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Blackwater – Test / Review
Ein Ego-Shooter mit Kinect Unterstützung – kann das funktionieren? Genau das wollte sicher auch 505 Games testen und brachten Blackwater heraus. Wir haben uns in das Gefecht gestürzt. Wie gut das alles funktioniert erfahrt ihr in unserem Test.
Auf ins Gefecht
In dem Spiel „Blackwater“ seid ihr Teil eines vierköpfigen Sicherheitsteams, dass in der Stadt für Recht und Ordnung sorgen soll. Besonders zu erwähnen wäre gleich zu Beginn, dass man dieses Spiel entweder mit Kinect oder dem Controller steuern kann. In beiden Fällen bewegt man sich ungefähr wie in einem Railroad-Shooter auf vorgegebenen Wegen durch die einzelnen Level. An manchen Stellen kann man aber auch zwischen Wegen wählen um sich dann für den bestmöglichen Weg zu entscheiden, so zb. der normale Weg durch die Haustür oder der Weg über das Dach des Hauses. Auch bei den Waffen wird einem Abwechslung geboten, so kann man neben den schießen auch Granaten mit der linken Hand werfen. Man muss spezielle Gesten anwenden um beispielsweise eine Tür einzutreten, über Objekte hinwegzuspringen oder sich an Kanten hochzuziehen. Wichtig bei Gefechten ist natürlich die Deckung, die man nie aus den Augen verlieren darf, also in Hocke gehen und Schutz hinter Objekten, wie z.B. Kisten suchen und langsam aber mit Scharfsinn um die Ecke spähen und Die Schurken mit Handbewegungen ins Fadenkreuz nehmen. Und Peng…!
Hört sich ja gut an, aber…
Schon zu Beginn des Spieles wird einem schlagartig klar dass für dieses Spiel bestimmt kein Millionen Budget zur Entwicklung zur Verfügung stand. Es kommt nicht nur ständig zu Einbrüchen der Bildrate, auch die Texturschichten müssen ständig nachladen, nicht zu reden von all gegenwärtigen Flackerschatten. Der Sound ist noch zu akzeptieren und kann angehört werden. Anders sieht es schon wieder bei den Untertiteln aus, die meist zu spät und mit falscher Übersetzung aufwarten. Doch wie sieht es mit der Steuerung aus? Die Steuerung über Kinect stellt sich als ziemlich eigensinnig und schwer, um nicht zu sagen unzumutbar heraus. Vor allem bei Positionswechseln aus der Deckung heraus reagiert das System extrem langsam und ungenau. Man kann mit seinem Armen vor dem Fernseher rumfuchteln und springen, aber manchmal scheint das System einen nicht erkennen zu wollen. Auch das Schießen funktioniert alles andere als toll, was natürlich nicht zu einem positiven Ergebnis beiträgt. Es gibt keine Geste um den Abzug eurer Waffe zu betätigen. Ihr müsst eure Hand über einen Gegner bewegen und dort kurz verweilen um einen Kugelsalve abzugeben. Aber es geht noch schlimmer, es gibt ja auch noch Verfolgungsjagden mit dem Auto. Dabei ist das Tempo der Autos so langsam, dass man gemütlich nebenher laufen könnte und vielleicht immer noch schneller wäre. Auch die Steuerung mit dem Controller ist genauso unkontrolliert wie die Kinectsteuerung. Und das Schlimmste an alledem ist auch noch, dass es keine Checkpoints gibt, also wird man, wenn man stirbt, was natürlich bei den oben beschriebenen Steuerungsproblemen ziemlich oft vorkommt, wieder an den Anfang des Levels gesetzt und darf von vorn beginnen.
Unser Fazit
Der Enthusiasmus über die Zusammensetzung des Spieles, war nach den ersten Minuten rasch verflogen und es folgte nur noch Ernüchterung. Wir empfehlen um dieses Spiel einen Bogen zu machen!
Pro
- Deckungssystem...
- verschiedene Routen in den Levels
Kontra
- ...das einen oft im Stich lässt
- keine Checkpoints
- ungenaue Steuerung
- belangloser Soundtrack
Unsere Bewertung
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