insidegames

Black & White Bushido – Test / Review

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 12. Juni 2017 | 21:41 Uhr von Fabrice

Black-White-Bushido-artwork

Der Ausdruck Bushido beschreibt (laut Wikipedia) einen Ehrenkodex der Samurai. Darin geht es unter Anderem um Loyalität, Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Wahrscheinlich wurde dieser Begriff durch seine Assoziation zu Samurais gewählt, denn viel hat er mit diesem, von uns auf der Xbox One gespielten, Arena-Brawler nicht zu tun.

Das grundlegende Spielprinzip ist simpel: als einer von bis zu vier Kriegern kämpft man in einer 2D-Arena um möglichst viele Kills oder Flaggeneroberungen. Um diese Ziele zu erfüllen, hat man einen Doppel- und Wandsprung, Schwertangriffe in alle vier Himmelsrichtungen und Items wie Rauchbomben und Wurfsterne die in der Arena eingesammelt werden können. Was Black & White Bushido von ähnlichen Spielen unterscheidet sind Licht und Schatten. Die Arenen und Figuren sind komplett schwarz oder weiss. Befindet sich ein weisser Charakter vor einem gleichfarbigen Hintergrund, kann man völlig damit verschmelzen und dadurch unsichtbar werden. Ist man mit dem Hintergrund verschmolzen, kann man sich zwar noch bewegen, ist dabei aber sehr langsam unterwegs.

black-white-bushido-screenshot-01

Durch diese Mechanik entwickeln sich die Kämpfe oft zu spannenden Katz und Maus Spielchen. Denn wenn man von den Gegnern nicht gesehen werden kann, kann man seine eigene Figur ebenso wenig sehen. Zudem wechselt der Hintergrund in unregelmäßigen Abständen die Farben. So wird aus einem sicheren Versteck im Nu eine Todesfalle. Dank der eingängigen Steuerung sind jedoch auch die direkten Auseinandersetzungen ziemlich unterhaltsam.

Spielt man lokal oder online gegen oder mit drei menschliche Kontrahenten, weiss die Mischung aus frenetischen Kämpfen und nervenaufreibendem Versteckspiel zu überzeugen. Zumindest trifft das auf die ersten 60 bis 90 Minuten zu. Danach ist die Luft nämlich raus. 6 Level und zwei Spielmodi bieten wenig Abwechslung und Langzeitspass. Das Gameplay bietet durch seine Simplizität einen lockeren und schnellen Einstieg. Es fehlt ihm gleichzeitig aber an jedweder Tiefe.

Ähnliches lässt sich auch von der Einzelspieleroption sagen. Sie ist zwar vorhanden, Spaß haben wird damit aber wohl kaum jemand. Es lassen sich normale Matches mit bis zu drei KI-Gegnern bestreiten. Zusätzlich lassen sich optionale Herausforderungen aktivieren. Für diese müssen z.B. Gegner mit bestimmten Gegenständen oder Moves erledigt werden. Für jede abgeschlossene Challenge gibt es Punkte und schon ist die Jagd nach Highscores eröffnet. Es gibt dabei leider ein gigantisches und fatales Problem. Die künstliche Intelligenz ist absolut unfähig und strohdumm. Die einfachsten Sprünge sind für sie oft ein Ding der Unmöglichkeit. Man sich sich direkt vor ihnen im Hintergrund verstecken, wodurch sie scheinbar jegliche Orientierung verlieren. Es macht die Einzelspielermodi belanglos und sterbenslangweilig.

black-white-bushido-screenshot-02

 

Unser Fazit

45 %

Black & White Bushido zeigt, dass ein richtig gutes Spiel mehr braucht als solides Gameplay, eine clevere Mechanik oder einen stylischen Look. Es hat nämlich alles davon und gut ist es trotzdem nicht. Der total vermurkste Singleplayer und der extrem magere Umfang machen daraus ein Spiel, welches leider nicht zu empfehlen ist.

Pro

  • + Präzise Steuerung
  • + Kurzzeitig unterhaltsamer MP-Spaß
  • + Cooles Gimmick

Kontra

  • - Sehr wenig Umfang
  • - Einzelspielermodus für die Katz
  • - Optik nur durch den Stil ein wenig ansprechend

Unsere Bewertung

Grafik
 
54 %
Sound
 
34 %
Steuerung
 
74 %
Gameplay
 
37 %
Multiplayer
 
48 %
Spielspaß
 
27 %

- ANZEIGE -


Tags:

Weitere News und Spiele zum Thema

Im Forum als MrNice oder auf Google+ unterwegs.

Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Erfolge Trophy Leitfaden Keyword-Wolke:


Es ist noch kein Keyword vorhanden

- ANZEIGE -


*