Punktzahl aufweisen könnt, verbessert werden. So könnt ihr immer neue Gadgets erlangen, oder aber eure Kampfausrüstung aufwerten. Dies ist eure Entscheidung.

Auch die Ortschaften in Batman Arkham City sind düster und grandios inszeniert. So könnt ihr die verschiedensten Orte, über ein Museum, einer U-Bahnstation, bis hin zu einem Stahlwerk und vieles Weiteres erkunden. Die zahlreichen Nebenmissionen fassen den Hauch eines Open-World-Spiels perfekt auf. Diese frischen das Geschehen gut ab, spannend aufgebaut sind sie allemal.

Steuerung und grafische Pracht

Punkto Steuerung hat sich nicht viel verändert. Zu Beginn wird sie noch kurz aufgefasst und dem Spieler schnell und einfach vermittelt. Im Ganzen, die Steuerung ist wirklich einfach gehalten. Mit einem Knopfruck könnt ihr die Gegner verkloppen, mit dem Andern Angriffe kontern und die Gadgets können mit dem Kreuz ausgesucht werden. Die Steuerung punktet also ebenfalls und der Spieler kann diese in vollsten Zügen “genießen”. Ebenfalls optisch kann sich Batman Arkham City sehen lassen. Wie oben schon angemerkt haben die Entwickler sehr viel Wert, auch auf das kleinste Detail, gelegt. Die Umgebung wirkt düster und auch mit einem Hauch von Glanz. Wenn ihr euch mit Batman von Haus zu Haus schwingt oder durch die Lüfte fliegt kann die tolle Grafik in vollen Zügen genossen werden. Bei uns hat das Spiel nie wirklich gestockt, sondern es hat stets flüssig gelaufen. Ein Multiplayer-Part bleibt in Batman Arkham City aus. Dies ist überhaupt nicht tragisch, Batman ist und bleibt ein grandioses Einzelspieler-Spiel. Vor allem wegen der spannenden Story und der düsteren Atmosphäre.

Unser Fazit

97 %

Düstere Atmosphäre, actiongeladene Kämpfe und Batman. Was will der Spieler mehr? Batman Arkham City ist ein grandioses Meisterwerk, das mit einer spannenden Story den Spieler förmlich packt und in den Bann zieht. Schon der erste Ableger wusste vollstes zu überzeugen, doch dieser Titel ist ganz einfach noch besser, der Nachfolger wurde sinnvoll erweitert. Neben dem sehr großen und frei begehbaren Gefängnis warten verschiedenste Nebenmissionen, die ebenfalls mit einem überzeugenden Ablauf auf den Spieler warten. Ihr fliegt mit dem dunklen Ritter durch die Lüfte, lehrt den Gegnern eine gerechte Lektion und liefert spannende Kämpfe mit den grandios inszenierten Bösewichten. Die Story ist spannend aufgebaut und der Spieler muss immer wieder schwierige Rätsel lösen. Auch die Bösewichte sind überzeugend, nicht nur wegen der deutschen Synchronisation, sondern wegen des grandiosen Aufritts. Die düstere Atmosphäre wird so bestimmt und passend mit den Bösewichten abgerundet. Der Joker sorgt natürlich wieder einmal für viel Unruhe, doch auch zahlreiche andere gefährliche Bösewichte werden euch viel fordern. Die Rätsel im Spiel sind toll, frischen das Spielgeschehen perfekt auf und sorgen für die nötige Abwechslung. Es macht einfach sichtlich Spaß mit Batman durch die Luft zu fliegen und auch dabei die Riddler-Herausforderungen in Angriff zu nehmen. Vieles hat sich vielleicht nicht an den Kämpfen geändert, doch das was sich geändert hat ist toll. Die Kämpfe wirken brachial, realistisch und überzeugend. Die Attacken von Batman sind effektiv. Diesbezüglich hat sich die Steuerung nicht verändert, was auch durchaus ein Pluspunkt ist. Per Knopfdruck kann der Angriff eines Feindes schnell gekontert werden. Andere Aktionen lassen sich einfach und schnell durchführen. Der Sound ist grandios und passt perfekt zur jeweiligen Situation, egal ob gerade ein Kampf stattfindet oder ihr euch an die Gegner heranschleicht. Auch optisch kann Batman Arkham City in vollen Zügen überzeugen. Auf kleine Details wurde viel Wert gelegt, die Inszenierungen und Animationen von den Hauptcharakteren sind fantastisch. Auch die deutsche Synchronisation von Batman spiegelt sich dem Originalen wieder. Mit einer rund 10-13 stündingen Spielzeit nur für die Hauptstory wartet ein tolles Abenteuer. Die Spielzeit kann natürlich mit den zahlreichen Herausforderungen, Nebenmissionen und Kampf-Herausforderungen noch ausgebaut werden. Leider ist der Catwoman DLC nicht sehr überzeugend, lediglich wenige Missionen lassen sich mit der Katze spielen. Diese runden zwar die Story ab, mehr aber nicht. Alles in allem ist Batman Arkham City, wie oben schon geschrieben, ein Meisterwerk. Für Batman-Fans ein absolutes Muss, auch andere sollten hier das Spiel einmal ins Auge fassen, großartig!

Pro

  • düstere, grandiose Atmosphäre
  • einfache Steuerung
  • spannende und packende Story
  • große Spielwelt mit viel Abwechslung
  • fantastischer Soundtrack
  • deutsche Synchronisation
  • tolles Gameplay
  • actiongeladene Kämpfe
  • fordernder Schwierigkeitsgrad (schwer)
  • tolle grafische Pracht
  • Wiederspielwert dank Herausforderungen
  • großartige Bösewichte
  • lange Spielzeit
  • Nebenmissionen
  • Catwoman DLC

Kontra

  • Gegner sehen oft gleich aus
  • Catwoman DLC
  • nicht viel, doch manchmal nervende Kameraführung
  • Lippensynchronisation

Unsere Bewertung

Grafik
 
98 %
Sound
 
99 %
Steuerung
 
93 %
Gameplay
 
90 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
93 %

- ANZEIGE -


Kategorien:
Tags:

Weitere News und Spiele zum Thema

Kommentare

  • Kevin sagt:

    Vielleicht sollte noch erwähnt werden das der Autor den Catwoman DLC auf die Pro UND Contra Liste setzte weil der Content auf der einen Seite grandios ist und durch die guten Mission und einem eigens für Catwoman entwickelten Kampfsystem punkten kann, allerdings auf der anderen Seite durch das Online Pass System Gebrauchtkäufer das Pack noch kaufen müssen für einen stolzen Preis von 800MSP.

  • Tim sagt:

    So ist es :D

Hinterlasse eine Antwort

Erfolge Trophy Leitfaden Keyword-Wolke:


  • batman arkham city schwierigkeitsgrad

  • batman arkham city nebenmissionen nach der story
  • <>batman arkham city review deutsch
  • wie lange dauert die story von batman arkham city
  • batmans feinde
  • arkham city schwierigkeitsgrad
  • catwoman dlc spielzeit
  • <>wie lange dauert batman arkham city

- ANZEIGE -


*