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Birds of Steel im Test

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Veröffentlicht 12. April 2012 | 6:53 Uhr von Daniel

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 Um es kurz zu machen, Flug-Simulatoren sind wahrlich nicht der Mainstream und somit birgt die Entwicklung solcher Titel oft große Risiken für die Entwickler wie auch den Publisher. Der russische Entwickler Gaijin Entertainment allerdings, hatte bislang einen recht großen Erfolg im Genre, sogar auf Konsolen! Mit den Sturmovik-Titeln begeisterte man so manchen Fan mit einem sehr gelungenen Flug-Abenteuer zurzeit des Zweiten Weltkrieges. Und genau dieses Kapitel wird mit Birds of Steel erneut aufgeschlagen. Der brutale Krieg von 1939 bis 1945. Dabei werden einem mehr als einhundert Flugmaschinen und vielfältige Missionen versprochen. Ein Mehrspieler mit diversen Modi ist auch an Bord. Was da noch viel schief gehen kann? Wenig, denn mit Birds of Steel hat es Gaijin geschafft, sogar die Simulationsfeinde mit einem anpassbaren Schwierigkeitsgrad zu ködern. Lest in unserem Review wieso Birds of Steel ein so gelungener Titel ist.

Willkommen, Pilot Grünschnabel!

Ein Simulations-Flugspiel auf der Konsole? Ohne Tutorial unmachbar es zu meistern. Gut das man in den vier Wänden des Entwicklerstudios gut an einem sehr ausführlichen und praxisreichen  Probeparcour in den Lüften gewerkelt hat. Denn hat man einmal den rund einstündigen Probeflug in den Disziplinen Start, Flug, Landung und Bombardement abgeschlossen, hat man die Steuerung im Blut ist bereit loszulegen. Je nachdem wie erfahren ihr in solchen Spielen seid, hat man die Wahl zwischen Vereinfacht, Realistisch und Simulation, was die Schwierigkeit ausmacht. Wer allerdings noch nie im Cockpit gesessen hat, sollte Simulation auf jeden Fall vermeiden, es sei denn, man hat wirklich vor sich richtig intensiv auf den Titel einzulassen. Vereinfacht ist unterm Strich die empfehlenswerteste Methode, seinen Vogel zu kontrollieren. Apropos Cockpit: Wer mit der Externen Ansicht seiner Maschinerie nicht zufrieden ist, darf auch gerne in die Cockpit-Ansicht wechseln um ein noch intensiveres Erlebnis zu genießen. Mit Rundumblickfeld hat man auch direkt hinter dem Steuer einen guten Ausblick.

Willkommen im Dreck

Hat man die Proberunden beendet und ist die Steuerung ins Blut übergegangen kann man sich vor die Kampagne werfen, die von Pearl Harbor bis nach Russland so gut wie jedes fliegerrelevantes Kapitel des Zweiten Weltkrieges in die Handlung eingeschlossen und dementsprechend verschiedene Vögel habt ihr, in denen ihr Platz  nehmen werdet. Ob als Amerikaner oder Japaner, ihr seid Meister der Lüfte beinahe rund um den Globus. Die Missionen dabei gestalten sich jedoch nicht so anspruchsvoll oder abwechslungsreich. Meistens heißt es: „Verteidige das hier vor den feindlichen Vögeln!“ oder „Bombardiere dieses und jenes Schiff!“. In Anbetracht dessen, dass man jedoch auf der Seite der Vereinigten Staaten, des Vereinigten Königreichs, Deutschlands und auch Japan spielen kann, mit fast 100 originalen Flugmaschinen der damaligen Zeit, wird man es verkraften, öfter die selben Missionsziele zu haben, zumal sich die Situationen grundlegend ändern, sowie das Terrain.
Für diejenigen die nicht allzu konzentriert an solche Titel herangehen, die rund 20 Missionen spalten sich öfters, damit auch die Checkpoints besser gesetzt werden und man kleine Pausen hat.

Was haben die stählernen Vögel unter der Haube?

An der Technik hat man im Hause Gaijin Entertainment auch nicht gespart. Was hier geboten wird, ist Eyecandy pur. Die Modelle der Flugzeuge sind sehr detailgetreu und vermitteln stets das Gefühl der damaligen Zeit, sei es auch nur das Knattern der Motoren kurz vorm Abheben. Ist man mitten in der Luft mit seiner Maschine, gibt es grafisch kaum Ungereimtheiten. Alles läuft flüssig, die Effekte sehen schick aus, lediglich je näher man kommt, umso unansehlicher wird das Ganze. Da es sich aber auf keinen Fall empfiehlt sich dem Grund zu sehr zu nähern, kann man diesen Aspekt durch aus ignorieren.

In Punkto Umfang bietet sich der Titel abgesehen von der Missionsgestaltung sehr vielfältig. Die bereits erwähnten hundert Flugzeuge auf Seiten der Alliierten wie auch auf der der Achsenmächte, sehen super aus und besonders aus der Cockpitansicht  erkennt man die zahlreichen Unterschiede. Individualisieren kann man seine Maschine mit diversen Aufklebern und auch so online Eindruck schinden. Ja, einen Mehrspieler für bis zu sechszehn Spieler hat es auch auf die Disk geschafft. Hierbei gilt es eine eigene Strategie zu entwickeln, wie man mit welcher Kombination aus Teilen sein eigenes funktionierendes Flugzeug zusammen stellt, um online gegen die große Konkurrenz zu bestehen. Und selbst online muss man auf alle Details achten, um einen sauberen Flug haben zu können. Da wird nichts von selbst gemacht – Birds of Steel ist ein knallharter Simulator, der dem Spieler die Motorik auch wirklich ins Blut übergehen lassen soll, und einen nicht an der Hand nehmen. Hat man den Dreh einmal raus wie man gegen die teilweise sehr erfahrenen Gegner ankommen kann, lohnt es sich daran zu feilen und den Vogel vom Himmel zu holen. Bevor man irgendetwas anderes in Erwägung zieht, sollte man jedoch ausführlich das Tutorial spielen.

Unser Fazit

80 %

Birds of Steel ist eine wahrlich gelungene Flug-Simulation, und sogar eine der besten auf dem Markt. Für mich als Einsteiger sowie für Profis geeignet, dank einstellbarem Schwierigkeitsgrad kann jede Spielergruppe die Disk einlegen ohne nach den ersten Minuten zu verzweifeln. So lässt es sich mit unbegrenzter Munition sowie immervollem Treibstofftank spielen. Technisch wie spielerisch macht der Titel einen sehr guten Eindruck und ist für jedermann zu empfehlen, der es satt hat, nur in der Ego-Perspektive durch die Zeit des Zweiten Weltkrieges zu marschieren. Letzendlich bleibt noch zusagen, dass alles recht solide ist, der Soundtrack, die Steuerungseinstellungen, lediglich die Texturen des Bodens lassen zu wünschen übrig. Die große Anzahl der Flugzeuge lässt einen über so etwas aber locker hinwegsehen. Lediglich die KI lässt etwas zu wünschen übrig. Mit Birds of Steel kann man sehr viel Spaß haben, wenn man sich auf den Titel einlässt. Auch ich spielte nun meine erste Flugsimulation, und es war einfach nur toll. Und wenn man erst mal die Steuerung perfekt eingeübt hat, kann einen nichts mehr davon abhalten auch online gegen die Profis eine riesen Menge Spaß zu haben!

Pro

  • gelungene Simulation
  • für Einsteiger wie für Profis
  • 100 Flieger
  • Achsenmächte und Alliierten
  • solide Grafik
  • für jeden Spieler anpassbare Steuerung

Kontra

  • matschige Bodentexturen
  • KI stellenweiße doof
  • durchschnittliches Missionsdesign

Unsere Bewertung

Grafik
 
80 %
Sound
 
80 %
Steuerung
 
85 %
Gameplay
 
80 %
Multiplayer
 
75 %
Spielspaß
 
80 %

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Mein Name ist Daniel und größtenteils bin ich im Netz mit meinem Gamertag TheLivingVirus tätig, sowie im Forum. Man sieht sich!

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