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Bionic Commando Rearmed 2 im Test

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Veröffentlicht 12. Februar 2011 | 13:38 Uhr von Fa4Bii

Letzte Änderung 3. Mai 2015

Bionic Commando, der Klassiker in der Videospielgeschichte, hat schon viele Jahre hinter sich. Mit der Erstveröffetlichung 1987 sorgte das Spiel für grossen Aufruhr. Der Originaltitel “Top Secret: Hitler no Fukkatsu” wurde von der USA zur Zensur unterworfen und in “Bionic Commando” umgetauft. Das Spiel handelt von einer Imperialen Armee, die die Geiheimwaffe der Nationalsozialisten nachbauen möchte. Jedoch weiss nur eine Person, wie man diese Geheimwaffe klonen kann. Master-D muss wiederbelebt werden, damit er diese Maschine nachbauen kann. Die Feinde der Imperialen Armee, die FSA, will den Bau der Geheimwaffe verhindern und schickt Rad Spencer. Seine Waffe und zugleich sein Markenzeichen: Ein bionischer Greifarm. Mit diesem soll er die Armee besiegen und den Plan durcheinander bringen.

Einige Zeit später folgt eine neue Version von Bionic Commando im Jahre 2009, sowie ein Remake namens Bionic Commando Rearmed, dass von GRIN entwickelt wurde. Zu diesem Arcadespiel erscheint ebenfalls eine Fortsetzung. Der zweite Teil bleibt zwar seiner Genre gleich, soll aber trotzdem Änderungen mit sich bringen. Nun hat sich das Entwicklerteam Fat Shark AB ans Werk gemacht und dem Actionspiel einen neuen Schliff verpasst. Ob sich 1200 MS-Points (ca. 15 €) für Bionic Commando Rearmed 2 lohnen, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Was hat sich geändert?
Rearmed 2 ist nahezu gleich wie sein Vorgänger. Geändert hat sich nicht viel. Die neue Story beinhaltet neue Karten wie beispielsweise “Papagaya Island”, indem man sich mit Nathan “Rad” Spencer in den Kampf wagen kann. Neuerdings kann man mit dem Charakter sogar in die Lüfte springen, was zuvor nicht möglich war. Nathan’s klassischer Greifarm ist immer noch erhalten geblieben. Mit diesem kann er sich an Haken festhalten und von einer Ebene zur anderen springen. Sein Arsenal an Waffen hat sich ebenfalls “erweitert”. Mit einem Granatenwerfer kann Nathan mehrere Gegner auf einmal besiegen. Jedoch muss dieser erstmals gefunden werden, bevor man ihn einsetzen kann. Ansonsten hat man immer noch seine kleine Pistole, die man fast mit einer Wasserpistole vergleichen kann. Auch die gegnerischen Soldaten sind nicht stärker geworden. Diese kann man mit wenigen Schüssen ausschalten. Beim Miniboss in Puerto Càlao hat man es ein bisschen schwerer. Dort muss Nathan seinen bionischen Greifarm einsetzen, um erstmal die Rüstung zu zerstören. Teilweise muss man sich auch gegen einen Helikopter oder einen Sniper durchkämpfen. Für Nathan ist das alles kein Problem. Neben dem Storymodus gibt es auch acht Herausforderungsräume, die man ebenfalls durchspielen kann.

Gameplay à la Super Mario
Spielerisch ist Bionic Commando Rearmed 2 praktisch gleich wie Super Mario. Man läuft von links nach rechts, überwindet kleine Hindernisse und muss Gegner besiegen. Manchmal gibt es sogar eine kleine Belohnung wie zum Beispiel ein Regenerator für die Gesundheit, ein Abzeichen oder ein Upgrade für den Charakter. Diese Trophies und Upgrades sind auf jeder Karte beliebig verteilt und müssen vom Spieler gefunden werden. Falls man am Ende des Spiels alle Trophies und Upgrades gefunden hat, wird man nochmals mit einem Erfolg belohnt.

Grafisch ist Rearmed 2 dem Super Mario-Spiel überlegen. PhysX von Nvidia gibt dem Spiel eine hochwärtige und neue Optik. Das Menü mit hervorgehobener Schrift sticht einem genau ins Auge und hinterlässt einen guten Eindruck. Auch im Spiel ist die neue Grafik deutlich erkennbar. Nathan, gestylt mit knallroten Haaren, einer grünen Jacke und natürlich mit seinem bionischen Greifarm macht im Spiel eine noch bessere Figur.

Unser Fazit

60 %

Lange Rede, kurzer Sinn. Bionic Commando Rearmed 2 bietet für seinen Preis einfach zu wenig. Die Story hat zu wenig Umfang und bietet eine sehr kurze Spielzeit. Das Gameplay ist für ein Arcadespiel dieser Gattung noch angemessen und zeigt einige Fortschritte. Jedoch hätte man dort auch noch ein bisschen Zeit investieren können, zum Beispiel mehr Waffen, mehr Upgrades etc. Im Mittelpunkt der Neuerung steht natürlich die Grafik, die dem Entwicklerteam sehr gut gelungen ist. Die Steuerung wurde ebenfalls angepasst und wirkt nun ein bisschen ausgewogener. Falls ein dritter Teil zu Rearmed erscheinen wird, wäre eine längere Story von grosser Bedeutung, wenn man das Spiel für den gleichen Preis verkaufen will.

Pro

  • tolle Grafik
  • ist dem Vorgänger treu geblieben

Kontra

  • Storymodus
  • kaum Änderungen sichtbar
  • Gameplay zu trocken
  • kostest zu viel, bietet zu wenig

Unsere Bewertung

Grafik
 
80 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
60 %
Gameplay
 
50 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
50 %

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Kommentare

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    [...] Kavendish)Sony verbreitet PS3-Master Key über Twitter (bei Heise)Tests:Dead Space 2 (bei Polygamia)Bionic Commando Rearmed 2 (bei InsideGames)Dead Space 2 (bei ZockworkOrange)Mindjack (bei Pressakey)Trailer/Videos:Mehrspieler Videopodcast #05 [...]

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