Battleship - Eine übliche miese Filmumsetzung? (Test / Review) - insidegames
- ANZEIGE -

insidegames

Battleship – Eine übliche miese Filmumsetzung? (Test / Review)

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 26. August 2012 | 20:51 Uhr von Jan Bonino

battleship_logo

„Das Spiel zum Film“ – das Grauen eines jeden Gamers. Viele solcher „Umsetzungen“ waren einfach nur schlecht und sollten mehr Geld in die Kassen spülen. Alle kennen und haben sicher schon einmal in ihrem Leben „Schiffe versenken“ oder eben „Battleship“ gespielt. Fans können seit April einen passenden Film im Kino ansehen und wie so oft kommt auch ein Spiel zum Film in den Handel. Ob es sich lohnt gekauft zu werden erfahrt ihr hier.

So viele Aliens!
„Battleship“ ist ein Ego-Shooter à la Modern Warfare 3, kommt aber keineswegs auf dessen Niveau. Wir schlüpfen in die Haut von Cole Mathis, einem schweigsamen Sprengstoffexperten. Wer jetzt denkt, hier geht es richtig zur Sache, Explosionen der feinsten Art und durch die Luft fliegende Trümmerteile, hat sich getäuscht. Stattdessen erwartet euch ein linearer & langweiliger Ego-Shooter, welcher euch gar nicht bis wenig fesseln wird. Eine Story gibt es auch nicht wirklich. Mathis, also ihr, müsst von Mission zu Mission und feindliche Sender in die Luft jagen oder übernehmen, Trümmer aus dem Weg räumen und die Aliens auf den Inseln ins Jenseits befördern.

Das recht kurze Abenteuer, den Abspann seht ihr schon nach knapp 4-6 Stunden (!), beginnt mit einem Routineeinsatz – Bomben entschärfen. Sind die ersten paar Bomben entschärft, dazu müsst ihr einfach den angezeigten Button halten, wird die Insel plötzlich von Aliens angegriffen. Sofort werdet ihr auf die andere Seite der Insel gerufen um dort den Marines beizustehen. Unterwegs tauchen dann auch schon die ersten Aliens auf. Sind sie erledigt, geht’s direkt weiter an den Strand runter um einen Sender zu aktivieren.

Im Spiel werden hauptsächlich nur Sender aktiviert, zerstört oder übernommen. Hier und da eine Tür aufsprengen, unterwegs die auftauchenden Gegner erledigen und am Schluss zum Abholpunkt durchschlagen. Klingt nicht wirklich spannend und das ist es auch.

Schiff ahoi!
Gleich zu Beginn des Spiels wird euch noch ein wichtiges und notwendiges Spielzeug übergeben, die Gefechtsbefehl-Steuerung. Mit diesem kleinen, unscheinbaren Computer steuert man die Schiffe auf dem Meer. Das wohl wichtigste und spassigste Gerät welches „Battleship“ zu bieten hat. Öffnet ihr die Schiffssteuerung, seht ihr euren Standort auf der Insel und wo sich eure Schiffe und die des Feindes befinden. Nun kann die Schlacht beginnen. Wählt ihr ein Schiff der Marine aus, könnt ihr es einen Feind angreifen lassen oder auf ein Unterstützungsfeld schicken. Ist ein solches Feld von der eigenen Flotte besetzt, kann via Steuerkreuz Unterstützung angefordert werden in Form von einem Störsender oder Artilleriebeschuss. Zuerst muss aber noch das Ziel mit dem Marker markiert werden. Sehr hilfreich wenn mal zu viele Gegner vor euch stehen (passiert häufig).

Häufig lassen die Gegner Boni fallen, welche für eure Schiffe lebensnotwendig werden. Mehr Schaden austeilen oder einstecken, Reichweite erhöhen oder andere Schiffe des Teams in Reichweite erhöhten Angriff gewähren. Die zwei wichtigsten Boni sind aber das „Reparieren“ und „Übernehmen“ der Schiffe. Übernehmt ihr ein Schiff, können die verschiedenen Geschütze auf dem jeweiligen Schiff oder U-Boot abgefeuert werden.

Schöner Sonnenuntergang
„Battleship“ sieht alt aus! Die Texturen wirken verwaschen, es gibt maximal 5 verschiedene Waffen (Shotgun, Pistole, Maschinengewehr und 2 Alien Waffen) & 3 Arten von Gegner. Hier hätten die Entwickler echt mehr draus machen und mehr Abwechslung ins Spiel bringen können. Die Zwischensequenzen/Ladebildschirme erinnern stark an die aus Modern Warfare, wobei die Qualität echt mies ist (zum Teil verpixelt). Einzige die Sonnenuntergänge sehen spitze aus und bringt Ferienfeeling in das sonst so trockene Spiel.

Die Steuerung hingegen ist dieselbe wie in allen anderen Ego-Shootern und läuft auch flüssig. Der Sound hingegen lässt zu wünschen übrig. Die Waffen klingen unecht und so als ob man ständig in einer Höhle steht. Auch hier wäre bestimmt mehr drin gewesen.

Unser Fazit

53 %

„Battleship“ ist eine typische Filmumsetzung. Die Story ist so spannend wie ein schwimmendes Stückbrot in einem See ohne Wellen. Die Abwechslung an Gegnern und Waffen sowie Missionen lässt zu wünschen übrig. Der Sound der Waffen klingt wie eine Blechdose mit Steinen drin und wenn ein Schiff explodiert klingt es als ob es Kilometer weit weg wäre. Das einzige was im Spiel Spass macht sind die Gefechte auf dem Meer. Die Bonis können sinnvoll eingesetzt werden und sind auch nicht zu übermächtig. Habt ihr die Story durch, kann das Spiel in den Müll wandern. Warum? Ein erneutes durchspielen ist nicht sehr spannend und ein Mehrspielermodus gibt es auch nicht. Gibt es heute noch Ego-Shooter ohne Multiplayer? Mein Highlight war jedenfalls der Sonnenuntergang in einer der ersten Missionen. Mehr kann und wird man von einer Filmumsetzung nicht erwarten.

Pro

  • + realtiv kurze Spielzeit
  • + einfache 1000 Gamerscore Punkte
  • + nette Idee mit Schiffchen versenken

Kontra

  • - Kleine technische Katastrophe
  • - Dumme KI
  • - fehlener Spielspass
  • - kaum Abwechslung

Unsere Bewertung

Grafik
 
42 %
Sound
 
48 %
Steuerung
 
49 %
Gameplay
 
51 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
51 %

- ANZEIGE -


Tags:

Weitere News und Spiele zum Thema

Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Erfolge Trophy Leitfaden Keyword-Wolke:


  • <>battleship the game test
  • battleship bomben entschärfen
  • battleship
  • steuerung battleship ps3
  • battleship weiß verpixxelt
  • battleship ps3 test

  • battleship spiel test
  • lohnt sich battleship xbox

- ANZEIGE -


*